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GOLF DUNHILL CHAMPIONSHIP
2006 - Leopard Creek Vorschau
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Vorschau:
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7.12.2005 / 07:54 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Abschlag in Saison Nr. 7
Im Kruger Nationalpark geht Markus Brier wieder auf Birdiejagd - als
einziger Österreicher bei der dunhill Championship.
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Nach einer Safari im Kruger Nationalpark geht Markus Brier ab Donnerstag selbst auf Birdiejagd im Leopard Creek Golfclub: „Das war ein echtes Erlebnis, auch die Unterbringung in einer Lodge passt zum Flair dazu,“ taugt dem Österreicher der Ausflug der European Tour in den südafrikanischen Busch. Nach 6 Wochen Turnierpause startet Österreichs Nummer 1 mit zwei Turnieren in Südafrika in seine 7. Toursaison: „Zuletzt beim Urlaub auf Mauritius habe ich zwei Wochen lang jeden Tag eine Runde gespielt um in Schwung zu bleiben und die Muskeln weich zu halten, somit kann man von einer Pause gar nicht sprechen.“
Lange, aber breite Wiese
Brier startet zum ersten Mal am Arnold Palmer-Kurs von Leopard Creek, der mit 6.700 Metern als längster Golfplatz Südafrikas gilt: „So wahnsinnig lang ist er mir nicht vorgekommen, bis auf ein paar hantige Par 4 und Par 3,“ schildert Markus seine Eindrücke von der Proberunde am Montag. Auf dem ausgetrockneten Geläuf im südafrikanischen Hochsommer spielt nicht einmal das gefürchtete Kikuya-Rough eine ernsthafte Rolle: „Daraus kann man sogar mittlere Eisen problemlos schlagen, damit ist es nicht mehr so entscheidend, die Drives am Fairway zu platzieren.“
Mehr Respekt hat da Markus von den Fairwaybunkern, die zum Teil sehr tief sind und hohe Kanten den Schuss ins Grün unmöglich machen. Vor allem auf den langen Par 3 kommt Wasser rund ums Grün ins Spiel, besonders unangenehm wenn man noch ein Eisen 3 oder 4 in der Hand hat: „Dafür sind die Grüns wirklich hervorragend, schnell und hart, fast europäisch ohne viel Strich zu putten.“ Falls nicht der Wind ins Spiel kommt, sind alle Par 5 mit zwei Schlägen erreichbar, auch wenn Wasserhindernisse die Attacke wie an der 18 zu einer riskanten Angelegenheit machen.
Mit seinem Caddie Max Zechmann, der sein halbes Leben in Südafrika verbracht hat und hier vor zwei Jahren Marcel Siem zum Turniersieg führte, hat Markus Brier zudem ein besonderes Ass am Golfbag. „Am Mittwoch möchte ich noch einmal 18 Löcher spielen, auf einem neuen Platz sind zwei Trainingsrunden empfehlenswert,“ nimmt er das Platzstudium mit seinem Caddie besonders ernst.
Startzeit Markus Brier: Donnerstag um 7:55 MEZ vom 10. Abschlag
Allein auf weiter Flur
Niki Zitny und Thomas Feyrsinger schienen zwar auf der Entry List auf, allerdings mehr als Fleißaufgabe der European Tour, die tief ins Ranking der Challenge Tour hinuntergehen musste, um das Starterfeld aufzufüllen – obwohl die dunhill Championship gemeinsam mit der südafrikanischen Sunshine Tour ausgerichtet wird, die Europäer somit nur das halbe Feld stellen. Zitny wurde gar unter „Kategorie 21“ geführt, die
auf der Tour nicht einmal offiziell existiert.
Nur der im Tiroler GC Walchsee arbeitende Teaching Pro Steve Waltman versuchte sich in der Vorqualifikation. Nach Starts in den beiden letzten Jahren muss er jedoch heuer auf die dunhill Championship verzichten, nachdem seine 76 in Kempton Park nur für Platz 105 reichte.
Ernie Els nicht ganz fit, aber am Start
Bei der Nedbank Challenge in Sun City gab Ernie Els vorige Woche sein Comeback nach fast 5 Monaten Turnierpause: „Mein Knie ist noch nicht 100 % belastbar, ich muss es noch laufend mit Eis kühlen,“ gab Südafrikas Paradegolfer zu, dass er fast wieder zu früh auf die Tour zurückgekehrt ist. Sein Start in Leopard Creek war somit in Frage gestellt, erst am Dienstag entschied sich Ernie zum Antreten. Doch selbst ohne ihre Nummer 1 in Bestform sind die Südafrikaner mit
Trevor Immelman und Titelverteidiger Charl Schwartzel die haushohen Favoriten beim Heimspiel.
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