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DUNHILL LINKS CHAMPIONSHIP
- Brier und Wiegele erwartet Härtetest.
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Vorschau:
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6.10.2004 / 07:34 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Foto: fore!golf
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Härtetest im Golf-Mekka
Vijay Singh, Ernie Els, zehn Ryder Cup-Sieger sowie Wind und Kälte
erwarten Brier und Wiegele in St. Andrews beim teuersten Pro-Am der
Welt.
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Von der Tropenhitze Mexikos ging es schnurstracks ab in den Kühlschrank von
Schottland: eine Schocktherapie der Sonderklasse für Markus Brier und Martin
Wiegele setzt es an den Trainingstagen der Dunhill Links Championship:
"Ohne Pudelmütze und dicke Handschuhe ist das im eiskalten Wind nicht
auszuhalten, sonst werden die Finger klamm", erlebte Brier am Dienstag die
Schattenseiten des Profilebens.
Teuerstes Turnier für Österreichs Tour-Duo
Die Dunhill Links Championship ist jedoch etwas ganz Besonderes, der
Österreicher liebt dieses einzigartige Turnier, das auf den klassischen
Links-Kursen von St.Andrews Old Course und Carnoustie sowie auf dem relativ
neuen Platz von Kingsbarns ausgetragen wird. Bereits zum vierten Mal darf
Österreichs Nummer 1 hier um ein Preisgeld von 5 Millionen US Dollar
mitspielen, heuer dem bestdotierten Turnier mit österreichischern
Beteiligung.
Doch alleine den Cut zu schaffen, ist schwer wie sonst nur bei einem Major: denn
nur die 60 besten Pros qualifizieren sich nach drei Spieltagen - jeweils einer
Runde auf jedem der drei Plätze - für den Sonntag am Old Course von St.
Andrews, wo das Preisgeld ausgespielt wird. Und mit der Nummer 1 und 2 der Welt,
Vijay Singh und Ernie Els, sowie gleich zehn frisch gebackenen Ryder
Cup-Siegern ist das Starterfeld so stark, wie es die European Tour nur irgendwie
aufbieten kann - zum Drüberstreuen sind noch zahlreiche ehemalige Major-Sieger
wie Olazabal, Nick Price, Fred Couples, Rich Beem, Paul Lawrie, Ben Curtis
und Sandy Lyle dabei.
Brier noch mit eingeschlafenen Fingern?
Markus Brier plagen allerdings ganz andere Sorgen. Er möchte sich
noch unbedingt für das Volvo Masters qualifizieren, auf die dazu nötigen Top
60 im Ranking fehlen etwa 120.000 Euro Preisgeld. Nach seiner Überbeanspruchung
der rechten Hand beim Hausbau geht es langsam wieder bergauf: "Es war keine
Handgelenksverletzung, sondern ein Problem in der rechten Hand, der Kleine- und
Ringfinger sind wie eingeschlafen. Ich kann zwar wieder voll schlagen, aber im
kurzen Spiel ist das Gefühl noch nicht 100 % wieder da".
Und in dem Weltklassefeld kommt man nur mit einer Extraleistung ins Preisgeld:
das hat Markus Brier auch erst einmal, 2001 mit Platz 56 geschafft, in den
beiden letzten Jahren ging es sich trotz guter Form nicht ganz aus. Noch
schwerer ist die Situation für Martin Wiegele, der zuletzt beim Heritage
gut mitspielte, dennoch reichte es hauchdünn nicht für den Cut. Beim
ultimativen Links-Test in dieser Woche wird es noch härter werden, nur mit
einer weiteren Leistungssteigerung wird der Steirer eine Chance haben.
Typisches Links-Wetter erwartet
Mit 3 Schlägern Wind, Temperaturen um 10 Grad und Regenschauern wird für das
Wochenende gerechnet: "Es kommt sehr auf die Windrichtung an, welcher Platz
schwerer oder leichter sein wird. Kingsbarns könnte die einfachste Aufgabe
sein, in Carnoustie haben sie die Grüns vorsorglich nicht heruntergemäht,
damit bei starkem Wind die Bälle nicht davon rollen".
Franz Klammer als dritter Österreicher
"Das teuerste Pro-Am der Welt", wird die Dunhill Links Championship
auch bezeichnet. Denn zusätzlich zu der Wertung für Preisgeld und Ranking
startet jeder Pro im Team mit einem Amateur. Die besten 20 Teams qualifizieren
sich ebenfalls für das Wochenende, für sie gibt es eine eigene Wertung. Die
besten 70 Pros nach 3 Runden erhalten Preisgeld, das für die Order of Merit
zählt, obwohl nur die besten 60 um die dicken Schecks am Sonntag spielen.
Traditionell kaufen sich schwerreiche Manager in dieses Pro-Am ein, wo auch
Celebrities wie Hugh Grant, Gianluca Viali, Dan Quayle, Samuel L. Jackson,
Nigel Mansell, Michael Douglas und Peter Schmeichel am Start sind.
Österreichs Beitrag dazu ist wie schon in den Vorjahren Franz Klammer,
der mit Handicap 5 allerdings unter großem Leistungsdruck steht ...
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