 |
Vorschau:
4.8.2004 / 08:57 MEZ
Joachim Widl |
Presented
by
|
 |
|
|
|
>>
HOME |
|

|
Gute Wiese für M&M
Am Golfplatz von Hilversum ist Markus Brier eine Macht, bei seiner
aktuellen Bombenform darf man sich einiges erwarten. Auch Martin
Wiegele fühlt sich pudelwohl.
|
Ein 18. Platz im Vorjahr, der letztlich entscheidend für die Tourkarte war,
sieben von acht Runden unter Par gespielt, einmal sogar die 65 gescort - Markus
Brier liebt den hautengen Parklandkurs von Hilversum, der ihm sowohl 2002
(42.) als auch 2003 (18.) ein gutes Ergebnis bescherte: "Natürlich kehrt
man gerne auf einen Platz zurück, wo man erfolgreich war. Auch wenn Hilversum
einer der schwersten Tourplätze ist," hat der Wiener zwar Respekt, aber
keine Angst vor der anstehenden Aufgabe.
Brier wittert Chance auf Topergebnis
Die mit 1,2 Millionen Euro eher bescheiden dotierte Dutch Open bringt nur bis zu
einem 20. Platz mit 14.400 Euro nennenswertes Preisgeld, doch Brier traut sich
derzeit ein absolutes Topergebnis locker zu: "In den letzten Wochen bringe
ich endlich gute Scores ins Clubhaus, mit meinem langen Spiel bin ich schon
länger sehr zufrieden". Der 15. Platz von Barsebäck gibt dem Wiener
zusätzlichen Auftrieb, da er als 118. im Ranking wieder voll auf Kurs zur
neuerlichen Tourkarte ist.
"Hilversum ist ein Platz, der keine Fehler verzeiht. Wenn man die schmalen
Fairways verfehlt, hat man zumeist keine Chance das Grün zu erreichen",
kennt er die Tücken des Platzes zur Genüge. Wer seine Bälle noch weiter
streut, landet unweigerlich im dichten Wald, dann wird es richtig teuer für das
Score: "Zwei Bahnen wurden außerdem verlängert, die Holländer hatten
sichtlich einen feuchten Sommer, der Platz spielt sich daher verdammt
lang", dürften gute Scores nicht mehr so leicht wie in den Vorjahren zu
erzielen sein.
Kritisch dürften vier lange Par 4 werden, wo Brier das Grün nur mit langen
Eisen attackieren kann, sowie das lange Par 3 der 10. Bahn. Dass es auf dem Par
70-Kurs nur zwei Par 5 gibt, macht gute Scores ebenfalls schwerer: "Dafür
sind beide Par 5 sehr kurz und locker mit dem zweiten Schlag erreichbar".
Einige Fairwaybunker kommen gefährlich ins Spiel, die kleinen Grüns sind
schwer anzuspielen.
Martin mit Freude bei der Arbeit
Am Dienstag war Martin Wiegele gemeinsam mit Brier und Tobi Dier
auf der Trainingsrunde unterwegs, holte sich jede Menge guter Tipps auf dem für
ihn neuen Platz: "Maudi hat mir einige gute Linien vom Tee gezeigt, auch
mein Caddy kennt den Platz zum Glück sehr gut. Ich sauge alles an Informationen
auf, was ich kriegen kann", versucht Wiegele das Manko des neuen Platzes
wett zu machen.
Für seine erste Dutch Open hat sich der Steirer vorgenommen, endlich wieder
frei aufzuspielen, alle Gedanken an Score, Cut und Tourkarte weit weg zu
schieben: "Endlich spiele ich wieder meine Hauskurve, den Draw, vertraue
wieder voll meinem Golfschwung", hat Martin auch den für ihn untypischen
Fade abgelegt: "Die Trainingsrunde hat mir Riesenspaß gemacht. Es wird
Zeit, dass ich anfange wieder Golf zu spielen und mich nicht mehr über den
Platz zittere". Sein Job macht ihm endlich wieder Spaß, "am Mittwoch
werde ich den ganzen Tag auf der Range verbringen, möglichst viele Bälle
schlagen".
Lafeber verteidigt seinen Heimtitel
Der baumlange Holländer Marten Lafeber schaffte im Vorjahr bei der Dutch
Open den Durchbruch, feierte ausgerechnet beim Heimturnier seinen ersten
Toursieg. Eine Woche vor dem letzten Major des Jahres bereiten sich die meisten
europäischen Stars bereits in Amerika vor, daher ist das Teilnehmerfeld in
Hilversum nicht sehr stark besetzt: Ian Poulter, Raphael Jacquelin und Paul
McGinley kämpfen um wertvolle Ryder Cup-Punkte.
GOLF-LIVE bringt Live
Scoring und Live-Updates an allen Spieltagen. Premiere Sport überträgt
live: Golf im TV.
>> ZURÜCK ZUR
ÜBERSICHT
>> STARTSEITE GOLF-LIVE.AT
|