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FRENCH OPEN LE GOLF
NATIONAL - Am rechten Weg?
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Vorschau:
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22.6.2005 / 06:49 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Am rechten Weg?
Fairways und Grüns zu treffen ist das Um & Auf bei der Open de
France. Markus Brier war zuletzt auf einem guten Weg, Niki Zitny
hofft diesen in Paris zu finden.
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In den nächsten Wochen in Form zu sein, das zahlt sich aus: auf 3,5
Millionen Euro wurde die Open de France aufgestockt. Damit beginnt die teuerste
Phase der European Tour-Saison, die in drei Wochen mit der British Open ihren
Höhepunkt findet. Umso wichtiger war für Markus Brier der 4. Platz
zuletzt in Holland: "Das macht die Aufgabe leichter, weil die Form stimmt,
jetzt muss ich nur so weiterspielen." Zwei Drittel des Preisgelds für eine
neue Tourkarte sind gesammelt, Österreichs Nummer 1 kann endlich wieder locker
aufspielen.
"Den Platz mag ich, nur die Grüns zu treffen, das ist hier sehr, sehr
notwendig." Im Jahr 2001 klappte die Übung am besten, Brier holte sich
einen 28. Platz, im Vorjahr reichte es für Platz 58.
Startzeit Markus Brier am Donnerstag: 13:30 vom 10. Abschlag
Zitny hofft in Paris auf die Wende
Von der "Comfort-Zone" wie Mentaltrainer dies nennen, ist Niki
Zitny dagegen weit entfernt: "Ich arbeite hart mit Didi Posch, treffe
die Bälle immer besser, aber streue leider ab und zu sehr schlechte Schüsse
ein," sieht sich Zitny auf einem steinigen, aber richtigen Weg. Nach der
birdielosen Vorwoche weiß der Tour-Rookie ganz genau, dass er in Paris eine
ganz andere Performance wird bringen müssen.
"Gegenüber St. Omer, wo die Bälle auf den Grüns unberechenbar
herumgesprungen sind, ist der Platz hier ein absoluter Traum. Mit einem guten
Putt-Stroke fällt hier jeder Ball," hat er auf der Trainingsrunde erfreut
festgestellt. Und Le Golf National ist einer der wenigen Tourplätze, die Zitny
auch kennt: "Bei der Amateur-WM 1994 habe ich hier mit Markus, Rudi Sailer
und Phillip Mensi-Klarbach gespielt und einen 8. Platz erreicht. So gute
Erinnerungen an einen Platz bauen einfach auf."
Die Open de France könnte jedoch die letzte Chance des Wieners in den nächsten
Wochen bleiben, in eines der Topturniere hineinzurutschen: "Natürlich ist
das Preisgeld super, aber sonst ist das ein Turnier wie jedes andere".
Startzeit Niki Zitny am Donnerstag: 13:10 vom 10. Abschlag
Doppelbogeys lauern überall
Austragungsort der Open de France ist auch heuer Le Golf National bei Paris, ein
flacher, windexponierter Kurs mit gefährlichen Wasserhindernissen. "Die 17
wurde um weitere 15 Meter verlängert, das haben wir noch gebraucht,"
ächzte Markus nach der Trainingsrunde. Denn der 6.600 Meter lange Par 71-Kurs
verspricht ein hartes Stück Arbeit: "Dennoch ist es kein reiner
Longhitter-Kurs, vielmehr muss man die Bälle gut im Spiel halten, denn im
kniehohen Rough ist man tot", gibt Brier die Strategie vor.
Die schmalen Fairways zwischen den unspielbaren Roughs zu treffen ist die wahre
Kunst. Da die Bahnen lang sind kann man auch selten mit Eisen am Abschlag auf
Nummer Sicher gehen: "Wenn Du im tiefen Rough landest brauchst den Ball gar
nicht suchen, kannst gleich das Doppelbogey notieren. Da bin ich noch lieber im
Wasser, weil das kostet nur einen Schlag," analysiert Zitny das
Hauptproblem. Gute Birdielöcher bekommt man praktisch keine aufgetischt, von
den drei Par 5 ist nur das erste mit zwei Risikoschlägen erreichbar.
Remesy gegen Europas Ryder Cupper
Mit Europas Ryder Cup-Helden Monty, McGinley, Jimenez und Levet
wartet die Open de France mit einem starken, aber keinem außergewöhnlichen
Starterfeld auf, kein Wunder so kurz nach der US Open. Jose-Maria Olazabal,
der in Amerika ohne Tourkarte dasteht, Ian Woosnam und Paul Lawrie
wollen ebenfalls versuchen, die erfolgreiche Titelverteidigung von Jean-Francois
Remesy zu verhindern.
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Scoring und Live-Updates an allen Spieltagen. Premiere Sport überträgt
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