Open de France
Le Golf National 
Paris, Frankreich
23. - 26. Juni 2005
Preisgeld: € 3,500.000

European Tour

FRENCH OPEN LE GOLF NATIONAL - Am rechten Weg?

Vorschau:

22.6.2005 / 06:49 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl
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Am rechten Weg?

Fairways und Grüns zu treffen ist das Um & Auf bei der Open de France. Markus Brier war zuletzt auf einem guten Weg, Niki Zitny hofft diesen in Paris zu finden.

In den nächsten Wochen in Form zu sein, das zahlt sich aus: auf 3,5 Millionen Euro wurde die Open de France aufgestockt. Damit beginnt die teuerste Phase der European Tour-Saison, die in drei Wochen mit der British Open ihren Höhepunkt findet. Umso wichtiger war für Markus Brier der 4. Platz zuletzt in Holland: "Das macht die Aufgabe leichter, weil die Form stimmt, jetzt muss ich nur so weiterspielen." Zwei Drittel des Preisgelds für eine neue Tourkarte sind gesammelt, Österreichs Nummer 1 kann endlich wieder locker aufspielen.

"Den Platz mag ich, nur die Grüns zu treffen, das ist hier sehr, sehr notwendig." Im Jahr 2001 klappte die Übung am besten, Brier holte sich einen 28. Platz, im Vorjahr reichte es für Platz 58.

Startzeit Markus Brier am Donnerstag: 13:30 vom 10. Abschlag

Zitny hofft in Paris auf die Wende

Von der "Comfort-Zone" wie Mentaltrainer dies nennen, ist Niki Zitny dagegen weit entfernt: "Ich arbeite hart mit Didi Posch, treffe die Bälle immer besser, aber streue leider ab und zu sehr schlechte Schüsse ein," sieht sich Zitny auf einem steinigen, aber richtigen Weg. Nach der birdielosen Vorwoche weiß der Tour-Rookie ganz genau, dass er in Paris eine ganz andere Performance wird bringen müssen.

"Gegenüber St. Omer, wo die Bälle auf den Grüns unberechenbar herumgesprungen sind, ist der Platz hier ein absoluter Traum. Mit einem guten Putt-Stroke fällt hier jeder Ball," hat er auf der Trainingsrunde erfreut festgestellt. Und Le Golf National ist einer der wenigen Tourplätze, die Zitny auch kennt: "Bei der Amateur-WM 1994 habe ich hier mit Markus, Rudi Sailer und Phillip Mensi-Klarbach gespielt und einen 8. Platz erreicht. So gute Erinnerungen an einen Platz bauen einfach auf."

Die Open de France könnte jedoch die letzte Chance des Wieners in den nächsten Wochen bleiben, in eines der Topturniere hineinzurutschen: "Natürlich ist das Preisgeld super, aber sonst ist das ein Turnier wie jedes andere".

Startzeit Niki Zitny am Donnerstag: 13:10 vom 10. Abschlag

Doppelbogeys lauern überall

Austragungsort der Open de France ist auch heuer Le Golf National bei Paris, ein flacher, windexponierter Kurs mit gefährlichen Wasserhindernissen. "Die 17 wurde um weitere 15 Meter verlängert, das haben wir noch gebraucht," ächzte Markus nach der Trainingsrunde. Denn der 6.600 Meter lange Par 71-Kurs verspricht ein hartes Stück Arbeit: "Dennoch ist es kein reiner Longhitter-Kurs, vielmehr muss man die Bälle gut im Spiel halten, denn im kniehohen Rough ist man tot", gibt Brier die Strategie vor. 

Die schmalen Fairways zwischen den unspielbaren Roughs zu treffen ist die wahre Kunst. Da die Bahnen lang sind kann man auch selten mit Eisen am Abschlag auf Nummer Sicher gehen: "Wenn Du im tiefen Rough landest brauchst den Ball gar nicht suchen, kannst gleich das Doppelbogey notieren. Da bin ich noch lieber im Wasser, weil das kostet nur einen Schlag," analysiert Zitny das Hauptproblem. Gute Birdielöcher bekommt man praktisch keine aufgetischt, von den drei Par 5 ist nur das erste mit zwei Risikoschlägen erreichbar.

Remesy gegen Europas Ryder Cupper

Mit Europas Ryder Cup-Helden Monty, McGinley, Jimenez und Levet wartet die Open de France mit einem starken, aber keinem außergewöhnlichen Starterfeld auf, kein Wunder so kurz nach der US Open. Jose-Maria Olazabal, der in Amerika ohne Tourkarte dasteht, Ian Woosnam und Paul Lawrie wollen ebenfalls versuchen, die erfolgreiche Titelverteidigung von Jean-Francois Remesy zu verhindern.

Volles Programm bei Golf-Live

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