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HEINEKEN CLASSIC -
Putt-Test in Melbourne.
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Vorschau:
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2.2.2005 / 08:16 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Putt-Test in Melbourne
Die schnellsten Grüns des Jahres fordern Markus Brier bei der
Heineken Classic - Wind und Regen könnten den Platz aber
entschärfen.
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"Hier in Melbourne sind die schnellsten Grüns, die ich kenne. Das wird
eindeutig ein Putting-Contest," war sich Markus Brier nach der
ersten Trainingsrunde im königlichen Golfclub von Melbourne sicher: "Wenn
Du zwei Meter oberhalb der Fahne bist und nicht genau Mitte Loch triffst, rollt
der Ball gleich vom Grün hinunter". Einige stark ondulierte Grüns, aber
auch viele subtile Breaks auf den großen Grüns, machen das Putten zum
Schlüsselkriterium bei der Heineken Classic. Auf der Trainingsrunde am Montag
präsentierten sich einige Grüns aufgrund des Windes fast unspielbar.
Wenn der Wind bläst, wirds richtig brutal
Markus Brier kennt die Tücken des sonst eher kurzen 6.360 Meter Par 71-Platzes
aus seinen Starts in den Jahren 2002 und 2004. Mit einer 78 am zweiten Tag
schoss er sich im Vorjahr aus dem Cut, schaffte es 2002 immerhin ins Wochenende,
hat mit Platz 67 sein bestes Ergebnis stehen: "Der Wind von der nahen
Küste ist ebenfalls ein Faktor. Weniger bei den Drives, weil der Platz breit
genug ist, aber bei den Schlägen ins Grün".
Der Wettersturz am Dienstag, der starken Regen, Sturm und Temperaturen um 15
Grad brachte, könnte die Grüns etwas entschärfen: "Es gibt hier keine
geschenkte Birdies, wenn der Wind hilft sind vielleicht die beiden einzigen Par
5 noch am leichtesten". Die zweiten 9 Löcher, mit acht Par 4 und einem Par
3, sind ein ultimativer Test für das lange Spiel und den Putter. Immerhin muss
sich Brier nicht mehr mit den ungeliebten Bermudagrüns abstrampeln, in
Melbourne ist wieder Bent-Gras angesagt: "Das puttet sich gleich viel
europäischer, mit deutlich weniger Strich."
Nach dem verpatzten Wochenende in Singapur geht Brier dennoch voll Optimismus in
die Heineken Classic: "Neue Woche, neue Chance, die Verhältnisse in
Australien sind mir wesentlich sympathischer, mit jeder Runde bekomme ich auch
mehr Match-Praxis", fiebert er dem Turnier entgegen. In der
Startzeiten-Lotterie hatte er wieder Pech, hat die drittletzte Tee-Time für den
Donnerstag ausgefasst.
Startzeit Markus Brier am Donnerstag: 3:50 MEZ vom 1. Tee
Ernie Els als erster Vierfach-Sieger der European Tour?
Europas Nummer 1, Ernie Els, peilt in Melbourne einen historischen 4.
Sieg beim gleichen Turnier in Folge an - zuvor gelang dies in der Neuzeit nur Tiger
Woods auf der US Tour und Hale Irwin auf der amerikanischen Seniors
Tour. Mit Greg Norman, Adam Scott, Thomas Björn, Michael Campbell und Colin
Montgomerie bekommt der Südafrikaner jedoch starke Konkurrenz. Nicht dabei
ist leider Niki Zitny, der am Montag die Qualifikation verpasste: >>
Zitny geht leer aus.
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