Linde German Masters
Gut Lärchenhof, 
Köln, Deutschland
9. - 12. September 2004
Preisgeld: € 3,000.000

European Tour

LINDE GERMAN MASTERS - Markus Brier in der Form seines Lebens.

Vorschau:

8.9.2004 / 07:48 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl
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Markus Brier:
Foto: Golf-Live.at


In der Form seines Lebens

50 unter Par bei seinen 3 letzten Tourstarts: Markus Brier kommt mit einem Sieg in der Tasche und in absoluter Höchstform zur Ryder Cup Generalprobe nach Köln.

"Zuletzt war ich 1999 so gut drauf, aber das war noch in meinen Jugendjahren auf der Challenge Tour", versucht Markus Brier seine aktuelle Form einzuordnen, um hinzuzufügen, "aber so tief geschossen über einen längere Zeitraum habe ich noch nie. Selbst beim Ryder Cup würde ich mir jetzt zutrauen, den einen oder anderen Punkt zu machen".

Das Geheimnis seines Erfolges

50 unter Par (!) und einen Rundendurchschnitt von 67,8 Schlägen spielte Österreichs Nummer 1 bei den letzten drei großen Turnieren in Moskau, München und Fontana. Begonnen hat sein Aufschwung vor zwei Monaten mit dem neuen Taylor Made Driver R7 Quad - dank der variablen Gewichtsverstellung am Schlägerkopf hat er seine Drives eindeutig begradigt: "Das hat mir viel Selbstvertrauen vom Tee gegeben. Jetzt würde ich wahrscheinlich mit jedem Löffel das Fairway treffen".

Den entscheidenden Schritt tat Brier jedoch mit dem Putter-Wechsel. Seit er den Voodoo Never Compromise spielt, ist er auch in der Putt-Statistik der Tour weit vorne (zuletzt Platz 6 in München): "Der Putting-Stroke ist jetzt viel besser, habe ich jetzt mehr Sicherheit und Vertrauen in die Linie".

"Münchner-Form" auch in Köln?

Mit dem Sieg in Fontana und der Tourkarte in der Tasche startet der Österreicher locker wie noch nie in die Linde German Masters. Den Longhitter-Platz im Gut Lärchenhof bei Köln kennt der Wiener wie seine Westentasche, ist daher erst Dienstag eingeflogen: "Einmal war ich hier 18., der Platz ist schwer, liegt mir aber", denkt er gerne an das Jahr 2001 zurück, nicht jedoch an die beiden vergangenen Jahre, wo er jeweils den Cut verpasste.

"Der Platz ist heuer noch enger geschnitten, die Fairways muss man unbedingt treffen, denn im Rough ist man tot", hat Brier noch am Dienstag in der Trainingsrunde ausgetestet. Einige monströse Par 4 und Par 3 werden am 6.665 Meter langen Par 72-Kurs dafür sorgen, dass die Scores nicht schwindelerregend tief sind: "Die Grüns sind auch klein, werden im Turnier sehr trocken und schnell werden". Im Finish des Platzes kommen einige Wasserhindernisse ins Spiel, vor allem rund um die Grüns, wo es sofort die Böschung hinab ins Wasser geht: "Ich bleibe meiner Erfolgstaktik treu, gehe das Schlag für Schlag an. Aber trotz des starken Feldes traue ich mir die Top 10 oder Top 20 wieder locker zu".

Startzeit Markus Brier 1. Runde: 09:10 MEZ vom 10. Abschlag

Martin Wiegele ohne Startplatz


Die Tage werden kürzer, die Starterfelder daher kleiner - nur 132 statt 156 Spieler schafften es bei Bernhard und Erwin Langers Turnier in das Weltklassefeld: Brier musste bis Sonntag Abend zittern, bevor er ins Feld kam, für Martin Wiegele hat es dagegen nicht gereicht. Da er auch vergeblich auf eine Einladung hoffte, muss der Steirer in dieser Woche aussetzen.

Ryder Cup-Generalprobe in Köln


Gleich 10 europäische Ryder Cup-Starter geben sich bei der Linde German Masters ein Stelldichein mit ihrem Captain Bernhard Langer - Jimenez, Levet und Monty wollen ihre Höchstform konservieren, auch Cejka, Björn und Clarke dürften zu beachten sein. Mit Titelverteidiger K.J. Choi und British Open-Sieger Todd Hamilton sind auch zwei Superstars von der US PGA-Tour in Gut Lärchenhof am Start.


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