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GOLF OPEN DE MADRID - Nach
dem Tropensturm
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Vorschau:
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12.10.2005 / 06:26 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Nach dem Tropensturm
Vorletztes Turnier der regulären Toursaison im verregneten Madrid, Brier erwartet
eine schwere Aufgabe.
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34 unter Par spielte Markus Brier im Campo de Golf von Madrid in den
Jahren 2000 bis 2002, erzielte dabei ein Topergebnis nach dem anderen. Doch im Vorjahr
riß die Serie, bei erstmals sehr feuchten Bedingungen verpasste Österreichs
Aushängeschild klar den Cut.
Hurrican kam aus Madeira
Ähnliche Bedingungen erwarten auch heuer die 120 Teilnehmer bei der Open de
Madrid - erstmals kam ein Tropensturm vom Atlantik bis nach Spanien
durch und bescherte drei Tage Dauerregen: "Es hat auch noch am Dienstag
geregnet, der Platz ist waschelnass, Null Roll am Ball, die Bälle bohren sich
so richtig am Fairway ein," verspricht das 1 Million Euro-Turnier, das
vorletzte der regulären Saison, ein hartes Stück Arbeit zu werden.
Statt kurze schlägt man somit mittlere Eisen in die kleinen Grüns: "Zudem
haben die meisten Grüns eine Welle, man muss unbedingt das richtige Plateau
treffen," weiß Brier allerdings, worauf es
ankommt: "Bei normalen Bedingungen erreicht man die Par 5 mit zwei
Schlägen, doch bei den weichen Fairways schaffe ich das nicht," sieht
Brier leichte Vorteile für die Longhitter, obwohl der Platz mit 6.350 Metern zu
den kürzeren auf der Tour zählt. Das Beste am Platz sind mit Abstand die
Grüns, die vom Regen profitierten, dennoch schnell und hart zu putten sind.
Tourkarte: Das sollte reichen
Mit einem Auge schielt Brier weiter auf seine Position im Ranking (108.): "Da
müssten mich schon 10 Leute in den letzten beiden Turnieren überholen, obwohl
ich selbst mitspiele," sieht er seine Tourkarte praktisch schon im
Trockenen - der Österreicher hat zu Rang 118 einen Puffer von
€ 18.214,50, das sollte reichen: >> Cut
Off-Point für Tourkarte 2006.
Zudem soll ein neuer Putter die Performance auf den Grüns verbessern: "ich
kehre wieder zum TaylorMade Rossa zurück, schlechter als bei der Dunhill Links
kann es nicht mehr werden". Interessant ist gegen Saisonende der Blick auf
seine statistischen Werte, die von den Drives bis zu den Putts annähernd
gleiche Spielstärke wie in den Vorjahren ausweisen: "Ich war heuer in allen
Bereichen durchschnittlich," gibt sich Brier selbstkritisch, "der
Unterschied zum guten Jahr 2004 war, dass ich selten mehr als zwei gute Runden
im gleichen Turnier geschafft habe, daher habe ich bei den wichtigen Turnieren
keine Ergebnisse rund um Platz 10 und 20 geschafft." Was
Markus aus der Statistik sonst noch herausliest - und wie man die Zahlen nicht
interpretieren sollte, verrät er auf Markusbrier.at
.
Startzeit Markus Brier am Donnerstag: 9:30 Uhr vom 1. Abschlag
Ballesteros "back on Tour"
Der "Stier von Pamplona" will es noch einmal wissen: Seve
Ballesteros versucht im zarten Alter von 48 Jahren ein Comeback auf der
European Tour: in Madrid hat der fünffache Major-Sieger 1995 sein letztes
Turnier gewonnen, auf dem gleichen Platz steigt er 10 Jahre später wieder ins
Turniergeschehen ein, seine Knie- und Arthritis-Probleme scheinen fürs erste
überwunden.
Die neue Nummer 1 Europas, Colin Montgomerie, ist jedoch klarer Favorit
in Madrid, bekommt es mit den starken Spaniern Olazabal, Jimenez sowie
mit dem Nordiren Darren Clarke zu tun. Titelverteidiger ist der
Südafrikaner Richard Sterne. Niki Zitny blieb als Nummer 10 auf
der Warteliste ohne Startplatz, auch für Mallorca in der kommenden Woche sieht
es nicht gut für ihn aus.
Volles Programm bei Golf-Live
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