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BRITISH MASTERS - Markus
Brier packt die Pudelmuetze aus
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3. Runde:
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14.5.2005 / 18:30 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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74 ... 73 ... 72
Mit jedem Spieltag steigert sich Markus Brier beim British Masters
um einen Schlag - spielt sich am Moving Day in die Top 20 vor.
Michael Campbell holt drei Schläge Vorsprung heraus.
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| Das
Wichtigste in Kürze |
Wetter: trocken, 10 bis 14 Grad, weiterhin windig
Markus Brier 3. Runde: 72 (Par) / gesamt +3 / 16. Platz
Solide im langen Spiel, Eagle, Birdie und 3 Sandy-Bogeys
Michael Campbell
spielt mit der 67 drei Schläge Vorsprung heraus (-6)
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Der angesagte Regen blieb aus, dafür begleitete weiterhin böiger und
kalter Wind die 77 Finalisten beim British Masters. Markus Brier hatte
jedoch das passende Spiel für die Bedingungen und blieb weiter am Vormarsch.
Ein Eagle zum rechten Zeitpunkt
Der einzige Österreicher im Finale machte gleich am ersten Par 5 der 3 so
richtig Dampf, konnte nach einem guten Drive das Risiko eingehen, das schmale
Ziel mit dem zweiten Schlag zu attackieren: "ich bin mit dem Eisen 5 ein
wenig zu kurz geblieben, dafür hat der Chip aus gut 20 Metern perfekt
gepasst", holt er sich eines von nur zwei Eagles an diesem Loch.
Das schwerste Loch am Platz, das Par 4 der 6, fordert ihm auch am Samstag einen
Schlag ab, den Schuss ins schmale Grün verzieht er mit dem Eisen 4 knapp ins
Rough. Auch das andere, gnadenlos lange Par 4 der ersten Hälfte, die 9,
verlangt dem Wiener alles ab: "auch hier war der Weg zum Grün mit dem
Eisen 4 noch sehr lang." Mit dem zweiten Bogey, diesmal aus dem Grünbunker
heraus entstanden, fällt er auf Even Par zurück.
Die wahren Hammerlöcher kommen erst
Vier überlange Par 4, deren Grüns oft nur mit einem Holz zu attackieren sind,
warten jedoch noch auf ihn. Die ersten beiden, noch nicht allzu langen
Testlöcher 10 und 11 bewältigt Brier verlustfrei. Bei dem böigen Wind muss
man die wenigen Chancen nützen, die man bekommt, der Österreicher ist prompt
am kurzen Par 5 der 12 zur Stelle, um sein Birdie abzuholen: "nach einem
Superdrive hatte ich nur noch ein Eisen 6 ins Grün. Das Schwierigste war an
diesem Loch der erste Putt über eine Welle mit viel Break".
In den Wind spielt sich die 13. Bahn besonders giftig, Brier pulled ein Eisen 5
links ins Semirough, kann nach gutem Chip den Par-Putt aus etwas mehr als einem
Meter nicht verwerten. Dafür passt alles an der noch kniffligeren 14, "mit
dem Eisen 3 habe ich sogar eine gute Birdiechance herausgespielt, aber knapp
verpasst." An der 16 lippt ein weiterer Birdieversuch sogar aus.
An jedem Tag 15 Ränge gutgemacht
Das Par 5 der 17 bietet noch eine exzellente Birdiechance, solange man den Drive
gut platzieren kann, Brier verzieht den zweiten Schlag in den Bunker, spielt
hier nur das Par. Dafür bleibt er am abschließenden Par 3 ungeschoren, nachdem
er einen Monsterputt ganz exakt Höhe Loch dosiert.
Angesichts der harten Bedingungen ist die Par-Runde von 72 Schlägen gut genug,
um Markus Brier vom 31. Platz bis auf Platz 16 vorzubringen. An jedem Tag machte
somit der Österreicher einen Schlag und 15 Ränge gut: "Ich treffe die
Drives von Tag zu Tag besser und habe mir jeden groben Fehler verkniffen, keinen
wirklich schlechten Schuss verzeichnet. So kann's ruhig weitergehen", hofft
er noch auf eine weitere Steigerung.
Brier vor den meisten Ryder Cup-Stars
Michael Campbell krönte seine perfekte Leistung mit einem Chip In zum
Birdie am Schlußloch und übernahm mit der tiefsten Turnierrunde von 67
Schlägen die Spitze bei 6 unter Par. Nur noch fünf Spieler liegen nach 54
Löchern unter Par, Steve Webster, Brian Davis und David Howell
teilen sich Platz 2 bei 3 unter Par.
Markus Brier ließ bislang das halbe europäische Ryder Cup-Team hinter sich: Colin
Montgomerie (+5), Ian Poulter (+8), Paul McGinley (+8) und Lee
Westwood (+9) liegen deutlich hinter dem Österreicher.
Scores nach 3 von 4 Runden (Par 72):
| Platz |
Spieler |
Land |
Par |
R1 |
R2 |
R3 |
| 1 |
CAMPBELL, Michael |
NZL |
-6 |
73 |
70 |
67 |
| T2 |
DAVIS, Brian |
ENG |
-3 |
69 |
71 |
73 |
| T2 |
HOWELL, David |
ENG |
-3 |
69 |
72 |
72 |
| T2 |
WEBSTER, Steve |
ENG |
-3 |
72 |
71 |
70 |
| 5 |
BJÖRN, Thomas |
DEN |
-2 |
73 |
68 |
73 |
| T6 |
BROADHURST, Paul |
ENG |
Par |
73 |
73 |
70 |
| T6 |
DERKSEN, Robert-Jan |
NLD |
Par |
71 |
75 |
70 |
| T6 |
LAFEBER, Maarten |
NLD |
Par |
73 |
73 |
70 |
| T6 |
MURPHY, Gary |
IRL |
Par |
75 |
73 |
68 |
| T6 |
WILSON, Oliver |
ENG |
Par |
72 |
73 |
71 |
|
|
|
|
|
|
|
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Weiters: |
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| T13 |
CLARKE, Darren |
NIR |
2 |
74 |
72 |
72 |
| T16 |
BRIER, Markus |
AUT |
3 |
74 |
73 |
72 |
| T16 |
CABRERA, Angel |
ARG |
3 |
70 |
75 |
74 |
| T29 |
WOOSNAM, Ian |
WAL |
4 |
74 |
71 |
75 |
| T37 |
HAEGGMAN, Joakim |
SWE |
5 |
73 |
73 |
75 |
| T37 |
MONTGOMERIE, Colin |
SCO |
5 |
72 |
75 |
74 |
| T55 |
McGINLEY, Paul |
IRL |
8 |
72 |
79 |
73 |
| T55 |
POULTER, Ian |
ENG |
8 |
75 |
76 |
73 |
| T60 |
WESTWOOD, Lee |
ENG |
9 |
76 |
75 |
74 |
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