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BRITISH MASTERS - Markus
Brier mit dickem Scheck.
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Final:
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15.5.2005 / 18:40 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Der erste dicke Scheck
74, 73, 72, 71: Markus Brier steigert sich auch am letzten Tag um
einen Schlag, verdient beim British Masters mehr als in der gesamten
bisherigen Saison.
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| Das
Wichtigste in Kürze |
Wetter: trocken, 16 Grad, wenig Wind
Markus Brier 4. Runde: 71 (-1) / gesamt +2 / 24. Platz
Mächtig starke Schlussrunde, Doppelbogey aus dem Nichts heraus
Thomas Björn (Den) siegt im Playoff gegen Howell und Davis
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Seine aussichtsreiche Position nach drei Spieltagen beim bislang
höchstdotierten Event der Jahres wollte Markus Brier nutzen: "Wenig
Fehler machen und auf den Par 5 punkten", hatte er sich als Strategie für
den Finaltag ausgeknobelt.
Wenig Wind - bessere Scores
Markus Brier wollte vor allem die deutlich freundlicheren
Windverhältnisse zu einem guten Score ausnutzen, denn heute wurden weit bessere
Scores gespielt: "Die ersten 8 Grüns habe ich alle getroffen und mich
super in eine tolle Ausgangsposition gespielt", attackierte er auch
äußerst erfolgreich.
Das erste Par 5 der 3 ist die beste Birdiechance auf den Front 9, die
Markus auch eiskalt ausnützt. Am folgenden, kurzen Par 4 gelingt Brier die
Maßarbeit vom Tee und beim Pitch ins Grün, er belohnt sich mit dem nächsten
Birdie.
Volle Konzentration ist auf den giftigen Par 4 der 6 und 9 gefragt, den
schwersten Bahnen der Front 9. Der Österreicher absolviert diese kritischen
Bahnen ohne jeden Makel. Seine Strategie behält er am zweiten Par 5 bei, holt
sich auch hier das "programmierte" Birdie ab: "Die 3 unter Par
waren glasklar herausgespielt, bis dahin hat alles perfekt gepasst."
Aus der ersten kritischen Situation rettet er sich mit Glück und Können:
"An der 9 landete ich vom Tee auf einem Weg. Beim zweiten Schlag mit einem
Eisen 5 hat sich der Schläger verkantet, der Ball einen Zuschauer
getroffen," endet der unfreiwillige Billardstoß jedoch glücklich am
Fairway. Doch Markus hat für den dritten Schlag immer noch ein Eisen 7 ins
Grün und stopft aus 7 Metern den Par-Putt.
Schlagverluste auf den schweren Back 9
9 hantige Golflöcher stehen noch zwischen Brier und einem Topergebnis. Das
erste knifflige Par 4 der Back 9 beschert ihm leider gleich den ersten
Schlagverlust des Tages: "Völlig unnötig, aus sechs Metern den Birdieputt
zu lang gelassen und den Retourputt aus etwas mehr als einem Meter
vorbeigesäbelt." Das Par 5 der 12 hat eine richtige
"Sonntags-Fahne", Markus verzichtet auf die Attacke mit dem zweiten
Schlag und spielt somit nur das Par.
Erstmals spielt sich die 14 nicht bei kräftigem Gegenwind, dennoch gibt dieses
überlange Par 4 Markus einiges aufzulösen: "Schon der Drive war im Rough,
von dort habe ich noch sehr gut vorgelegt, aber den Chip nur bis auf sechs Meter
zur Fahne gebracht". Von dort genehmigt er sich noch drei Putts, die ihm
gut und gerne 5.000 Euro kosten.
Noch ist nichts verloren, Brier packt sein Kämpferherz aus, attackiert an der
16 mutig übers Wasser und holt mit einem brillanten Birdie einen Schlag
zurück. Das letzte Par 5 ist heute die leichteste Bahn, die mehr Birdies als
Pars verzeichnet: "Natürlich habe ich voll attackiert, aber bin rechts
baden gegangen." Aus der Drop-Zone hat er immer noch 80 Meter, schießt
aber ein Sandwedge tot an den Stock, kratzt ein gutes Par.
Somit steigert er sich auch am vierten Tag wieder um einen Schlag, bei den guten
Bedingungen verliert er mit der 71 dennoch ein paar Plätze. Mit einem
Endergebnis von 2 über Par klassiert er sich auf Platz 24. Der verdiente Lohn:
24.564 Euro, das ist mehr als bei seinen bisherigen 6 Ergebnissen der Saison
zusammen: "Mein Spiel war schwer ok, vier konstant gute Runden bei harten
Bedingungen. Für die gut dotierten Turniere der nächsten Wochen bin ich
gerüstet," geht es in 14 Tagen bei der BMW Championship für Brier weiter.
Dreier-Playoff um den Sieg
Drittrunden-Leader Michael Campbell machte mit einer farblosen 73 den Weg
frei für Thomas Björn, David Howell und Brian Davis, die sich
bei 6 unter Par für ein Playoff um den British Masters-Titel duellieren
durften. Englands Ryder Cup-Held Howell hatte nach dem Eagle an der 17 den Sieg
bereits am Schläger, verspielte jedoch mit einem Bogey am Schlussloch.
Im Stechen hatte Thomas Björn das bessere Ende für sich. Der Däne
setzte sich am zweiten Extraloch, dem Par 3 der 18, gegen seine beiden
englischen Kontrahenten durch, feiert damit den 8. Titel auf der Tour.
Final Scores nach 4 Runden (Par 72):
| Platz |
Spieler |
Land |
Par |
R1 |
R2 |
R3 |
R4 |
| 1* |
BJÖRN, Thomas |
DEN |
-6 |
73 |
68 |
73 |
68 |
| T2 |
DAVIS, Brian |
ENG |
-6 |
69 |
71 |
73 |
69 |
| T2 |
HOWELL, David |
ENG |
-6 |
69 |
72 |
72 |
69 |
| 4 |
CAMPBELL, Michael |
NZL |
-5 |
73 |
70 |
67 |
73 |
| T5 |
HANSEN, Søren |
DEN |
-4 |
70 |
71 |
76 |
67 |
| T5 |
KHAN, Simon |
ENG |
-4 |
71 |
77 |
69 |
67 |
| T5 |
WEBSTER, Steve |
ENG |
-4 |
72 |
71 |
70 |
71 |
| T8 |
CLARKE, Darren |
NIR |
-3 |
74 |
72 |
72 |
67 |
| T8 |
DERKSEN, Robert-Jan |
NLD |
-3 |
71 |
75 |
70 |
69 |
| T8 |
LAFEBER, Maarten |
NLD |
-3 |
73 |
73 |
70 |
69 |
|
|
|
|
|
|
|
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|
Weiters: |
|
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|
|
| T11 |
LANE, Barry |
ENG |
-1 |
70 |
76 |
73 |
68 |
| T16 |
POULTER, Ian |
ENG |
Par |
75 |
76 |
73 |
64 |
| T21 |
WOOSNAM, Ian |
WAL |
1 |
74 |
71 |
75 |
69 |
| T24 |
BRIER, Markus |
AUT |
2 |
74 |
73 |
72 |
71 |
| T24 |
MONTGOMERIE, Colin |
SCO |
2 |
72 |
75 |
74 |
69 |
| T31 |
HAEGGMAN, Joakim |
SWE |
3 |
73 |
73 |
75 |
70 |
| T36 |
McGINLEY, Paul |
IRL |
4 |
72 |
79 |
73 |
68 |
| T50 |
WESTWOOD, Lee |
ENG |
8 |
76 |
75 |
74 |
71 |
| T58 |
TORRANCE, Sam |
SCO |
10 |
76 |
74 |
74 |
74 |
* Sieg am zweiten Extraloch
Alle Spielberichte von der British Masters
>> Vorschau: Britische Jackpot-Wochen
>> 1. Runde: Harter Tag im
Forest
>> 2. Runde: Cut am Freitag
den 13.
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