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DUBAI DESERT CLASSIC -
Brier mit Sand im Getriebe
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1. Runde:
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3.3.2005 / 16:14 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Sand im Getriebe
Nach starkem Beginn bremst sich Markus Brier zum Auftakt in Dubai
mit vier Bogeys zur 75 ein. Ernie Els dominiert mit 66er-Runde.
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| Das
Wichtigste in Kürze |
sonnig, 23 Grad, spürbarer Wind ab dem späten Vormittag
Markus Brier 1. Runde: 75 (+3) -
Platz 112
Trifft nur 6 Fairways, locht mit 34 Putts nur ein Birdie
Ernie Els (RSA) führt im Clubhaus mit 66 Schlägen (6 unter Par).
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Ein spektakulärer, perfekt manikürter Golfplatz, freundliches
Frühlingswetter und viele mitgereiste Schlachtenbummler: Markus Brier wollte sich
davon zum Auftakt der Dubai Desert Classic inspirieren
lassen um für ein Golffest in Rot-Weiß-Rot zu sorgen: "Leider war mein
Spiel nur mittelprächtig, ich habe zu wenige Fairways getroffen und Putts
gelocht".
Sicheres Spiel - aber wenige Birdies
Markus Brier startete um 09:25 MEZ vom 10.
Abschlag in seine 6. Dubai Desert Classic, und das anfangs mit gewohnt solidem Spiel.
Auf den engen und langen Spielbahnen der 10 und 12 leistet er sich keine Fehler, turnt sich über diese schwere Strecke mit einer Serie von Pars
hinweg: "Näher als 5 Meter bin ich aber nicht zur Fahne gekommen, daher
habe ich nur das Par gespielt."
Der richtige Zeitpunkt für die Attacke ist am Par 5 der 13 gekommen, das dank
Rückenwind mit zwei Schlägen erreichbar ist, aufgrund des Wasserhindernisses
vor dem Grün allerdings mit beträchtlichem Risiko. Markus pokert hier mit dem
Eisen 3 beim Schlag ins Grün richtig,
bringt sich mit Birdie am leichtesten Loch des Platzes programmgemäß in die
roten Zahlen. Nun heißt es wieder aufpassen, zwei hantige Par 4 und ein langes
Par 3 stehen an, die dem Österreicher aber kein Bein stellen können.
Die kurze 17 und das abschließende Par 5 ließen heute schon viele Birdies zu,
nicht aber für den Österreicher, der sich nur Außenseiterchancen aufs Birdie
erarbeitet und diese dann versiebt - immerhin die etwas
leichteren Back 9 mit 1 unter Par bewältigt.
Nur noch Bogeys auf der zweiten Hälfte
Die Sicherheit vom Tee ist jedoch auf den vorderen 9 Löchern wie verflogen,
damit wird es schwer die Grüns anzuspielen. Den ersten Dämpfer setzt es für Brier ausgerechnet
am kürzesten Par 4: die 2 hatte er im Vorfeld als bestes Birdieloch
eingeschätzt, doch statt dessen muss er hier sein erstes Bogey einstecken:
"Dabei gehe ich auf Nummer Sicher, will den Ball nur mit dem Eisen 3
vorlegen, drücke den Ball aber rechts ins Wasser weg." Am
letzten, zugleich einzigen Par 5 der vorderen 9 gelingt dem Wiener neuerlich
kein Birdie, das ist bitter, denn im letzten Drittel wartet eine Monster-Bahn
nach der anderen.
An der 5, einem langen Par 4 mit frontalem Wasserhindernis unmittelbar vor dem
Grün, erwischt es Brier mit einem weiteren Bogey: "Aus dem Fairwaybunker
heraus habe ich das Grün verfehlt, den Up & Down nicht mehr geschafft. Auf
dieser Bahn war komplett der Wurm drinnen."
Das 6. Grün ist zwar das
längste, aber leider auch das schmalste Grün am Majlis-Kurs von Dubai,
höchste Konzentration ist gefordert: "Ein Superschuss mit dem Eisen 5, bis
auf eineinhalb Meter zur Fahne," wehrt seine Freude darüber nicht lange.
Der Birdieversuch gerät zu lang, der Retourputt lippt aus - Bogey! "Da
hatte ich einen ganz dicken Hals, weil das war mein kürzester Birdieputt des
Tages, und daraus mache ich ein Bogey!"
Die
schwerste Bahn des Platzes wartet zum Abschluss: an der 9 bleibt selbst nach einem
guten Drive noch ein langes Eisen übers Wasser. Markus trifft sogar das
nierenförmige Grün, kommt bis auf 7 Meter an die Fahne heran - und puttet
wiederum dreimal zum Bogey: "So schlecht war die Runde gar nicht, aber die
beiden Dreiputts haben geschmerzt und mir das Score vermasselt".
Bezeichnend: auf den zweiten 9 Löchern benötigt Brier gleich 19 Putts!
Die vier Schlagverluste auf der zweiten Hälfte brocken Brier somit die
75er-Runde ein, die ihn für den weiteren Turnierverlauf mächtig unter Druck
setzt, für den Freitag schon eine 69 verlangt, um zum zweiten Mal in Dubai den
Cut zu schaffen: "Morgen mehr Fairways treffen! Dann sind auch die Schüsse
ins Grün leichter. Aber ich werde zumindest 5 Birdies lochen müssen, um noch
eine Chance zu haben", hofft er am Freitag seine frühe Startzeit (4:40
MEZ) zu nutzen.
Els bestätigt seine Favoritenrolle
Obwohl er den Eagle-Putt am Schlussloch knapp vorbeischiebt, übernimmt Ernie
Els mit 66 Schlägen schon nach dem ersten Spieltag das Kommando. Zwei aus
Europas erfolgreichem Ryder Cup-Team, Miguel-Angel Jimenez und David
Howell, blieben allerdings nur um einen Schlag zurück. Einen Tag nach
seiner Nominierung als Europas Ryder Cup-Captain für das Jahr 2006, scorte Ian
Woosnam eine unauffällige 74.
Scores nach 1 von 4 Runden (Par 72):
| Platz |
Spieler |
Land |
Par |
R1 |
| 1 |
ELS, Ernie |
RSA |
-6 |
66 |
| T2 |
HOWELL, David |
ENG |
-5 |
67 |
| T2 |
JIMÉNEZ, Miguel Angel |
ESP |
-5 |
67 |
| T4 |
LYLE, Jarrod |
AUS |
-4 |
68 |
| T4 |
OSBORNE, Sam |
ENG |
-4 |
68 |
| T6 |
BJÖRN, Thomas |
DEN |
-3 |
69 |
| T6 |
DOUGHERTY, Nick |
ENG |
-3 |
69 |
| T6 |
FOWLER, Peter |
AUS |
-3 |
69 |
| T6 |
FULKE, Pierre |
SWE |
-3 |
69 |
| T6 |
HEDBLOM, Peter |
SWE |
-3 |
69 |
| T6 |
KARLSSON, Robert |
SWE |
-3 |
69 |
| T6 |
KINGSTON, James |
RSA |
-3 |
69 |
| T6 |
MARSHALL, Andrew |
ENG |
-3 |
69 |
| T6 |
SCHWARTZEL, Charl |
RSA |
-3 |
69 |
| T6 |
STENSON, Henrik |
SWE |
-3 |
69 |
| T16 |
CURTIS, Ben |
USA |
-2 |
70 |
| T16 |
HAEGGMAN, Joakim |
SWE |
-2 |
70 |
|
|
|
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Weiters: |
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| T16 |
McGINLEY, Paul |
IRL |
-2 |
70 |
| T16 |
MONTGOMERIE, Colin |
SCO |
-2 |
70 |
| T16 |
WESTWOOD, Lee |
ENG |
-2 |
70 |
| T55 |
FASTH, Niclas |
SWE |
Par |
72 |
| T76 |
LAWRIE, Paul |
SCO |
1 |
73 |
| T76 |
O'MEARA, Mark |
USA |
1 |
73 |
| T76 |
STRÜVER, Sven |
GER |
1 |
73 |
| T94 |
NORMAN, Greg |
AUS |
2 |
74 |
| T94 |
WOOSNAM, Ian |
WAL |
2 |
74 |
| T112 |
BRIER, Markus |
AUT |
3 |
75 |
| T144 |
SIEM, Marcel |
GER |
7 |
79 |
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