Im ersten Drittel reißt Brier zu großen Rückstand auf, mit der 77
verpasst er den Cut bei seinem Saisonauftakt.
Das
Wichtigste in Kürze
Wetter: bewölkt, 23 Grad, böiger Wind
Markus Brier 2. Runde: 77 (+5) / 6 über Par / 121. Platz
Findet erst nach erstem Drittel bei +6 zu seinem Spiel
Cut endgültig bei: +1 (Top 70 Pros)
Noch nicht in Hochform muss Markus Brier gleich zur
Saisoneröffnung um den Einzug ins Wochenende kämpfen. Vom Abschlag und auf den
Grüns klappt sein Spiel zwar bislang zufriedenstellend, aber Richtung und Distanz
mit den Eisen stimmen noch nicht nach Wunsch.
Kein Par auf den ersten 6 Löchern
Erst gegen 13:00 MEZ ging Markus Brier vom 1. Tee weg auf
seine 2. Runde - und leistete sich wie schon am Vortag frühe Schlagverluste:
"Das gleiche Drama wie gestern: viele schwache Eisen, nur habe ich heute
keine Up & Downs zum Par geschafft," spielte er sich ordentlich in die
Bredouille. Die beiden langen Par 4 der 1 und 3 kosten ihn jeweils ein Bogey:
"einmal ein Eisen aus der Richtung, das andere viel zu kurz." Nur gut, dass
er heute am einfachsten Golfloch von Leopard Creek, dem kurzen Par 5 der 2, das Pflicht-Birdie abholen kann.
Doch zum Unterschied vom Vortag kann er sein Spiel erst zu spät stabilisieren: am ersten Par 3 kommt Wasser auf
der linken Seite gefährlich ins Spiel, Brier kann seinen Ball erst mit dem 5.
Schlag im Loch versenken: "Wieder ein schlechtes kurzes Eisen, der Ball
ging links ins Wasser." Das kurze Par 4 der 6 ist vom Abschlag aus mit einem
Vollbrett erreichbar, doch auf beiden Seiten der Spielbahn kommen Büsche
gefährlich ins Spiel: "In meiner Position musste ich attackieren, habe den
Ball links in die Büsche verzogen und konnte nur mit Strafe ungünstig in einer
Waste Area droppen." Das zweite Doppelbogey in Folge wirft ihn auf +6 nach
6 Löchern zurück, "damit wurde die Sache schon aussichtslos."
Ordentlich gespielt ab der 7
Immerhin findet Brier endlich den Faden und kann nun halbwegs sein bekannt
solides Spiel aufziehen: "An der 7 fiel der Birdieputt, an der 8 habe ich
mein erstes Par des Tages gespielt." Immer sicherer agiert nun der
Österreicher, erarbeitet sich einige Chancen, wie am Par 3 der 12, als er ein
Eisen 6 tot an den Stock legt und wieder einen Schlag gutmacht.
Ein viertes Birdie fällt am Par 5 der 15, erst am 16. Grün geht der erste
Schlag seit längerer Zeit verloren: "Da lag ich zwar regulär am Grün,
aber in einer Zunge, musste von dort Richtung Fahne chippen und habe den
Par-Putt vergeben." Die hereinbrechende Dunkelheit verhindert, dass Markus
weiter als bis zum 17. Grün kommt: "Dennoch werde ich morgen das
Schlussloch fertig spielen, auch wenn es sich mit dem Cut nicht mehr ausgehen
kann."
Denn bei +4 nach 17 Löchern, gesamt 5 über Par, fehlen Brier vor dem letzten
Loch schon 4 Schläge auf den Cut: "Insgesamt waren an beiden Tagen die
Eisen zu schwach, auch wenn ich heute schon 10 Grüns getroffen habe, also zwei
mehr als gestern."
Rund 30 Spieler konnten ihre zweite Runde erst am Samstag früh am Morgen
beenden. Brier hatte nur noch das kurze Par 5 der 18 zu absolvieren, auch
diesmal startet er in den neuen Tag mit einem Bogey. Dank der 77er-Runde
verpasst er bei seinem Saisonauftakt den Cut um 5 Schläge (Platz 121 bei 6
über Par).
Bothma verteidigt die Führung
Bis auf 12 unter Par zog Überraschungsmann Michiel Bothma (RSA)
zwischenzeitlich davon, ehe ihn ein Doppelbogey am wasserreichen Par 5 der 15
einbremste. Doch trotz der 71er-Runde hält der Südafrikaner vorläufig die
Spitze bei 9 unter Par. Sein Landsmann und Longhitter Titch Moore
arbeitete sich mit der 68 bis auf einen Schlag heran.
Wie überhaupt die Hausherren bislang nach Belieben dominieren, gleich 7 Spieler
in die Top 10 bringen: Titelverteidiger
Charl Schwartzel bleibt nach der 67 bei 7 unter Par an der Spitze dran,
auch Ernie Els kommt immer besser in Fahrt und liegt dank der bogeyfreien
67 schon bei 6 unter Par in den Top 10.
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