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DUNHILL LINKS CHAMPIONSHIP
- Markus Brier in Kingsbarns
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2. Runde:
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30.9.2005 / 18:33 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Vormarsch in Kingsbarns
Markus Brier steigert sich bei Wind und leichtem Regen zur 70, der
drittbesten Runde in Kingsbarns. Monty zieht mit Superrunde in St.
Andrews davon.
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| Das
Wichtigste in Kürze |
Wetter: Regenschauer erwartet, max. 14 Grad, starker Wind
Markus Brier 2. Runde: 70 (-2) / 2 unter Par / 28.
Platz
Drittbeste Runde in Kingsbarns, fast fehlerlos gespielt
Colin Montgomerie führt dank der 65 in St. Andrews bei 9 unter Par.
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Zum Wind wie an den Vortagen gesellte sich am zweiten Tag der Dunhill Links
Championship noch leichter Regen dazu, am Nachmittag wurde es besonders
ungemütlich: "Vor allem hat der Wind plötzlich gedreht, das hat die Sache
zusätzlich erschwert. Aber ich bin meiner Taktik treu geblieben, hab mich aus
allen Blödheiten herausgehalten."
Birdiestart bringt Markus in die roten Zahlen
Markus Brier mußte am zweiten Tag am jungen Links-Kurs von Kingsbarns
ran, der ebenfalls sehr windexponiert an der schottischen Ostküste liegt. Er
erwischt im langen Spiel neuerlich einen ausgezeichneten Tag und vermeidet
gegenüber dem Vortag die Dreiputts: "Bei dem starken Wind waren die
Zweimeterputts vielleicht die schwersten Schläge überhaupt, weil man nicht
mehr so stabil stehen konnte. Von diesen Wadlbeissern habe ich zum Glück wenige
gehabt."
Markus nützt gleich am Auftaktloch, der 10, den antauchenden Westwind gut aus
und holt sich auf diesem Par 4 sein Birdie ab: "Annäherung nur noch mit
dem Eisen 9 und gleich ein guter Putt aus über zwei Metern gefallen." Auch
am ersten Par 5 ist er erfolgreich, holt sich das Birdie, obwohl er vorlegen
musste. Doch nun geht es erstmals zurück voll in den Wind, an der Küste
entlang: am kurzen Par 3 der 13 verschätzt sich Markus und gibt einen Schlag
ab: "Eines von nur zwei schlechten Eisen heute, daher ist der Ball rechts
vom Grün runtergerollt."
Auf den folgenden zähen Bahnen entlang der Küste, alle voll in den Wind,
beweist Brier seine Klasse, kommt selbst über die 180 Meter lange 15. Bahn
verlustfrei hinweg. Erst die überlange 17. Bahn kostet den Österreicher nach
verfehltem Grün wieder einen Schlag, der ihn auf Even Par zurückwirft.
Birdie-Doppelpack macht den Unterschied
Auch die vorderen 9 Bahnen geht Brier gleich erfolgreich mit einem Birdie nach
einem präzisen Wedge ins Grün an. Kein Lärcherl ist das folgende 180 Meter
lange Par 3, das bergab zurück zur Küste führt: "Das Eisen 6 kam genauso
ins Grün, wie ich erhofft habe, ist praktisch tot zur Fahne ausgerollt."
Damit kehrt er satt in die roten Zahlen zurück.
Brier vermeidet die vielen Pottbunker und Fallen auf den nächsten Bahnen,
bewältigt alles sicher in Par - dank der harten Bedingungen klopft er bereits
bei den Top 30 an: "Leider hat der Wind im letzten Drittel gedreht, somit
hatten wir Gegen- statt Rückenwind, der sicher stärker als 40 km/h war, dazu
kam leichter Regen." Das ist besonders schade für das abschließende Par
5: "Trotz zweier Vollbretter hatte ich noch ein Eisen 4 für den dritten
Schlag." Die 70 entpuppt sich als drittbeste Runde, die am Freitag in
Kingsbarns gespielt wurde. Trotz starkem Wind verfehlt er an beiden Tagen
zusammen nur 5 Grüns, bei den Grüntreffern liegt er somit auf dem 4. Platz.
Nur Peter Hedblom und Jean-Francois Lucquin scorten in Kingsbarns
noch um einen Schlag besser. Hedblom ist als einziger als Briers Gruppe in den
Top 10 zu finden, Brier selbst ist in seiner Gruppe Sechstbester. Bei insgesamt 2 unter Par
macht er am Freitag 48 Ränge gut und startet am Samstag in Carnoustie von Platz
28 weg, mit zwei Schlägen Vorsprung auf die Cutlinie: "Hoffentlich geht nicht allzuviel Wind, weil das wäre dort
besonders schlimm." Doch tendenziell wurden in Carnoustie bislang die
tiefsten Scores gespielt.
Montgomerie in Open-Laune
Zwei Monate nach seinem sehenswerten Auftritt bei der British Open
demonstriert Colin Montgomerie wieder am Old Course seine Sonderklasse.
Der Schotte macht auf den ersten 6 Bahnen ebenso viele Schläge gut, krönt
seine Leistung mit einem Eagle an der 5. Mit beeindruckendem langen Spiel
vermeidet Monty jeden Schlagverlust und bringt eine beeindruckende Starwindrunde
von 65 Schlägen ins Clubhaus, die ihm bei 9 unter Par auch die Führung
einbringt.
In der Amateurwertung liegt der amerikanische Hendl-Magnat John Tyson bei
-17 an der Spitze, Franz Klammer hat auf Platz 73 (-7) nur mehr
theoretische Chancen, sich für die Finalrunde zu qualifizieren.
Scores nach 2 von 4 Runden (Par 72):
| Platz |
Spieler |
Land |
Par |
R1 |
R2 |
| 1 |
MONTGOMERIE,
Colin |
SCO |
-9 |
70CN |
65SA |
| 2 |
FERRIE,
Kenneth |
ENG |
-8 |
68KB |
68CN |
| 3 |
GONZALEZ,
Ricardo |
ARG |
-7 |
69KB |
68CN |
| 3 |
FULKE,
Pierre |
SWE |
-7 |
71CN |
66SA |
| 5 |
CASEY,
Paul |
ENG |
-6 |
68CN |
70SA |
| 5 |
RUMFORD,
Brett |
AUS |
-6 |
68CN |
70SA |
| 7 |
PILKADARIS,
Terry |
AUS |
-5 |
74KB |
65CN |
| 7 |
HEDBLOM,
Peter |
SWE |
-5 |
70SA |
69KB |
| 7 |
TADINI,
Alessandro |
ITA |
-5 |
67CN |
72SA |
| 7 |
DAVIS,
Brian |
ENG |
-5 |
68CN |
71SA |
| 11 |
HANSEN,
Anders |
DEN |
-4 |
69SA |
71KB |
| 11 |
BEEM,
Rich |
USA |
-4 |
67CN |
73SA |
| 11 |
HARRINGTON,
Padraig |
IRL |
-4 |
70CN |
70SA |
|
|
|
|
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|
Weiters: |
|
|
|
|
| 20 |
HOWELL,
David |
ENG |
-3 |
67CN |
74SA |
| 28 |
LAFEBER,
Maarten |
NED |
-2 |
72KB |
70CN |
| 28 |
TORRANCE,
Sam |
SCO |
-2 |
68SA |
74KB |
| 28 |
BRIER,
Markus |
AUT |
-2 |
72SA |
70KB |
| 28 |
WESTWOOD,
Lee |
ENG |
-2 |
71CN |
71SA |
| 42 |
CLARKE,
Darren |
NIRL |
-1 |
68CN |
75SA |
| 62 |
POULTER,
Ian |
ENG |
Even |
71CN |
73SA |
| 75 |
STRÜVER,
Sven |
GER |
1 |
75SA |
70KB |
| 75 |
McGINLEY,
Paul |
IRL |
1 |
74CN |
71SA |
| 75 |
SIEM,
Marcel |
GER |
1 |
72KB |
73CN |
| 103 |
WOOSNAM,
Ian |
WAL |
3 |
70CN |
77SA |
Legende: SA = St.Andrews / KB = Kingsbarns / CN =
Carnoustie
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