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FRENCH OPEN LE GOLF
NATIONAL - Markus Brier
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3. Runde:
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25.6.2005 / 17:20 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Brier pflügt durch das Feld
Beim teuersten Turnier am Kontinent holt Brier (69) mächtig auf,
Zitny (80) kassiert wieder ein hohes Score. Der Titelkampf bleibt
weiter völlig offen.
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| Das
Wichtigste in Kürze |
Wetter: bewölkt, 24 Grad, wenig Wind
Markus Brier 3. Runde: 69 (-2) / gesamt Even Par / 40. Platz
Gute Kampfrunde, mit nur 26 Putts toll gescort
Niki Zitny 3. Runde: 80 (+9) / gesamt 11 über Par / 85. Platz
Viel zu viele Bogeys, ein Doppelbogey
Eduardo Romero, Jean-Francois Remesy und Jean van de Velde
gehen bei 9 unter Par als Führende ins Finale
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Der 17. Platz nur vier Schläge entfernt - und der bringt noch 47.000 Euro: Markus
Brier und Niki Zitny winkt fürstlicher Lohn bei der Open de France,
vorausgesetzt sie können sich vom 68. Platz weg nach vorne spielen - jedoch nur
Brier schlug dazu den richtigen Weg am Moving Day ein.
Markus will näher an den Stock
Bislang solide, aber nicht zwingend gespielt: Markus Brier wollte daher
näher zu den Fahnen zu schießen um sein Score auf Touren zu bringen: "Vor
allem zu Beginn habe ich sehr gut gespielt, der Putter hat dann seinen Teil
beigetragen." Am ersten Par 5 klappt das perfekt, obwohl der zweite Schlag
im Grünbunker landet, mit dem Sandie- Birdie ist ein Anfang gemacht.
Markus ist nun in glänzender Spiellaune, weiß, dass man auf den leichteren
Front 9 in Paris sein Score machen muss: die kurzen Par 4 der 5 und 6 bieten
dazu die besten Gelegenheiten, erstmals in dieser Woche kann hier der
Österreicher voll zuschlagen und sich zwei Birdies abholen: "Aus 5 und 6
Metern gute Putts gelocht", spielte vom Abschlag bis zum Grün alles
perfekt zusammen.
Erstmals macht Brier dann am Par 5 der 9 unliebsame Bekanntschaft mit dem hohen
Rough: "das Wedge aus 90 Metern rechts weggeblockt und rund ums Grün
gekünstelt," war das erste Bogey von Mitte Bahn aus besonders ärgerlich.
Vorsicht auf den Wasserlöchern
An der 10 vermeidet Markus diesmal das Wasser links der Spielbahn und geht mit
der notwendigen Vorsicht die schwereren Back 9 an, kommt dort gut über die
Runden: "Ich habe dann nicht mehr so viele Spielbahnen und Grüns
getroffen, der Untergrund wird immer härter, daher verspringen viele Bälle ins
Rough". Somit kann er nicht genügend Chancen herausspielen, auch nicht am
letzten Par 5, das mit zwei Schlägen allerdings bei Gegenwind nicht erreichbar
ist.
Nach dem anfänglichen Birdiefuriose muss Markus bis zum letzten Par 3 warten,
wo spät noch ein wichtiger Birdieputt fällt: "Mein längster Putt heute,
waren sicher 7 Meter." Somit kann er sich einen Schlagverlust an der 18
erlauben, dem schwersten Loch am Platz, wo der Ball die Bunkerkante trifft und
sich für den Sand entscheidet. "Das war noch ein wenig unglücklich, aber
mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden."
Kann er auch sein, denn auf dem äußerst anspruchsvollen Platz und bei den
kniffligen Fahnenpositionen ist die 69 nicht hoch genug einzuschätzen, damit
wird Markus den erhofften Sprung unter die Top 40 schaffen - bei der
Millionenbörse von Paris ist das schon Goldes wert.
Zitny wollte hohe Zahlen vermeiden
Ohne die hässliche 7 und 8 auf der Scorekarte wäre Niki Zitny in Paris weit
vorne. Allerdings spürte Niki weiterhin seinen lädierten Nacken, fand daher
von Beginn an nie die Lockerheit, die man für ein gutes Schwunggefühl braucht:
"Dazu habe ich noch schlecht gespielt und auch auf den Grüns nichts
gelocht."
Mit einem frühen Bogey am ersten, langen Par 3 erwischt der Wiener Tourneuling einen schwachen Start, hatte von Beginn an große Probleme die Grüns zu
treffen. Bei dem dicken Rough war es dann fast unmöglich, das Par zu halten.
Auch am anschließenden Par 5 ist das lange Spiel nicht präzise genug, auf
dieser von fettem Kraut umgebenen Bahn kassiert er noch ein Bogey.
Leider gelingt es Zitny nicht, den Aderlass an seinem Score zu stoppen, weil die
Schläge ins Grün nicht sicherer werden. Auch am nicht allzu langen Par 4 der
5. Bahn geht ein Schlag verloren. Am zweiten langen Par 3 schafft Nik ebenfalls
nur die 4. Die "hohe Nummer", die er unbedingt vermeiden wollte,
passiert ihm neuerlich auf einem Par 5, diesmal notiert er eine "7"
auf der 9. Bahn - grimmige 42 Schläge, 6 mehr als der Platzstandard, benötigt
Zitny somit für die leichteren Front 9.
Wenig Besserung auf den Back 9
Etwas stabiler, aber weiterhin ohne Birdie beginnt Zitny die zweite Hälfte. Auf
den vielen Wasserbahnen im letzten Drittel muss er noch weitere vier Bogeys
zulassen. Das einzige Birdie des Tages fällt am letzten Par 3. Mit 80 Schlägen
kassiert Niki wieder eine hohe Nummer, ordnet sich vor dem Finaltag am 85. und
letzten Platz bei 11 über Par ein. Nach der Runde ging er sofort zum
Physiotherapeuten um die Halsmuskeln zu behandeln: "Die Schmerzen sind zwar
auszuhalten, aber beeinträchtigt hat das mein Spiel sicher."
Romero gegen halb Frankreich
Eduardo Romero verspielte mit wilden Drives seine knappe Führung, hielt
mit starken Kurzspiel dennoch sein Score (72) noch gut zusammen. Dennoch konnte
er nicht verhindern, dass Titelverteidiger Jean-Francois Remesy (67
Schläge) und sein französischer Landsmann Jean van de Velde (70) zu ihm
aufschlossen. Mit Francois Delamontagne und Gregory Havret sind
noch zwei Franzosen in Reichweite zum begehrten Heimsieg, das verspricht einen
lauten Finaltag.
Scores nach 3 von 4 Runden (Par 72):
| Platz |
Spieler |
Land |
Par |
R1 |
R2 |
R3 |
| T1 |
REMESY, Jean-Francois |
FRA |
-9 |
68 |
69 |
67 |
| T1 |
ROMERO, Eduardo |
ARG |
-9 |
70 |
62 |
72 |
| T1 |
VAN DE VELDE, Jean |
FRA |
-9 |
64 |
70 |
70 |
| T4 |
HANSEN, Søren |
DEN |
-8 |
65 |
69 |
71 |
| T4 |
LOMAS, Jonathan |
ENG |
-8 |
65 |
69 |
71 |
| T6 |
DELAMONTAGNE, Francois |
FRA |
-7 |
67 |
68 |
71 |
| T6 |
GOLDING, Philip |
ENG |
-7 |
69 |
69 |
68 |
| T8 |
HAVRET, Gregory |
FRA |
-6 |
70 |
70 |
67 |
| T8 |
O'MALLEY, Peter |
AUS |
-6 |
69 |
68 |
70 |
| 10 |
HANSEN, Anders |
DEN |
-5 |
67 |
71 |
70 |
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Weiters: |
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| T11 |
OLAZÁBAL, José Maria |
ESP |
-4 |
69 |
70 |
70 |
| T11 |
SIEM, Marcel |
GER |
-4 |
69 |
68 |
72 |
| T16 |
LAWRIE, Paul |
SCO |
-3 |
71 |
70 |
69 |
| T21 |
MONTGOMERIE, Colin |
SCO |
-2 |
69 |
72 |
70 |
| T27 |
DAVIS, Brian |
ENG |
-1 |
71 |
69 |
72 |
| T27 |
FASTH, Niclas |
SWE |
-1 |
69 |
68 |
75 |
| T40 |
BRIER, Markus |
AUT |
Par |
74 |
70 |
69 |
| T53 |
McGINLEY, Paul |
IRL |
1 |
70 |
71 |
73 |
| T65 |
LEVET, Thomas |
FRA |
3 |
72 |
72 |
72 |
| T65 |
STRÜVER, Sven |
GER |
3 |
72 |
72 |
72 |
| T74 |
JIMÉNEZ, Miguel Angel |
ESP |
5 |
67 |
74 |
77 |
| 85 |
ZITNY, Niki |
AUT |
11 |
67 |
77 |
80 |
Alle Spielberichte von der Open de France:
>> Vorschau: Auf dem rechten Weg?
>> 1. Runde: Zitny mit
Traumstart in Paris
>> 2. Runde: Mit einem blauen
Auge
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