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GERMAN MASTERS GUT
LÄRCHENHOF - Brier: Wie gewonnen zerronnen.
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2. Runde:
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10.9.2004 / 19:01 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Foto: fore!golf
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Mit Wind und Cut gespielt
Drei Bogeys brachten Markus Brier in arge Bedrängnis, späte
Birdies retten den Cut. Graeme McDowell zauberte mit der 64 und
führt bei 11 unter Par.
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| Das
Wichtigste in Kürze |
Wind mit 40 bis 50 km/h, knochentrockene Fairways und Grüns
Markus Brier 2. Runde: 72 (Par), gesamt 1 über Par (39. Platz)
Nur 5 Fairways getroffen, daher 3 Bogeys, mit späten Birdies
gerettet
Graeme McDowell (Nir) führt nach der 64 deutlich bei 11 unter Par
Der Cut lag bei 3 über Par (= Top 70 Pros und
Schlaggleiche)
Rückblick 1. Runde: >>
Brier: Wie gewonnen, so zerronnen
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"Hoffentlich sind die Grüns noch nicht allzu zertrampelt, dass man auch
mit einer späten Startzeit noch Chancen hat", hoffte Markus Brier für den zweiten Spieltag. Dass der Wind auch am Freitag
heftig bläst, sogar mit bis zu 50 km/h, sollte jedoch seine größere Sorge
werden.
Brier wollte Ball flach - Score tief halten
Österreichs einziger Beitrag zur German Masters wollte zu Beginn das Par halten,
um sich auf den Wind einzustellen. Das
gelang Brier auf den ersten vier Bahnen ganz exzellent, obwohl er große Probleme vom Tee hatte, nur 5 von 14 Fairways treffen sollte: "Daran
war der Wind und die harten Fairways schuld, das ging heute aber allen so",
analysierte Markus die Verhältnisse.
Das lange Par 4 der 5, mit der engen Drivezone und dem Wasser vor dem Grün,
warf ihn neuerlich ab, Markus kassierte auf der ersten schweren Gegenwind-Bahn
das Bogey: "Dabei waren sowohl der Drive als auch das Eisen 4 ins Grün ok,
nur ist der Ball durchs Grün gerollt, wenn auch nur einen Meter ins dicke
Zeugs, vor dort gab's keine Chance mehr".
Prompt kontert er auf der langen 6, schafft trotz Gegenwind eines der ganz
seltenen Birdies, nach einem genialen Eisen 5 ins Grün. Rückenwind taucht dann
gewaltig am nächsten Par 5 an, das trotz seiner 533 Meter locker mit zwei
Schlägen erreichbar ist - doch auch auf dieser langen Bahn verkalkuliert sich
der Österreicher, geht auch am zweiten Par 5 der vorderen 9 leer aus:
"Dabei hatte ich nur noch ein Eisen 4 für den zweiten Schlag, doch wieder
war es unmöglich den Ball am Grün zu platzieren".
Es wird eng zur Halbzeit
Die 9 spielt sich bei starkem Gegenwind und 429 Metern wie ein Par 5, Brier
verpasst neuerlich das Fairways rechts, kann das Grün nicht mehr erreichen und
kassiert wie so viele hier ein Bogey. Damit fällt er gefährlich in die Gegend
der erwarteten Cutlinie bei 3 über Par zurück.
Zum dritten Mal patzt Brier auf einem langen Par 4, diesmal an der 12, neuerlich
nach einem Drive ins Rough, nun wird es wirklich eng. Zum Glück stehen noch
zwei kurze Par 5 an, am leichtesten Loch Nummer 13 spielt Markus mit gutem Chip
und Putt sein Pflicht-Birdie. Am letzten Par 5, mit heftigem Seitenwind, reichte
es nur zum Par: "Das war zum Haare raufen. Zuerst ein gutes Sandwedge auf
einen Meter zur Fahne, und der Putt lippt um 180 Grad aus und kommt mir wieder
entgegen", ärgerte sich Markus.
Zum Glück lässt nun der starke Wind nach, das macht die Sache für Brier
etwas leichter, sowohl an der 16, als auch an der 17 hält er das Par. Nur noch
das abschließende lange Par 4 muss Markus bewältigen - heute allerdings die
schwerste Bahn, wo der Schlagdurchschnitt bei über 4,6 liegt. Die Vorzeichen
stehen schlecht, nachdem der Abschlag wieder im Rough landet. Und die Fahne
steht ganz knapp am Wasser: "Daher bin ich auf Nummer Sicher gegangen, habe
mit dem Eisen 5 Mitte Grün gezielt." Erst drei Birdies fielen hier am
gesamten Tag - Brier sorgt für das vierte: "Ein versöhnlicher Abschluss
aus gut 10 Metern".
Damit gleicht er seine Tagesbilanz zur Par-Runde von 72 Schlägen aus,
verbessert sich sogar um einige Ränge auf Platz 35: "Man hat hier viel
Druck vom Tee, die Verhältnisse werden immer trockener und schwerer, das wird
noch ein heißer Tanz", prophezeit er fürs Wochenende.
Anmerkung: Die European Tour meldete ein Bogey an der 10, das
später auf Par korrigiert wurde.
McDowell spielt 18 Löcher mit Rückenwind
Einfach unfassbar, wie Graeme McDowell trotz Starkwind eine 64
gelang, damit war der Nordire gleich vier Schläge besser als seine schärfsten
Konkurrenten. Höhepunkt der Runde war sein Eagle am Par 4 der 14, als er seine
Annäherung aus gut 130 Metern direkt einlochte. Bei 11 unter Par zog der
Windkünstler gleich um drei Schläge davon.
Die 68 von Raphael
Jaquelin (Fra) und Nick O'Hern (Aus) waren die nächstbesten Scores
in der Spitzengruppe, die das Duo auf 8 unter Par und Rang zwei bringen.
Auftaktleader Padraig Harrington büßte drei Schläge ein, fiel auf 3
unter Par zurück. Kurzzeitig hatte sich Deutschlands derzeit bester Golfer, Alex
Cejka, bei 9 unter Par an die Spitze gesetzt, beendete seine Runde jedoch
mit zwei Bogeys, die ihn auf 7 unter Par zurückwarfen.
Herbe Enttäuschung für Colin Montgomerie (+5) und Bernhard Langer
(+6) bei der Ryder Cup-Generalprobe: der Captain und sein schieden bereits zur
Halbzeit in Köln sang- und klanglos aus.
Scores nach 2 von 4 Runden (Par 72):
| Platz |
Name |
Land |
Par |
R1 |
R2 |
| 1 |
McDOWELL, Graeme
|
NIR |
-11 |
69 |
64 |
| T2 |
GREEN, Richard
|
AUS |
-8 |
68 |
68 |
| T2 |
JACQUELIN, Raphaël
|
FRA |
-8 |
68 |
68 |
| T2 |
O'HERN, Nick
|
AUS |
-8 |
68 |
68 |
| 5 |
CEJKA, Alex
|
GER |
-7 |
67 |
70 |
| 6 |
LEVET, Thomas
|
FRA |
-6 |
70 |
68 |
| T7 |
DERKSEN, Robert-Jan
|
NLD |
-5 |
70 |
69 |
| T7 |
OWEN, Greg
|
ENG |
-5 |
68 |
71 |
| T9 |
CASEY, Paul
|
ENG |
-4 |
68 |
72 |
| T9 |
O'MALLEY, Peter
|
AUS |
-4 |
71 |
69 |
| T11 |
CLARKE, Darren
|
NIR |
-3 |
71 |
70 |
| T11 |
FORSYTH, Alastair
|
SCO |
-3 |
70 |
71 |
| T11 |
HARRINGTON, Padraig
|
IRL |
-3 |
66 |
75 |
|
|
|
|
|
|
|
Weiters: |
|
|
|
|
| T18 |
HAEGGMAN, Joakim
|
SWE |
-1 |
72 |
71 |
| T18 |
OLAZÁBAL, José Maria
|
ESP |
-1 |
69 |
74 |
| T27 |
BJÖRN, Thomas
|
DEN |
Par |
74 |
70 |
| T27 |
JIMÉNEZ, Miguel Angel
|
ESP |
Par |
75 |
69 |
| T39 |
BRIER, Markus
|
AUT |
1 |
73 |
72 |
| T39 |
PRICE, Phillip
|
WAL |
1 |
73 |
72 |
| T53 |
CHOI, Kyoung-Ju
|
KOR |
2 |
71 |
75 |
| T59 |
GÖGELE, Thomas
|
GER |
3 |
71 |
76 |
| T59 |
SIEM, Marcel
|
GER |
3 |
72 |
75 |
|
|
|
|
|
|
|
Cut verpasst (+3): |
|
|
|
|
| T73 |
HAREMZA, Marcel
|
GER |
4 |
78 |
70 |
| T73 |
STRÜVER, Sven
|
GER |
4 |
75 |
73 |
| T84 |
HAMILTON, Todd
|
USA |
5 |
72 |
77 |
| T84 |
MONTGOMERIE, Colin
|
SCO |
5 |
73 |
76 |
| T84 |
REIMBOLD, Christian
|
GER |
5 |
76 |
73 |
| T84 |
SCHUSTER, Tino
|
GER |
5 |
74 |
75 |
| T94 |
LANGER, Bernhard
|
GER |
6 |
73 |
77 |
| T100 |
CLÉMENT, Julien
|
SUI |
7 |
74 |
77 |
| T100 |
LUPPRIAN, Jochen
|
GER |
7 |
72 |
79 |
| T100 |
McGINLEY, Paul
|
IRL |
7 |
76 |
75 |
| T110 |
DIER, Tobias
|
GER |
8 |
72 |
80 |
| T118 |
POULTER, Ian
|
ENG |
11 |
76 |
79 |
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