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GERMAN MASTERS GUT
LÄRCHENHOF - Brier von Tag zu Tag stärker.
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3. Runde:
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11.9.2004 / 17:26 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Von Tag zu Tag stärker
Markus Brier profitiert von einem Superstart und verbessert sich mit
der 70 auf Platz 24. McDowell (-14) bleibt in Köln der Frontrunner.
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| Das
Wichtigste in Kürze |
Blitz und Donner am Morgen, 2 Stunden 30 Verspätung, wieder windig
Markus Brier 3. Runde: 70 (-2), gesamt 1 unter Par (24. Platz)
Superstart mit 4 Birdies auf ersten 6 Löchern, dann nachgelassen
Graeme McDowell (69) hält seine Führung (14 unter Par)
Rückblick 2. Runde: >>
Spiel mit Wind und Cut
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Rund um Gut Lärchenhof blitzte und donnerte es am Morgen bedrohlich, die
Turnierleitung musste daher den Start der dritten Runde um 2 Stunden und 30
Minuten auf 10:30 Uhr verschieben, danach wurde in Dreier-Flights vom 1. und 10.
Tee abgeschlagen.
Erstmals ein Start nach Maß
Markus Brier startete daher erst um 11:20 vom 10. Abschlag, nutzte gleich
die breite Autobahn und den Rückenwind am Eröffnungsloch um sich mit dem
Sandwedge eine gute Chance zu erarbeiten -
es wird sein erstes Birdie auf diesem Loch: "Das lange Spiel hat wieder
großartig geklappt, auf den ersten 9 Bahnen habe ich 8 Grüns getroffen".
An der 12 profitiert
Markus von einem starken Eisen 6 ins Grün um nach einem guten 6 Meter-Putt das
nächste Birdie einzusacken.
Das erste Par 5 der 13 spielt sich zwar in den Wind, ist aber kurz genug um mit
zwei guten Schüssen hinzukommen - nach einem präzisen Eisen 3 hat er zwei
Putts vom Vorgrün für sein drittes Birdie nach nur vier gespielten
Bahnen.
Der erste Dämpfer folgt postwendend an der 14 nach einem Drive links ins Rough.
Das Grün ist somit nicht mehr erreichbar, das Bogey bleibt der einzige
Ausrutscher der ersten Hälfte. Dafür passt wieder das lange Spiel am
folgenden, kurzen Par 5, die Superrunde geht mit einem Birdie weiter:
"Meine stärksten Schläge waren heute mit den Wedges, damit habe ich mir
gleich serienweise die Birdies aufgelegt".
Doch nun heißt es aufpassen, die schwerste Ecke des Platzes steht nun zwischen
der 16 und 18 an. Brier spielt nun klug auf Sicherheit, hält sich von den
Wasserhindernissen fern, die rund um die Grüns lauern, bewältigt somit diese
Strecke ohne Schlagverlust: "An der 18 hatte ich sogar eine Birdiechance
nach einem perfekten Eisen ins Grün, der Putt aus zwei Metern wollte aber nicht
rein".
Volle Konzentration auf der schwereren Hälfte
Erst ein Birdie hat Österreichs Paradegolfer in dieser Woche auf den vorderen 9
Löchern gespielt - am Moving Day wollte Brier es besser machen. Das erste Par 5
bot dazu die Chance, obwohl er nach einem Drive ins Rough wieder nur vorlegen
konnte. Wieder hilft ihm ein perfektes Sandwedge ins Grün, der
Wiener sahnt sein 5. Birdie ab: "Danach lief es plötzlich nicht mehr rund,
da sind mir ein paar ganz schlechte Schüsse ausgekommen".
So etwa auf der verflixten 5. Bahn, auf diesem langen Par 4 hat Brier noch an
jedem Tag ein Bogey kassiert. Auch am Samstag kann er den Bann nicht brechen,
schreibt wieder die 5 auf der 5: "Obwohl ich das richtige Yardage hatte,
war das Eisen 7 viel zu lang, der Ball segelte im Flug übers Grün". Seine starke Samstagsrunde gefährdet Markus
auch an der 7, am letzten und längsten Par 5: mit dem Eisen 3 misslingt der
Layup, aus dem dicken Rough trifft er selbst mit dem dritten Schlag noch nicht
das Grün. Der Chip über einen gemeinen Hügel im Grün ist nicht ganz perfekt,
so wie am Donnerstag kassiert er hier ein ärgerliches Bogey.
Dafür bleibt er auf den schweren Bahnen 8 und 9 ungeschoren, darf sich mit der
70er-Runde dennoch als klarer Sieger fühlen.
Brier steigert sich von Tag zu Tag (73, 72, 70), trotz des bereits 7. Turniers
in Folge, und geht auf Platz 24 ins morgige Finale: "Wieder so gut spielen und noch ein paar Ränge gutmachen", sind für den
Österreicher selbst die Top 10 in Reichweite.
McDowell führt, Harrington attackiert
Halbzeit-Leader Greame McDowell schien mit einer fehlerfreien
Vorstellung und fünf Birdies seinen Verfolgern davonzulaufen, ehe er sich mit
zwei Bogeys auf den letzten 3 Löchern noch einbremste (69 Schläge). Sein
Rückfall auf 14 unter Par macht den Sonntag wieder spannend.
Die heißeste Runde spielte Padraig
Harrington mit 6 Birdies und einem Eagle, egalisierte mit 64 die beste
Turnierrunde. Bei 11 unter Par geht der Ire als erster Verfolger ins Finale,
einen Schlag vor Raphael Jacquelin.
Scores nach 3 von 4 Runden (Par 72):
| Platz |
Name |
Land |
Par |
R1 |
R2 |
R3 |
| 1 |
McDOWELL, Graeme
|
NIR |
-14 |
69 |
64 |
69 |
| 2 |
HARRINGTON, Padraig
|
IRL |
-11 |
66 |
75 |
64 |
| 3 |
JACQUELIN, Raphaël
|
FRA |
-10 |
68 |
68 |
70 |
| 4 |
CASEY, Paul
|
ENG |
-9 |
68 |
72 |
67 |
| T5 |
CEJKA, Alex
|
GER |
-8 |
67 |
70 |
71 |
| T5 |
O'HERN, Nick
|
AUS |
-8 |
68 |
68 |
72 |
| 7 |
GREEN, Richard
|
AUS |
-7 |
68 |
68 |
73 |
| 8 |
KHAN, Simon
|
ENG |
-5 |
74 |
71 |
66 |
| T9 |
CLARKE, Darren
|
NIR |
-4 |
71 |
70 |
71 |
| T9 |
DAVIS, Brian
|
ENG |
-4 |
73 |
69 |
70 |
| T9 |
DERKSEN, Robert-Jan
|
NLD |
-4 |
70 |
69 |
73 |
| T9 |
LEVET, Thomas
|
FRA |
-4 |
70 |
68 |
74 |
| T9 |
OLAZÁBAL, José Maria
|
ESP |
-4 |
69 |
74 |
69 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Weiters: |
|
|
|
|
|
| T17 |
HAEGGMAN, Joakim
|
SWE |
-2 |
72 |
71 |
71 |
| T24 |
BRIER, Markus
|
AUT |
-1 |
73 |
72 |
70 |
| T24 |
CHOI, Kyoung-Ju
|
KOR |
-1 |
71 |
75 |
69 |
| T24 |
PRICE, Phillip
|
WAL |
-1 |
73 |
72 |
70 |
| T33 |
CABRERA, Angel
|
ARG |
Par |
70 |
75 |
71 |
| T40 |
JIMÉNEZ, Miguel Angel
|
ESP |
1 |
75 |
69 |
73 |
| T47 |
CAMPBELL, Michael
|
NZL |
2 |
72 |
72 |
74 |
| T56 |
BJÖRN, Thomas
|
DEN |
3 |
74 |
70 |
75 |
| T56 |
GÖGELE, Thomas
|
GER |
3 |
71 |
76 |
72 |
| T61 |
SIMSEK, Erol
|
GER |
4 |
71 |
73 |
76 |
| 72 |
SIEM, Marcel
|
GER |
12 |
72 |
75 |
81 |
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