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LINDE GERMAN MASTERS -
Markus Brier von Spitze
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3. Runde:
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10.9.2005 / 17:00 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Spitze entfernt sich weiter
Markus Brier (72) und Niki Zitny (76) verpassen den Anschluss in
Köln. Doppelbogeys torpedieren ihre Aufholjagd.
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| Das
Wichtigste in Kürze |
Wetter: bewölkt, Regen & Gewitter möglich, bis zu 24 Grad, wenig Wind
Markus Brier 3. Runde: 72 (Par) / 5 unter Par / 40. Platz
Gut gespielt, kein längerer Putt gefallen, unnötiges Doppelbogey
Niki Zitny 3. Runde: 76 (+4) / 1 unter Par / 66. Platz
Ein paar schlechte Schläge führen zu Doppelbogeys
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Der Birdieexpress ist am Freitag an beiden Österreichern vorbeigerauscht -
und mit ihm rund 20 Kontrahenten, die Markus Brier und Niki Zitny zur
Halbzeit der Linde German Masters hinter sich gelassen haben.
Doch Samstag ist ein neuer Tag, die Österreicher wollten kräftig attackieren,
dieses Vorhaben ist aber nicht aufgegangen.
Nur Birdies zählen
Dann auch am Samstag sind die Scores ausgezeichnet, nur mit vielen Birdies kann man am
Moving Day in Köln etwas erreichen. Markus Brier muß ein wenig warten, bis
er Grund zur Freude hat. Die
5. Bahn liegt ihm, auf diesem langen Par 4 holt er sich wie schon gestern ein
Birdie ab: "Gut hingeschossen und aus vier Metern eingelocht."
Das längste Par 5 am Platz, die 7, erreicht Markus dank Rückenwind sogar knapp
mit dem zweiten Schlag, chippt gut zur Fahne und holt sich das nächste Birdie
ab: "Die ersten 9 waren wirklich ok, auch wenn kein längerer Putt gefallen
ist."
Back 9 beginnen mit Schock
Die zweite Hälfte des Platzes beginnt mit einem unscheinbaren, schnurgeraden
Par 4, das sich allerdings in dieser Woche zum Albtraum für Markus mausert: das
Rough ist hier besonders unangenehm, vor allem rund um die Grüns: "Mit dem
Wedge von Mitte Bahn das Grün nicht getroffen und beim Chip voll unter dem Ball
durchgesäbelt. Das hat mir komplett die Runde vermasselt."
Am Par 5 der 13 holt sich Brier sein tägliches Pflicht-Birdie ab - zur
Abwechslung mit einem Sandy Birdie - sonst wollen
die Putts aber weiter nicht in ausreichender Zahl für ihn fallen. Über das
hantige und vor allem wasserbewehrte Finish kommt er auch heute nicht
verlustfrei hinweg: das Par 3 der 16 kostet Brier spät das erste Bogey:
"Rechts im Grünbunker gelandet. Der Sandschlag war nicht schlecht, dafür
aber der Putt aus zwei Metern."
Mit der Par-Runde ist bei den guten Bedingungen wenig zu gewinnen, Brier
verliert sogar noch weiter an Boden. Für den Finaltag ist zwar ein Topergebnis
nicht mehr drinnen, wohl aber die paar Zerquetschten, die dem Wiener noch
rechnerisch auf die neue Tourkarte fehlen könnten: "Heute habe ich sogar
besser gedrived. Aber mit einem Doppelbogey und ohne längerem Putt kommt kein
Score zustande."
Zitny gelingt perfekter Start
Niki Zitny spielt im Flight hinter Brier, kann seinem Landsmann
praktisch über die Schulter blicken. Gut, dass Niki gleich aus zwei Metern den Birdieputt an
der 1 locht, denn die folgende Bahn bringt er auch beim dritten Versuch nicht
auf die Reihe und kassiert sein obligates Bogey: "Das war leider die Story
des Tages, dass meine Abschläge um ein, zwei Meter ins Semirough rollten und
dort war ich immer voll einbetoniert." Auch am ersten Par 3 versenkt er den
Abschlag im Wasser, ist mit dem Bogey noch gut bedient.
Am langen Par 5 der 7 bringt sich Nik mit dem Birdie ins Geschehen zurück,
allerdings nur kurz. Das längste Par 4 am Platz, die 9. Bahn, ist mit dem
Wasser unmittelbar rechts vom Grün besonders schwer, das muss der Tourneuling
mit einem Doppelbogey zur Kenntnis nehmen: "Ja, den Ball gewassert, wieder
war ich zuvor nicht am Fairway."
Zu wenig Birdies - zu viele Fehler
Auch auf den Back 9 geht es in der falschen Richtung weiter: am Par 3 der 11 hat
er an den Vortagen immer sein Birdie geholt, diesmal muss er sogar einen Schlag
abgeben. Wenig will weiter auf den Back 9 gelingen: "Ab der 12 hatte ich
viele gute Chancen, die aber nicht fallen wollten." Kein Birdie am leichtesten
Par 5 der 13, dafür ein weiterer Schlagverlust an der 14, wieder aus dem Rough
heraus. Erst am letzten Par 5
kann Zitny wieder mit einem Birdie punkten: "Da dachte ich, es geht noch
was". Daher erhöht er das Risiko auf den
wasserreichen Schlusslöchern, das geht gut an der 17 mit einem Birdie - und
voll daneben an der 18, die ihm ein weiteres Doppelbogey einschenkt: "Der
Abschlag muss bei der Landung irgendwas erwischt habe, ist im rechten Winkel ins
Wasser weggesprungen."
Die 76er-Runde beendet bereits am Samstag die Aussicht auf sein bestes
Tourergebnis. Von Platz 66 weg wird der Weg zu einem dicken Preisgeldscheck sehr
steinig werden: "Vier gute Runden am Stück zu spielen, dass ist mir
sichtlich nicht vergönnt."
18 Spieler mit Siegchancen
Der spannendste Finaltag seit langem verspricht der Sonntag in Köln zu werden.
Mit Nick Dougherty, Retief Goosen, Henrik Stenson und Anthony Wall teilen sich
gleich vier Spieler die Spitze bei 15 unter Par. Allerdings liegen 13 weitere
Spieler maximal fünf Schläge zurück und mit dem Titel in Griffweite.
Scores nach 3 von 4 Runden (Par 72):
| Platz |
Spieler |
Land |
Par |
R1 |
R2 |
R3 |
| T1 |
DOUGHERTY, Nick |
ENG |
-15 |
71 |
64 |
66 |
| T1 |
GOOSEN, Retief |
RSA |
-15 |
67 |
68 |
66 |
| T1 |
STENSON, Henrik |
SWE |
-15 |
71 |
66 |
64 |
| T1 |
WALL, Anthony |
ENG |
-15 |
71 |
62 |
68 |
| 5 |
LYNN, David |
ENG |
-14 |
68 |
67 |
67 |
| 6 |
OLAZÁBAL, José Maria |
ESP |
-13 |
68 |
65 |
70 |
| T7 |
DRUMMOND, Scott |
SCO |
-12 |
68 |
68 |
68 |
| T7 |
HOWELL, David |
ENG |
-12 |
72 |
66 |
66 |
| T7 |
LEVET, Thomas |
FRA |
-12 |
71 |
66 |
67 |
| T10 |
ANDERSSON HED, Fredrik |
SWE |
-11 |
69 |
70 |
66 |
| T10 |
CASEY, Paul |
ENG |
-11 |
67 |
67 |
71 |
|
|
|
|
|
|
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Weiters: |
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| T19 |
LANGER, Bernhard |
GER |
-9 |
67 |
69 |
71 |
| T34 |
BJÖRN, Thomas |
DEN |
-6 |
71 |
70 |
69 |
| T34 |
WOOSNAM, Ian |
WAL |
-6 |
75 |
67 |
68 |
| T40 |
BRIER, Markus |
AUT |
-5 |
66 |
73 |
72 |
| T40 |
STRÜVER, Sven |
GER |
-5 |
70 |
68 |
73 |
| T57 |
CAMPBELL, Michael |
NZL |
-3 |
71 |
69 |
73 |
| T61 |
BOSSERT, André |
SUI |
-2 |
72 |
69 |
73 |
| T66 |
ZITNY, Niki |
AUT |
-1 |
67 |
72 |
76 |
Alle Spielberichte von der German Masters
>> 2. Runde: Die Musik
spielt wo anders
>> 1. Runde: Brier
führt in Köln
>> Vorschau: Bei den Langers zu Gast
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