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MADEIRA OPEN - Markus
Brier let's move up
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3. Runde:
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9.4.2005 / 21:00 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Foto: fore!golf
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Let's move up!
Starker Wind sorgt für einen Umsturz im Klassement: Markus Brier
(68) schießt die beste Tagesrunde - spielt sich vom 42. auf den 9.
Platz vor.
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| Das
Wichtigste in Kürze |
bewölkt, 15 Grad, starker Wind, in Böen bis 60 km/h
Markus Brier 3. Runde: 68 (-4), gesamt 6 unter Par -
9. Platz
Beste Starkwindrunde des Tages, gleich 6 Birdies
Andrew McLardy (RSA) und Kyron Sullivan (WAL) führen bei -9
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Ein starker Wind mit Böen bis zu 60 km/h zerzaust am Samstag das Feld der
Finalisten bei der Madeira Island Open: "Wenn hier der Wind bläst, dann
wird es erst richtig lustig", kennt Markus Brier die Verhältnisse
am windexponierten Madeira-Kurs, auf einem Hochplateau, 700 Meter über dem Meer
gelegen.
"Wir werden sehen, wie die Burschen von der Challenge Tour, die da oben am
Leaderboard stehen, mit diesen Verhältnissen fertig werden", lautete die
Kampfansage des einzigen Österreichers im Finale, der die Hoffnung auf einen
Spitzenplatz noch nicht aufgegeben hatte - und das mit recht.
Markus Brier baut auf seine Routine
Durch die nebelbedingte Verspätung wurde der dritte Spieltag erst um 13:30 MEZ
von zwei Abschlägen gestartet, Markus Brier begann am 10. Abschlag: Hier taucht
heute der Rückenwind ganz schön an, Markus schupft einen guten Ball mit dem
zweiten Schlag über den Sperrbunker und eröffnet seinen Moving Day mit einem
Birdie.
Am folgenden Par 5 bläst der Wind brutal von der Seite in Richtung des
Wasserhindernisses hinein, Markus patzt hier leider erstmals und gibt den
gewonnenen Schlag mit einem Bogey wieder ab: "Normal schießt man da
zwischen den Bäumen hindurch, heute war leider ein Ast im Weg. Auch rund ums
Grün habe ich noch mit Chip und zwei Putts herumgezaubert."
Auch am folgenden, nur 288 Meter langen Par 4, fehlt es an der Feinabstimmung,
wieder muß er ein Bogey zur Kenntnis nehmen: "Da war ich noch nicht ganz
warm gespielt, habe ein Wedge übers Grün geschossen, von dort war der Chip zu
schwer." Dafür spielt sich die 13, das längste Par 4 wieder mit dem Wind,
Brier spielt sein erstes Par, das die Fahrt auf der Achterbahn beendet - der
Wiener kommt nun gefährlich auf Touren: "Von da an habe ich ein perfektes
Eisen nach dem anderen geschlagen. Dadurch dass es wärmer geworden ist, bin ich
gut in den Rhythmus hineingekommen".
An der 14 bläst Markus der Wind direkt ins Gesicht, dennoch schießt er ein
Eisen 9 bis auf 10 Zentimeter ans Loch - mit dem Birdie bringt der Fontana-Pro
sein Score wieder auf die Reihe. Das folgende Par 3 hat ihm am Morgen noch einen
Schlag gekostet, daraus hat der Wiener Akademiker aber die richtigen Lehren
gezogen und holt sich jetzt mit dem Birdie alles wieder zurück: "Diesmal
brauchte ich noch ein Eisen 5, der Putter hat mir dann aus 6 Metern sehr
geholfen". Die ebenfalls giftigen Bahnen 16 bis 18 bleibt er fehlerfrei,
rettet vor allem an der 18 mit einem schwierigen Up & Down das Par.
Bombensicher im Starkwind unterwegs
"Wenn's einmal läuft, dann ist mein Schwung so solide, das es wurscht ist,
wie stark der Wind bläst," ritt der Österreicher weiter Attacke und
leistete sich auch keine Ausrutscher mehr. Am gebirgigen Teil des Platzes, den
Bahnen 1 bis 9 namens "Machico" eröffnet Brier ebenfalls bärenstark,
legt sich im ersten Dogleg eine gute Chance für den Putter auf, den der i-Trax
aus kurzer Distanz zum nächsten Birdie verwertet. Das kurze Par 5 der 3
"verlängert" der Wind heute ganz beträchtlich, Markus lässt es mit
einem Par problemlos hinter sich.
Die nächste Birdiechance spielt Brier am Par 4 der 5 heraus, das nicht gerade
zu den einfachen Bahnen zählt: wieder fällt der Putt, diesmal aus vier Metern,
der den Österreicher an die Top 10 heranbringt. Am letzten Par 5 klappt es
spät aber doch mit dem ersten Par 5-Birdie des Tages: "Dabei war das mit
zwei Schlägen unerreichbar, mit dem Wedge habe ich die richtige Stelle am Grün
getroffen und mir einen gerade Bergaufputt gelassen."
Wie schon zum Auftakt in Portugal brilliert Markus mit einer unglaublichen
Starkwindrunde, diesmal mit 6 Birdies zur 68, an die selbst die britischen
Windkünstler im Feld nicht herankommen - beste Runde im gesamten Feld! Vom 42.
Platz weg geht es mit dem Expresslift für den Österreicher nach oben, zurück
in die Top 10 - bei 6 unter Par vielleicht sogar in Schlagdistanz zu Platz 1?
"Die Ausgangsposition ist perfekt für den Sonntag. Wenn ich morgen nur
genauso mit zwei, drei guten Schlägen ins Spiel finde, ist hier alles
drinnen".
Umsturz auch an der Spitze
Wie von Brier vorhergesagt, profitieren die arrivierten Spieler von den harten
Bedingungen. Windspezialisten wie der Südafrikaner Andrew McLardy oder
der routinierte Schotte Gary Orr spielten sich in Szene. Halbzeitleader Kyron
Sullivan hielt bei 9 unter Par nur die geteilte Spitze, McLardy konnte zu
ihm aufschließen, einen Schlag vor dem Holländer Robert-Jan Derksen.
Scores nach 3 von 4 Runden (Par 72):
| Platz |
Spieler |
Land |
Par |
R1 |
R2 |
R3 |
| T1 |
McLARDY, Andrew |
RSA |
-9 |
67 |
71 |
69 |
| T1 |
SULLIVAN, Kyron |
WAL |
-9 |
64 |
70 |
73 |
| T3 |
DERKSEN, Robert-Jan |
NLD |
-8 |
67 |
70 |
71 |
| T3 |
ORR, Gary |
SCO |
-8 |
69 |
70 |
69 |
| T5 |
BICKERTON, John |
ENG |
-7 |
66 |
69 |
74 |
| T5 |
HIGGINS, David |
IRL |
-7 |
69 |
66 |
74 |
| T5 |
PHILLIPS, Van |
ENG |
-7 |
70 |
69 |
70 |
| T5 |
SCAHILL, Stephen |
NZL |
-7 |
64 |
73 |
72 |
| T9 |
BRIER, Markus |
AUT |
-6 |
66 |
76 |
68 |
| T9 |
ILONEN, Mikko |
FIN |
-6 |
67 |
74 |
69 |
| T9 |
MARTIN, Miguel Angel |
ESP |
-6 |
67 |
72 |
71 |
| T9 |
MUNTZ, Rolf |
NLD |
-6 |
70 |
67 |
73 |
| T13 |
COLTART, Andrew |
SCO |
-5 |
68 |
71 |
72 |
|
|
|
|
|
|
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|
Weiters: |
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| T15 |
VAN DE VELDE, Jean |
FRA |
-4 |
68 |
72 |
72 |
| T20 |
BARAKA, Kariem |
GER |
-3 |
68 |
72 |
73 |
| T20 |
SIMSEK, Erol |
GER |
-3 |
70 |
74 |
69 |
| T27 |
STRÜVER, Sven |
GER |
-2 |
70 |
72 |
72 |
| T46 |
CLÉMENT, Julien |
SUI |
Par |
71 |
68 |
77 |
| T49 |
CHAPMAN, Roger |
ENG |
1 |
69 |
75 |
73 |
| T49 |
SANDELIN, Jarmo |
SWE |
1 |
71 |
72 |
74 |
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>> 1. Runde: Markus
zückt ein Ass
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