Open de Madrid
Club de Campo
Madrid, Spanien
13. - 16. Oktober 2005
Preisgeld: € 1,000.000

European Tour

GOLF OPEN DE MADRID - Markus Brier nur mit Par-Runde

Final:

16.10.2005 / 17:12 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl
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Das Beste zum Schluss

Vier Birdies in Serie bringen für Markus Brier ein versöhnliches Ende bei der Madrid Open, der mit der 69 einen schwachen Start vergessen macht. 

 
Das Wichtigste in Kürze

Wetter: bewölkt, bis zu 22 Grad, kaum Wind

Markus Brier 4. Runde: 69 (-2) / 6 unter Par / 44. Platz

Nach 11 Löchern lag Markus Brier in Madrid bei 4 unter Par und in den Top 10 - nach 54 Bahnen stagnierte sein Ergebnis weiter bei -4, allerdings bedeutete das nur noch Platz 56: "Ich komme mit den Eisen nicht nah genug an die Fahnen," nannte der Österreicher den Grund, warum er nach dem guten Start in die Open de Madrid sukzessive zurückfiel. 

Die Finalrunden (im Schnitt 72,77) waren heuer seine Schwächsten, also hatte der Österreicher bei seinem vorletzten Turnier der Saison 2005 noch einiges gut zu machen.

Auftakt mit einem Bogey

Zum dritten Mal muss Markus Brier von der 10 weg starten, ein kleiner Nachteil, weil mit den Bahnen 12 und 13 früh die kniffligste Ecke am Platz ansteht, die ihm schon 5 Schläge im Turnier kosteten. Doch auf der Schlussrunde patzt der Wiener schon vorher, am nicht allzu schweren Par 4 der 10 und neuerlich an der 13: "Meine einzigen Drives, die nicht am Fairway waren - und die waren gleich tief im Wald, da war kein Weg mehr zum Par," kassiert er früh zwei Bogeys.

"Die Back 9 bekomme ich einfach nicht hin, neuerlich habe ich da alles andere als geglänzt." Das Par 5 der 14 kann Brier auch nicht nutzen um eine Aufholjagd zu starten. Statt dessen reiht er ein Par nach dem anderen auf seine Scorekarte. Am kurzen Par 4 der 18 fällt der erlösende erste Birdieputt, doch mit 36 Schlägen (+1) sind die hinteren 9 Bahnen ein Spiegelbild seiner Runden an den Vortagen: "Ich habe schon einen Chip-In zum Birdie gebraucht, das war immerhin praktisch."

Auf den Front 9 ist Brier eine Macht

Deutlich besser liegen Markus die Bahnen 1 bis 9. Die lange 1. Bahn bleibt jedoch eine harte Nuß, kostet ihn neuerlich einen Schlag: "Wie schon gestern, von Mitte Bahn ein Eisen 6 nicht getroffen, diesmal bin ich im Grünbunker gelandet."

Doch Markus hängt sich noch einmal richtig hinein, holt sich sein tägliches Pflicht-Birdie am Par 5 der 4 ab - diesmal setzt er jedoch am folgenden, mittellangen Par 4 nach, macht einen weiteren Schlag gut. Selbst am überlangen Par 4 der 6, wo ein frontaler Wassergraben den Drive erschwert, attackiert er erfolgreich, dreht seine Runde mit dem lupenreinen Birdie-Hattrick in die roten Zahlen: "Ein paar gute Putts und schon läuft's, so einfach ist das."

Auch das letzte Par 5, das nun ansteht, kommt gerade recht, vom Vorgrün holt er sich ein weiteres Birdie und dreht endgültig seine Finalrunde ins Positive: "Vier Birdies in Folge, das tut immer gut, auch wenn es nur 2.000 Euro Unterschied am Konto ausmacht."

Zum dritten Mal in dieser Woche kann Brier frühe Schlagverluste mehr als nur wettmachen, seine dritte 69 sorgt für Platz 44 und einen versöhnlichen Abschluss, wenn auch ohne großen Move am Finaltag. Der Preisgeldscheck von 5.000 Euro trägt dazu bei, sich vor dem letzten Turnier auf Mallorca sicher in den Tourkarten-Rängen zu behaupten: "7 Leute können mich beim letzten Turnier nicht mehr überholen, noch dazu wenn ich selbst mitspiele", macht er sich keine Sorgen mehr, nachdem er nun auf Platz 109 im Ranking klassiert ist.

Jacquelin endlich am Ziel

Drei seiner sechs Schläge Vorsprung brachte Raphael Jacquelin über die Ziellinie. Der 31-jährige Franzose schaffte mit der 69 den längst überfälligen Premierensieg auf der European Tour, sorgte bei 23 unter Par für einen neuen Turnierrekord. Der anstürmende Schotte Paul Lawrie kam mit der 64 bis auf Platz 2 vor. 


Final Scores nach 4 Runden (Par 71):

Platz Spieler Land Par R1 R2 R3 R4
1 JACQUELIN, Raphaël FRA -23 64 64 64 69
2 LAWRIE, Paul SCO -20 68 66 66 64
T3 CLARKE, Darren NIR -18 64 67 68 67
T3 HANSEN, Anders DEN -18 67 69 66 64
5 WOOSNAM, Ian WAL -17 69 65 68 65
T6 LARA, José Manuel ESP -16 67 69 68 64
T6 LIMA, Jose-Filipe POR -16 66 66 67 69
T8 BOURDY, Gregory FRA -15 69 68 67 65
T8 LYNN, David ENG -15 69 69 65 66
T8 MONTGOMERIE, Colin SCO -15 72 66 65 66
11 JIMÉNEZ, Miguel Angel ESP -14 72 64 66 68
             
Weiters:            
T12 OLAZÁBAL, José Maria ESP -13 67 69 70 65
43 SIEM, Marcel GER -7 70 66 70 71
T44 BRIER, Markus AUT -6 69 69 71 69
T44 LAFEBER, Maarten NLD -6 67 70 70 71
T63 CANONICA, Emanuele ITA -3 69 68 75 69

 

Alle Spielberichte von der Madrid Open:

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