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MALLORCA CLASSIC PULA -
Markus Brier der Gewinner am Moving Day.
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3. Runde:
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16.10.2004 / 18:50 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Der Gewinner am Moving Day
Im brutalen Sturm zaubert Markus Brier eine 67 auf den Rasen, kommt
damit bis auf
Platz 3 vor. Nur Simon Khan und Sergio Garcia liegen
noch vor ihm.
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| Das
Wichtigste in Kürze |
sonnig, warm, aber 3 Schläger Sturm mit über 50 km/h
Markus Brier: 3. Runde: 67 (-3) / gesamt -7 (3. Platz)
Die beste Tagesrunde mit 6 Birdies und die wenigsten Putts (24)
Simon Khan und Sergio Garcia teilen sich die Führung
bei 9 unter Par.
2. Runde: >> Brier in den
Top 10
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Alles ist möglich - Nix ist fix! In perfekter Lauerstellung ging Markus
Brier in die Finalrunden der Mallorca Classic - nur drei Schläge hinter
Platz 2, und sofern Überflieger Simon Khan nicht weiter dem Feld
davonfliegen sollte, war sogar noch alles für den Österreicher möglich.
"Ich bin perfekt in Position, das Spiel passt, wenn die Putts fallen traue
ich mir alles zu", wollte sich der einzige Österreicher im
Mallorca-Finale nicht mit Platz 7 zufrieden geben.
Schwierige Jagd nach dem ersten Birdie
Ein auffrischender Wind, der sich am Nachmittag zur Sturmstärke entwickelte,
verlangte den Spielern alles ab: "Da brauchte ich einige Zeit mich darauf
einzustellen, erst nach den ersten 5 Bahnen hat das Feintuning gepasst".
Doch die Bälle kommen immer näher an die Fahne, am ersten Par 5 ist es nach
einem guten Chip zur Fahne endlich so weit: Mit einem Birdie spielt sich
Brier in die Top 10 zurück.
"Der Wind war schon nicht mehr lustig, ist immer stärker geworden": auch an
der kurzen 7 geht Markus leer aus. Dafür meistert er bravourös die lange 8 mit
einem Par, die sich noch dazu heute in den Wind spielt: "Da bin ich mit
einem vollen Holz 3 nur in die Nähe des Grüns gekommen, habe aber dann fast
noch zum Birdie eingechippt". Die Par 3 bleiben dank
der guten Eisenschläge seine Stärke in dieser Woche - trotz Gegenwind
erarbeitet sich unser Routinier mit dem Eisen 6 eine gute Chance an der 9, die er
aus zwei Metern zum nächsten
Birdie nutzen kann.
Rückschläge zu Beginn der Back 9
Das zweite Par 5 der 10 bleibt jedoch ein tückisches Loch, ist am Samstag eine brutale
Gegenwindbahn: "Nach zwei guten Schüssen hatte ich immer noch ein Eisen 4
in der Hand, das leider links in den Bunker gegangen ist". Diese fast
unspielbare Bahn kostet Brier
wie schon am Tag zuvor ein Bogey. An der 11 leistet er sich seinen einzigen
"unforced error" des Tages - kassiert mit einem Dreiputt das nächste
Bogey.
Im Finish fällt einfach jeder Putt
Mit dem Wind geht's wieder leichter - so spielt sich auch die 424 Meter lange 12
erträglich. Brier schätzt den Wind perfekt ein und macht den Schaden an seinem
Score mit einem Birdie wieder gut: "Der Putter war mehr als nur brav, hat
auch diesen 5 Meter Putt gelocht, obwohl der Wind schon sehr die Richtung
beeinflusst hat".
Wieder schlägt er ein präzises Eisen ins
13. Grün, dieses Par 3 zählt heute zu den schwersten Löchern, Brier bezwingt es
mit einem starken Eisen 3 und einem 3 Meter-Hänger zum Birdie. Das folgende Par 4 ist
neuerlich eine Gegenwind-Bahn: "Das war die verrückteste Bahn. Zuerst war
ein voller Drive steil bergab kaum 200 Meter weit, also wählte ich ein Eisen 3
zum Schlag ins Grün, doch das war plötzlich um 15 Meter im Flug zu weit,
segelt meilenweit ins Out". Also hieß es nachladen, mit einem Schläger
weniger nochmals probieren und so das Grün treffen - den 5 Meterputt locht er
zu einem sehr guten Bogey.
Rückenwind
entschärft die 15 und ermöglicht eine weitere Birdiechance, die der Wiener eiskalt
aus einem Meter ausnützt. Weiter geht die Birdiehatz an der 16, auch hier lässt
sich Markus nicht lange bitten, Birdie Nummer 6 fällt vom Vorgrün aus 5 Metern. Nun warten
noch zwei Gegenwind-Bahnen, die zu den hantigsten am Platz zählen - Brier
spielt zum Glück seine ersten Par seit langem, rettet so die 67 ins Clubhaus - die beste
Runde im gesamten Klassefeld.
Damit ist der Österreicher der klare Gewinner am Movings Day, meldet in Mallorca seine Anwartschaft auf den längst
überfälligen ersten Toursieg an. "Heuer schon das dritte Mal, dass ich um
den Sieg auf der European Tour mitspiele - aller guten Dinge sind 3 heißt es
doch", fühlt er sich reif für den ersten großen Titel.
Die Spitze schiebt sich zusammen
Publikumsliebling Sergio Garcia rückte zur Freude des Publikums dem
führenden Engländer Simon Khan auf den Pelz. Nur zwei Bogeys kassierte
"El Ninjo" im starken Wind, lochte aber auch drei Birdies um mit 68
Schlägen ein Zwischenergebnis von 9 unter Par zu erreichen. Wales Open-Sieger
Khan büsste mit zwei Bogeys im Finish endgültig die alleinige Spitze ein, geht
nach der 71 dennoch als Co-Leader mit Garcia ins Finale. Sollten am Sonntag
Dreier-Flights gebildet werden, was wahrscheinlich ist, würde Markus Brier
ebenfalls in dem sicher sehr lauten Schlussflight mitspielen.
Scores nach 3 von 4 Runden (Par 70):
| Platz |
Name |
Land |
Par |
R1 |
R2 |
R3 |
| T1 |
GARCIA, Sergio
|
ESP |
-9 |
66 |
67 |
68 |
| T1 |
KHAN, Simon
|
ENG |
-9 |
66 |
64 |
71 |
| 3 |
BRIER, Markus
|
AUT |
-7 |
68 |
68 |
67 |
| 4 |
RODILES, Carlos
|
ESP |
-6 |
66 |
67 |
71 |
| T5 |
FERNANDEZ-CASTANO
|
ESP |
-5 |
72 |
64 |
69 |
| T5 |
LUNA, Santiago
|
ESP |
-5 |
67 |
69 |
69 |
| 7 |
DELAMONTAGNE, Francois
|
FRA |
-3 |
65 |
71 |
71 |
| T8 |
FICHARDT, Darren
|
RSA |
-2 |
65 |
71 |
72 |
| T8 |
FORSYTH, Alastair
|
SCO |
-2 |
67 |
68 |
73 |
| T8 |
GALLACHER, Stephen
|
SCO |
-2 |
70 |
67 |
71 |
| T8 |
LAWRIE, Paul
|
SCO |
-2 |
68 |
70 |
70 |
| T8 |
ROE, Mark
|
ENG |
-2 |
68 |
68 |
72 |
| T13 |
BROADHURST, Paul
|
ENG |
-1 |
68 |
72 |
69 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Weiters: |
|
|
|
|
|
| T19 |
CANONICA, Emanuele
|
ITA |
Par |
67 |
67 |
76 |
| T27 |
ANDERSSON HED, Fredrik
|
SWE |
1 |
70 |
63 |
78 |
| T27 |
OLAZÁBAL, José
Maria
|
ESP |
1 |
73 |
68 |
70 |
| T34 |
CHAPMAN, Roger
|
ENG |
2 |
72 |
69 |
71 |
| T34 |
KARLSSON, Robert
|
SWE |
2 |
67 |
70 |
75 |
| T54 |
DAVIS, Brian
|
ENG |
5 |
71 |
70 |
74 |
| T54 |
STRÜVER, Sven
|
GER |
5 |
71 |
67 |
77 |
| T60 |
SIEM, Marcel
|
GER |
6 |
69 |
73 |
74 |
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