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GOLF MALLORCA CLASSIC -
Bogeys zum Feierabend
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1. Runde:
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20.10.2005 / 19:26 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Bogeys zum Feierabend
15 Bahnen lang spielt Niki Zitny in den Top 10, dann kamen die
Bogeys. Markus Brier hält sich mit der 71 im Mittelfeld.
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| Foto: Niki Zitny |
| Das
Wichtigste in Kürze |
Wetter: wolkig, bis zu 23 Grad, mäßiger Wind
Niki Zitny 1. Runde: 70 (Par) / 36. Platz
Markus Brier 1. Runde: 71 (+1) / 56. Platz
Karl Ableidinger 1. Runde: 74 (+3) / 95. Platz
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Perfektes Wetter, aber keine einfache Wiese erwartet die 120 Spieler zum
Auftakt der Mallorca Classic. Birdies wollen mit präzisen Annäherungen hart
erarbeitet werden, da es nur zwei Par 5 gibt - und die sind lang - werden auch
heuer keine allzu tiefen Scores erwartet, trotz "Besser legen" auf den
tiefen Fairways.
Zitny mit kontrollierter Offensive
Auch ohne Birdiefeuerwerk, dafür mit ungemein kontrolliertem Spiel spielt sich Niki
Zitny weit nach vorne. Und das, obwohl der Wiener keinen Superstart
erwischt, die guten Birdielöcher von der 1 weg nicht zum ersten Birdie nutzen
kann. Aber aufgrund eines sicheren langen Spiels vermeidet er auch jeden
Schlagverlust: "Insgesamt war das heute schwer in Ordnung. Dort wo ich
Grüns verfehlt habe, konnte ich mich mit dem Kurzspiel gut aus der Affäre
ziehen."
Das kurze Par 4 der 5 kann er aus eineinhalb Metern, so wie sein Landsmann, zum ersten Birdie nutzen,
dafür lässt er am folgenden Par 5 eine gute Gelegenheit aus, sich weiter zu
verbessern. Ein Par nach dem anderen klingt zwar nach Langeweile auf der
Scorekarte, doch das ist auf dem schwierigen Kurs die richtige Devise.
Die Back 9 beginnt Zitny mit einem Birdie auf dem längsten Golfloch von Pula,
bleibt auch auf den Back 9 seinem Erfolgsrezept treu: sichere Pars, sich aus
allen Problemen heraushalten: "Nur an der 12 und 13 musste ich mich
strecken, habe noch gute Up & Downs zum Par gemacht." So geht es bis zum 16. Abschlag, doch gerade die
Schlussbahnen haben es in Pula in sich. Das bekommt auch Niki schmerzlich zu
spüren, mit Bogeys an der 16 und 17 radiert er die hart erkämpften Birdies
wieder aus: "Das ist im Finish besonders schmerzhaft, aber die Grüns waren
am Schluss schon komplett zertrampelt. Daher an der 16 der Dreiputt. An der 17
konnte ich aus dem Rough nur vorlegen und habe den Par-Putt knapp
verschoben."
Dennoch darf er sich auch über eine Par-Runde freuen, bleibt er auch mit der 70
im dicht gedrängten Mittelfeld dabei.
Markus Brier als Frühaufsteher
Noch in der Dunkelheit musste sich sich Markus Brier auf der Range
einschlagen, ab 8:30 Uhr spielte er von der 10 weg seine Auftaktrunde: "Von
den Drives über die Eisen bis zu den Putts lief das alles nicht optimal, da war
es schwer, sich gute Birdiechancen zu erarbeiten." Auch sind die Roughs
nach den Regenfällen der letzten Zeit ziemlich deftig: "An der 12 war ich
nur drei Meter neben dem Fairway, aber dort komplett tot. Aus 60 Metern habe ich
mit viel Mühe den Up & Down zum Par geschafft."
Die schwerste Strecke sind jedoch die Bahnen 15 bis 18, das bekommt Markus
leider gleich an der um 40 Meter verlängerten 15 zu spüren, wo er erstmals
einen Schlag abgeben muss: "Dabei war ich nur einen halben Meter im
Semirough, hatte aber einen Riesen Dreckklumpen am Ball," durfte er somit
nicht Besser legen. "Der Ball ist rechts abgebogen, das war leider die
falsche Seite des Grüns."
Birdieflaute hält lange an
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte das gleiche Bild: wenige Chancen, viele Pars.
Einen weiteren Fehler erlaubt er sich am Par 3 der 2, der mit einem Bogey
bestraft wird: "Ein unmöglicher Putt, die Welle rauf und runter mit viel
Break, wurde wie zu befürchten war ein Dreiputt."
Wie schon bei seinen letzten drei Runden in Madrid springt der Birdiemotor
spät, aber doch an: am kurzen Par 4 der 5 passt endlich alles zusammen, der
Putt fällt zum Birdie: "Mein längster Putt heute aus vier Metern."
Praktisch, dass gleich das kürzere der beiden Par 5 von Pula ansteht, die 500
Meter bis zum Loch bewältigt der Österreicher mit 2 Schlägen, gleicht mit dem
Birdie-Doppelpack sein Tagesscore wieder aus.
Mit dem 427 Meter langen Par 4 der 8 wartet noch spät eine knifflige Aufgabe,
die Brier ein Bogey kostet: "Da hatte ich noch ein Eisen 4 ins Grün, dass
rechts am Vorgrün landete, mein zweiter Dreiputt heute."
Somit wird es nur die 71 zum Auftakt, bei 1 über Par ist zwar noch nichts
verloren, aber viel mehr als eine Platzierung in der Gegend der Cutlinie ist
nicht für ihn drinnen: "Daher war ich auch gleich anschließend auf der
Range, weil morgen muss ich in allen Belangen besser sein. Zum Glück ist das
Feld noch sehr dicht beisammen."
Ableidinger mit 4 Birdies
Wie schon im Vorjahr startet Karl Ableidinger mit 74 Schlägen in die
Mallorca Classic - angesichts der geringen Spielpraxis keine schlechte Leistung.
Zudem bringt er vier Birdies auf seine Scorekarte, die er allerdings mit zwei
Doppelbogeys wieder ausradiert. Dennoch muß er sich am Freitag steigern, will
er in Mallorca ins Preigeld kommen.
Lomas bleibt bogeyfrei
Mit einer fehlerfreien 65er-Runde sorgte Jonathan Lomas am Nachmittag für die
Bestmarke. Der 37-jährige Engländer, der noch um sein Ticket für das Volvo
Masters kämpft, blieb einen Schlag vor seinem Landsmann Mark Fosters und dem
Iren Gary Murphy.
Scores nach 1 von 4 Runden (Par 70):
| Platz |
Spieler |
Land |
Par |
R1 |
| 1 |
LOMAS, Jonathan |
ENG |
-5 |
65 |
| T2 |
FOSTER, Mark |
ENG |
-4 |
66 |
| T2 |
MURPHY, Gary |
IRL |
-4 |
66 |
| T4 |
BICKERTON, John |
ENG |
-3 |
67 |
| T4 |
BROADHURST, Paul |
ENG |
-3 |
67 |
| T4 |
JIMÉNEZ, Miguel
Angel |
ESP |
-3 |
67 |
| T4 |
KHAN, Simon |
ENG |
-3 |
67 |
| T4 |
LITTLE, Sam |
ENG |
-3 |
67 |
| T9 |
ARRUTI, Jesus Maria |
ESP |
-2 |
68 |
| T9 |
ELIASSON, Mattias |
SWE |
-2 |
68 |
| T9 |
ERIKSSON, Klas |
SWE |
-2 |
68 |
|
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Weiters: |
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| T18 |
GARCIA, Sergio |
ESP |
-1 |
69 |
| T18 |
OLAZÁBAL, José
Maria |
ESP |
-1 |
69 |
| T36 |
LAFEBER, Maarten |
NLD |
Par |
70 |
| T36 |
VAN DE VELDE, Jean |
FRA |
Par |
70 |
| T36 |
ZITNY, Niki |
AUT |
Par |
70 |
| T56 |
BRIER, Markus |
AUT |
1 |
71 |
| T56 |
SIEM, Marcel |
GER |
1 |
71 |
| T95 |
ABLEIDINGER, Karl |
AUT |
4 |
74 |
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