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VOLVO PGA CHAMPIONSHIP -
Brier und Wiegele in Wentworth.
| Vorschau: |
26.5.2004 / 11:12 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Markus Brier:
Foto: Golf-Live.at
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Rasenschach in Wentworth
Inmitten der Golfelite mit Vijay Singh und Ernie Els rittern Markus
Brier und Martin Wiegele um ein Rekordpreisgeld bei der PGA
Championship. Am Klassiker von Wentworth ist mehr Köpfchen als
Powergolf gefragt.
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"Den Driver werde ich wenig verwenden, hier muß man die Bälle gscheit
platzieren und sich ja aus den Problemen raushalten", beschreibt Markus
Brier die Aufgabe dieser Woche am traditionsreichen Parklandkurs von
Wentworth. Der Wiener spielt bei der Volvo PGA Championship bereits zum vierten
Mal, möchte ein ähnlich gutes Resultat wie im Jahr 2001 erreichen, wo schon
ein 32. Platz 25.000 Euro Preisgeld brachte.
Brier ein alter Hase in Wentworth
Beim 50-jährigen Jubiläum der PGA Meisterschaft wird um ein Rekordpreisgeld
von 3,750.000 Euro gespielt, ein gutes Abschneiden wird also fürstlich
entlohnt. "Erstmals ist Wentworth halbwegs trocken, der Platz spielt sich
daher kürzer, das kommt mir sicher entgegen," weiß Brier, dass es mehr
auf strategisches Spielvermögen als auf "Grip & Rip" ankommen
wird. "Um jeden Preis muß man die Fairwaybunker vermeiden, da kommt man
nicht drüber, kann aber auch nicht vorlegen", entscheidet sich sehr viel
beim richtigen Schlag vom Tee. Die Grüns sind schnell und hart, Birdiechancen
sind daher schwer herauszuspielen: "Für ein gutes Score muß man unbedingt
auf den Par 5 punkten, zumindest drei sind mit zwei guten Schlägen
erreichbar".
Insgesamt dürfte Wentworth etwas bessere Scores zulassen als bei der SAP Open:
"Die Roughs sind nicht ganz so brutal, auch die Grüns sind
hervorragend". Bei drei Starts hat Brier hier zweimal gecuttet, seine
bislang beste von 10 Runden war die 71, die er heuer dank der trockeneren
Bedingungen hoffentlich unterbieten wird.
Zimmergenosse Wiegele erstmals in Wentworth dabei
Für Martin Wiegele ist der britische Traditionskurs dagegen absolutes
Neuland. Da er sich mit Markus Brier ein Zimmer teilt, konnte er sich viele
Tipps holen, wie man in den Doglegs von Wentworth besteht: "Einige Löcher
sind eigenartig, wo wie die 17, wo das Dogleg nach links geht, das Fairway aber
stark nach rechts hängt", musste Martin auf der Trainingsrunde einige Male
den Kopf schütteln: "das große Prestige von Wentworth schreckt mich aber
nicht, ich sehe nur, dass der Platz leichter ist als in der
Vorwoche".
Dass man nicht so oft den Driver am Tee auspackt und die Fairways breiter sind,
freut Wiegele ganz besonders: "Derzeit ein großer Vorteil für mich, da
sollte ich den Ball besser ins Spiel bringen können, weil der Driver war
zuletzt nicht meine Stärke". Auf den Par 5 wird sich unser Tourneuling
steigern müssen, hier waren die Birdies zuletzt Mangelware: "Ich habe
einiges an Länge eingebüßt, weil ich den Ball nicht so gut treffe, daran
arbeite ich ganz besonders".
Ein Plauscherl mit Ernie Els?
Vielleicht ergibt sich auch eine Chance für Martin, mit seinem großen Idol Ernie
Els zusammenzutreffen, der in Wentworth ein Haus besitzt und dessen Tochter
auch im benachbarten London zur Schule geht: "Leider ergab sich noch keine
Gelegenheit zu einem Kennenlernen, mein Traum wäre in guter Form mit ihm im
Topflight zu spielen". Vorläufig hat Martin aber noch andere Sorgen, sein
Heuschnupfen von Heidelberg hat sich zu einem echten Schnupfen entwickelt:
"Das ist zwar lästig, sollte mich aber nicht wirklich behindern."
Viel mehr hofft der Grazer endlich auf eine gute Auftaktrunde, um nicht
neuerlich von Beginn an ums Überleben zu kämpfen: "Zuletzt habe ich immer
eine gute zweite Runde gespielt, zwei von dreimal war selbst das zuwenig für
den Cut".
Singh und Els die Topstars im Feld
Vijay Singh, Ernie Els und Ben Curtis trumpften zuletzt bei der
World Match Play Championship im vergangenen Oktober in Wentworth auf, dieses
Trio führt auch bei der PGA Championship ein stargespicktes Feld an.
Titelverteidiger ist der Spanier Ignacio Garrido, der ebenso wie alle
britischen Topstars - Montgomerie, Westwood, Faldo, Woosnam, etc. - am
Start ist. Auch Retief Goosen, Jose-Maria Olazabal und Adam Scott
rechnen sich gute Siegchancen aus.
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