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QATAR MASTERS - Markus
Brier fruehe Birdies halten nicht.
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1. Runde:
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10.3.2005 / 15:55 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Frühe Birdies halten nicht
Nach starkem Beginn radiert Markus Brier seine Birdies wieder mit
Schlagverlusten aus, hält sich mit 72 Schlägen in Doha im Mittelfeld.
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| Das
Wichtigste in Kürze |
sonnig, 27 Grad, spürbarer Wind
Markus Brier 1. Runde: 72 (Par) - Platz 61
Beachtliche 14 Grüntreffer führen zu 3 Birdies, aber auch 3 Bogeys, zwei
davon mit Dreiputts!
Pierre Fulke (SWE) führt mit 66 Schlägen (6 unter Par)
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Die gute Nachricht: der gefürchtete Wüstensturm blies zum Auftakt des Qatar
Masters "nur" als laues Lüfterl mit 25 km/h, gute Voraussetzungen für Markus
Brier mit einer frühen Startzeit etwas vorzulegen: "Leider brachte das
frühe Aufstehen keinen Vorteil, der Wind war vom Morgen weg gleich stark".
Morgenstund' hat Birdies im Mund
Der Österreicher darf sich zu Beginn über ein messerscharfes langes Spiel
freuen, mit dem er 14 Grüns treffen sollte und sich dank guter Eisen ausreichend Birdiechancen
erarbeitet. Über das gefürchtete 204 Meter lange Par 3 der 3. Bahn, wo übers Wasser ein
kleines Ziel anvisiert wird, kommt er fehlerlos hinweg: "Die erste 5 Grüns
habe ich alle getroffen, vor allem die Eisen waren deutlich besser als
zuletzt."
Die Präzision im langen Spiel wird erstmals an der 5 belohnt, auf diesem langen
Dogleg passt das Eisen auf das erhöhte Grün ganz genau und ermöglicht aus
vier Metern das
erste Birdie. Auch am zweiten gefährlichen Par 3 mit viel Wasser rund ums Grün
macht Markus vom Abschlag alles richtig, locht hier eines der seltenen Birdies:
"ein perfektes Eisen 7, war bei Wind von rechts hinten und bergab schwer
auszurechnen, aber bis auf 1 Meter 50 beim Stock".
Wendepunkt mit Bogey am Par 5
Als wahrer Härtetest entpuppt sich das Par 5 der 9, heute bei Gegenwind und mit
579 Metern ein wahres Monster. Brier strauchelt hier wie so viele andere auch,
marschiert mit dem ersten Bogey davon: "Der Lay Up war zu weit links im
tiefsten Rough, da konnte ich nur irgendwie aufs Grün hacken mit einem Dreiputt
als Folge."
Die 11, eines der um 50 Meter verlängerten Löcher, wo jetzt die Landezone beim
Abschlag sehr schmal wird, stellt Brier ebenfalls ein Bein: "der einzige
wirklich schlechte, weil fette Eisenschlag, der am Vorgrün endete - und dann
wieder ein Dreiputt". Mit dem zweiten
Schlagverlust bringt er sich um die Früchte seiner frühen Birdies. Brutal
schwer spielt sich auch die 15, ein überlanges Par 4 mit mächtigem
Wasserhindernis 50 Meter vor sowie auf beiden Seiten des Grüns: "Aus dem
Rough wollte ich den Schlag übers Wasser nicht riskieren, habe nur seitlich
rausgespielt und noch 135 Meter gegen den Wind für den dritten Schlag
gehabt."
Das abschließende Par 5 ist zwar mit zwei Schlägen unerreichbar, eine nicht
allzu schwere Fahne erleichtert allerdings die Birdiejagd. Auch Markus spielt
einen guten dritten Schlag ins Grün und gleicht seine Tagesbilanz mit dem
Birdie doch noch aus: "Ein Super Wedge, das dem Putter nur noch 2 Meter
überließ". Dennoch hätte für Österreichs einzigen Vertreter in Doha
dank des soliden Spiels mehr drinnen sein müssen. Doch mit zwei Dreiputts, die
jeweils zu Bogeys führten und insgesamt 31 Putts ließ er neuerlich einige
Schläge auf den Grüns liegen: "Bis auf die beiden Drillinge war mein
Spiel okay, hätte sich eigentlich ein besseres Score verdient".
Briers Par-Runde von 72 Schlägen reicht somit nur für einen Mittelfeldplatz,
knapp innerhalb der vorläufigen Cutlinie.
Green am Morgen der Beste am Green
Der australische Linkshänder Richard Green sorgte mit 67 Schlägen für
die erste Führung im Clubhaus, die kurze Zeit später vom schwedischen
Longhitter Henrik Stenson eingestellt wurde.
Erst am Nachmittag knackte Pierre Fulke (Swe) mit 66 Schlägen die
Führung. Turnierfavorit Ernie Els schaffte erst am Schlussloch ein Birdie und
enttäuschte mit der 73 (1 über Par / 81. Platz).
Scores nach 1 von 4 Runden (Par 72):
| Platz |
Spieler |
Land |
Par |
R1 |
| 1 |
FULKE, Pierre |
SWE |
-6 |
66 |
| T2 |
GREEN, Richard |
AUS |
-5 |
67 |
| T2 |
HOUSTON, Garry |
WAL |
-5 |
67 |
| T2 |
STENSON, Henrik |
SWE |
-5 |
67 |
| T5 |
FASTH, Niclas |
SWE |
-4 |
68 |
| T5 |
KANG, Anthony |
USA |
-4 |
68 |
| T5 |
PARK, David |
WAL |
-4 |
68 |
| T5 |
SCAHILL, Stephen |
NZL |
-4 |
68 |
| T9 |
ANDERSSON HED, Fredrik |
SWE |
-3 |
69 |
| T9 |
FICHARDT, Darren |
RSA |
-3 |
69 |
| T9 |
KARLSSON, Robert |
SWE |
-3 |
69 |
| T9 |
LAFEBER, Maarten |
NLD |
-3 |
69 |
|
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Weiters: |
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| T20 |
LAWRIE, Paul |
SCO |
-2 |
70 |
| T20 |
SCHWARTZEL, Charl |
RSA |
-2 |
70 |
| T38 |
HAEGGMAN, Joakim |
SWE |
-1 |
71 |
| T38 |
McGINLEY, Paul |
IRL |
-1 |
71 |
| T63 |
BRIER, Markus |
AUT |
Par |
72 |
| T63 |
WOOSNAM, Ian |
WAL |
Par |
72 |
| T81 |
DOUGHERTY, Nick |
ENG |
1 |
73 |
| T81 |
ELS, Ernie |
RSA |
1 |
73 |
| T81 |
SIEM, Marcel |
GER |
1 |
73 |
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