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QATAR MASTERS - Markus
Brier Birdiesperre kostet Cut
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2. Runde:
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11.3.2005 / 16:00 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Birdiesperre kostet Cut
Wie vernagelt waren die Golflöcher für Markus Brier, der mit 76
Schlägen zum dritten Mal in Folge am Cut scheitert. Richard Green
führt bei -9.
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| Das
Wichtigste in Kürze |
sonnig, bis zu 30 Grad, spürbarer Wind
Markus Brier 2. Runde: 76 (+4) / gesamt +4 - Platz 98
Absolute Lochsperre, keine Putts gefallen, kein einziges Birdie!
Cut endgültig bei: +1
Richard Green (Aus) löst mit 68 und -9 Pierre Fulke an der
Spitze ab
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"Meine Chancen besser nutzen und die Dreiputts abstellen", wollte
sich Markus Brier am zweiten Spieltag in Qatar ganz auf den Putter
konzentrieren. Leider legte der Wind deutlich zu und erschwerte die Aufgabe für
die späten Starter deutlich.
Bogeys auf beiden Par 5
Markus Brier begann am Par 5 der kurzen 10. Bahn, die mit zwei Schlägen
erreichbar und das leichteste Loch am Platz ist - statt eines schnellen Birdies
setzt es jedoch gleich ein frustrierendes Bogey: "Dabei war ich mit zwei
Schlägen 10 Meter vorm Grün, aber halt im tiefen Rough. Der erste Chip ist
übers Grün gerollt, nach dem zweiten Versuch hatte ich einen Par-Putt aus
einem Meter, den ich versemmelt habe", bekam Markus gleich am
Eröffnungsloch eine Kostprobe davon zu spüren, wie es den ganzen Tag für ihn
laufen sollte.
Der heftige Wind machte die Schlägerwahl vor allem am Par 3 der 13 zu einer
trickreichen Angelegenheit, auch hier verkalkuliert sich der Österreicher um 10
Meter, gibt nach einem Dreiputt einen Schlag ab: "Der Wind hat das
Anspielen der Grüns sehr erschwert, mit 11 Grüntreffern plus zweimal Vorgrün
konnte man schon zufrieden sein."
Nachdem er diesmal das hantige Gegenwind Par 4 der 15 problemlos bewältigt,
warten mit den beiden kurzen Bahnen 16 und 17 gute Birdielöcher, die allerdings
auch nicht das erste Birdie herausrücken möchten. Am Par 5 der 18 lauert
Wasser gefährlich auf der linken Seite, rechts verteidigen Bunker das Grün und
die Fahnenposition ist alles andere als leicht: "Nach dem Abschlag und dem
Lay Up war ich jeweils rechts im ganz tiefen Rough, hatte noch 140 Meter für
den dritten Schlag." Aus der dicken Wolle heraus bleibt Markus 10 Meter zu
kurz, chippt bis auf einen Meter an die Fahne und verschiebt neuerlich den
kurzen Par-Putt.
Birdieflaute auch auf den vorderen 9
Auf den Löchern 1 bis 9 muss Markus somit zwei Schläge aufholen, kein
einfaches Unterfangen, nachdem er am Par 5 der 1 nur das Par spielen kann und
der Putter weiterhin nichts locht: "Mit dem Sandwedge habe ich Carry die
Fahne abgeschossen, der Ball ist im rechten Winkel 10 Meter weggesprungen,"
hatte er auch auf diesem Par 5 großes Pech.
Am gefürchteten 204 Meter langen Par 3 der 3, dessen kleines Grün trotz
Rückenwind nur schwer zu treffen ist, patzt Brier ebenfalls, seine Lage ist
damit bereits aussichtslos: "Bei dem Wind war das mit dem Eisen 4 ein sehr
kleines Ziel, der Ball hatte zuviel Draw-Spin und ist wieder ganz tief im Rough
gelegen."
Dennoch gibt Markus nicht auf, trifft die letzten 5 Grüns allesamt, versiebt
aus drei bis vier Metern jedoch auch seine letzten Chancen, darf somit eine
frustrierende 76 notieren.
Drei Schläge fehlen Markus im Endeffekt zum Cut in Qatar, damit darf er sich
zum dritten Mal in Folge am Wochenende frei nehmen. Mit 3 Birdies auf 36
Löchern war wie schon in der Vorwoche die Erfolgsquote einfach viel zu gering
und der Putter weiterhin unterkühlt. Auf den Grüns benötigt der Österreicher
an beiden Tagen jeweils um drei Schläge mehr als seine Kollegen im Cut:
"Putten üben, ist alles, was ich sagen kann. Ich habe weder in Dubai noch
hier ein Gefühl für die Grüns bekommen, war auch beim Lesen sehr
unsicher."
Technisch fühlt sich Brier dagegen schon recht wohl: "Auch wenn die
Schläge nicht brillant waren, für einen Mittelfeldplatz hätte das allemal
reichen müssen."
Richard Green fängt Fulke ab
Der australische Linkshänder Richard Green scorte mit 68 seine zweite
starke Runde in Folge und überholte Auftaktleader Pierre Fulke, der am
Vormittag nur die 70 spielte. Wie hantig sich der Longhitterplatz von Doha
spielte beweist, dass Turnierfavorit Ernie Els die 69 genügte, um vom
81. bis auf den 24. Platz vorzustoßen.
Mit Marcel Siem ist auch die einzige Hoffnung der Deutschen schon
vorzeitig aus dem Rennen, der Düsseldorfer landete bei 8 über Par im
geschlagenen Feld. Auch Titelverteidiger Joakim Haeggman enttäuscht,
scheitert bereits vorzeitig um einen Schlag am Cut.
Scores nach 2 von 4 Runden (Par 72):
| Platz |
Spieler |
Land |
Par |
R1 |
R2 |
| 1 |
GREEN, Richard
|
AUS |
-9 |
67 |
68 |
| T2 |
FULKE, Pierre
|
SWE |
-8 |
66 |
70 |
| T2 |
KARLSSON, Robert
|
SWE |
-8 |
69 |
67 |
| 4 |
WIRATCHANT, Thaworn
|
THA |
-7 |
69 |
68 |
| T5 |
HAVRET, Gregory
|
FRA |
-6 |
71 |
67 |
| T5 |
JACQUELIN, Raphaël
|
FRA |
-6 |
70 |
68 |
| T5 |
PARK, David
|
WAL |
-6 |
68 |
70 |
| T8 |
ATWAL, Arjun
|
IND |
-5 |
70 |
69 |
| T8 |
FASTH, Niclas
|
SWE |
-5 |
68 |
71 |
| T8 |
GONZALEZ, Ricardo
|
ARG |
-5 |
69 |
70 |
|
|
|
|
|
|
|
Weiters: |
|
|
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|
| T11 |
LAFEBER, Maarten
|
NLD |
-4 |
69 |
71 |
| T16 |
DOUGHERTY, Nick
|
ENG |
-3 |
73 |
68 |
| T24 |
ELS, Ernie
|
RSA |
-2 |
73 |
69 |
| T24 |
McGINLEY, Paul
|
IRL |
-2 |
71 |
71 |
| T48 |
LAWRIE, Paul
|
SCO |
Par |
70 |
74 |
| T48 |
WOOSNAM, Ian
|
WAL |
Par |
72 |
72 |
| T66 |
SCHWARTZEL, Charl
|
RSA |
1 |
70 |
75 |
|
|
|
|
|
|
|
Cut verpasst (+1): |
|
|
|
|
| T76 |
HAEGGMAN, Joakim
|
SWE |
2 |
71 |
75 |
| T98 |
BRIER, Markus
|
AUT |
4 |
72 |
76 |
| T120 |
ROMERO, Eduardo
|
ARG |
6 |
75 |
75 |
| T131 |
SIEM, Marcel
|
GER |
8 |
73 |
79 |
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>> 1. Runde: Frühe
Birdies halten nicht
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