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GOLF SOUTH AFRICAN AIRWAYS
OPEN - Markus Brier 2 Doppelbogeys
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2. Runde:
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16.12.2005 / 17:40 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Bitterer Doppelschlag
Brier steckt am zweiten Tag frühe Bogeys gut weg. Nach zwei
Doppelbogeys in Folge und der 80 scheitert er jedoch erneut in Südafrika.
Ross Fisher zieht auf -8 davon.
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| Das
Wichtigste in Kürze |
Wetter: sonnig, bis zu 22 Grad, Wind frischt am Nachmittag auf
Markus Brier 2. Runde: 80 (+7) / gesamt +13 / 121. Platz
Cut endgültig bei: +8 (Top 70 Pros)
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Weniger Wind und etwas entschärfte Grüns sollten Markus Brier am
zweiten Spieltag der South African Open einen kleinen Vorteil verschaffen. So
wollte er jenen Schlag aufholen, der auf den Cut fehlte und
eine doppelte Nullnummer in Südafrika vermeiden.
Wieder die frühen Bogeys ...
Wie schon in den letzten Turnierrunden findet Markus Brier nicht auf
Anhieb seinen Spielrhythmus. Sein heutiges Eröffnungsloch, das Par 4 der 10,
verlangt nach absoluter Präzision: "Mein erster Drive landete im einzigen
Pottbunker, das hat schon richtig gut angefangen". Somit setzt es ein Bogey, genauso wie am folgenden kürzesten Loch von
Fancourt, dessen Grün er knapp überschlägt: "Es war ein
Kampf vom ersten Loch an, der Platz war fast unspielbar schwer."
Der Ärger über den verpatzten Start weckt den Fontana-Pro sichtlich auf, am
langen Par 4 der 12 kontert er stark mit einem Birdie. Da kommt das kurze Par 4
der 13 gerade recht, Brier holt einen weiteren Schlag auf und gleicht seine
Tagesbilanz wieder aus.
Erst an der 15 schrillt wieder der Bogeyalarm: "Da lag ich zwar am Fairway,
aber unter einer Welle, stand extrem unter dem Ball," wächst sich das
Problem zum nächsten Bogey aus. Am anschließenden Par 5 kann er zum dritten Mal
einen Schlagverlust wettmachen: "Bis dahin konnte ich mein Score halbwegs
zusammen halten, habe mir noch Chancen auf den Cut ausgerechnet."
Doppelbogeys machen die Lage aussichtslos
Am Par 5 der 18 ist die Landezone zwischen dem dicken Rough
sehr schmal, Brier verpasst nur um einen Meter die Spielbahn und handelt sich
eine unspielbare Lage ein: "Mehr als ein paar Meter vorhacken war nicht
drinnen." Die Fahne steckt an einer unmöglichen Horrorposition, vom oberen
Plateau aus passiert auch ihm der fast unvermeidbare Dreiputt - somit locht er erst mit dem 7. Schlag
ein.
Diesen Rückschlag steckt der Wiener
nicht mehr weg. Gleich am Par 4 der 1 überschlägt er das Grün und ist dort
völlig betoniert: "Der Downhill-Chip gab mir keine Chance, den Ball am
Grün zu stoppen." Das Dilemma wächst sich zum nächsten Doppelbogey
aus - das ihn endgültig
aussichtslos zurückwirft.
Das schwere Par 4 der 3 knöpft Brier wie schon am Vortag einen Schlag ab,
diesmal mit einem Dreiputt, damit
ist der Cut 4 Schläge entfernt und die Luft entsprechend aus seinem Spiel draußen:
"Die vorderen 9 sind noch schwerer, da war keine Chance mehr etwas
aufzuholen." Der Aderlass an seinem Score setzt sich mit Bogeys an der 4, 6 und fort.
Trotz abschließendem Birdie am Par 5 steht die hässliche 80 (+7) auf der
Scorekarte.
Bei 13 über Par scheitert Österreichs einziger Vertreter auf der European Tour
auch beim zweiten Südafrika-Auftritt am Cut, schafft es demnach nicht,
in den Turnieren vor Jahresende in der Order of Merit anzuschreiben. Erst einmal
in seiner Tourkarriere, bei der Benson Hedges International im Jahre 2000, war
Brier mit dem gleich hohen Ergebnis vorzeitig ausgeschieden: "Ich bin mit
dem Platz hier einfach nicht zurecht gekommen."
Fisher düpiert die starken Hausherren
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Ross Fisher
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Der Engländer Ross Fisher prolongiert seinen
Sensationsrun bei der SAA Open. Mit einer 70er-Runde legt er der
südafrikanischen Armada bei 8 unter Par eine tolle Bestmarke vor, die
niemand auch annähernd knacken konnte.
Retief Goosen spielt sich mit der 70 bis auf den 2. Platz vor,
allerdings mit 5 Schlägen Respektsabstand.
Titelverteidiger Tim Clark fiel dagegen mit der 78 auf Platz 9 bei
Even Par zurück, teilt sich diese Position mit Ernie Els. |
Wie schwer sich "The Links" von Fancourt spielte, beweist, dass die
69 von Darren Fichardt die beste Tagesrunde bleiben sollte - und das,
obwohl sich der Wind nicht einmal richtig blies. Zu den Verlierern des Tages
zählte auch Marcel Siem: der einzige Deutsche im Feld kassierte am
abschließenden Par 5 ein Bogey, das ihn auf 9 über Par und damit um einen
Schlag aus dem Cut warf.
Scores nach 2 von 4 Runden (Par 73):
| Platz |
Spieler |
Land |
Par |
R1 |
R2 |
| 1 |
FISHER, Ross
|
ENG |
-8 |
68 |
70 |
| 2 |
GOOSEN, Retief
|
RSA |
-3 |
73 |
70 |
| T3 |
KINGSTON, James
|
RSA |
-2 |
71 |
73 |
| T3 |
SCHWARTZEL
, Charl
|
RSA |
-2 |
70 |
74 |
| T3 |
LOXTON, Leonard
|
RSA |
-2 |
73 |
71 |
| T6 |
ELIASSON, Mattias
|
SWE |
-1 |
70 |
75 |
| T6 |
HORNE, Keith
|
RSA |
-1 |
73 |
72 |
| T6 |
BELE, John
|
RSA |
-1 |
72 |
73 |
| T9 |
LYNN, David
|
ENG |
Par |
72 |
74 |
| T9 |
ELS, Ernie
|
RSA |
Par |
76 |
70 |
| T9 |
NYSTROM, Henrik
|
SWE |
Par |
69 |
77 |
| T9 |
CLARK, Tim
|
RSA |
Par |
68 |
78 |
| T9 |
HAVRET, Gregory
|
FRA |
Par |
72 |
74 |
| T9 |
MOLINARI, Francesco
|
ITA |
Par |
71 |
75 |
| T15 |
REMESY, Jean-François
|
FRA |
1 |
75 |
72 |
|
|
|
|
|
|
|
Weiters: |
|
|
|
|
| T15 |
FICHARDT, Darren
|
RSA |
1 |
78 |
69 |
| T26 |
ROSE, Justin
|
ENG |
3 |
74 |
75 |
| T41 |
IMMELMAN
, Trevor
|
RSA |
5 |
77 |
74 |
| T41 |
HAEGGMAN, Joakim
|
SWE |
5 |
76 |
75 |
|
|
|
|
|
|
|
Cut verpasst (+8): |
|
|
|
|
| T81 |
SIEM , Marcel
|
GER |
9 |
79 |
76 |
| T121 |
BRIER, Markus
|
AUT |
13 |
79 |
80 |
| T137 |
FROST, David
|
RSA |
16 |
80 |
82 |
Alle Spielberichte von der SAA Open:
>> Vorschau: Linksgolf vom Feinsten
>> 1. Runde: Brier erneut
Spätstarter
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