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DEUTSCHE BANK SAP OPEN -
Markus Brier will Geld abheben ohne Konto.
| Vorschau: |
18.5.2004 / 20:03 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Markus Brier:
Foto: Kuda
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Geld abheben ohne Konto
3 Millionen Euro haben Deutsche Bank und SAP für ihre Open
gestiftet, Markus Brier und Martin Wiegele möchten möglichst viel
von diesem Geld abheben. Auch ohne Woods und Langer
wartet starke Konkurrenz.
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Bei all seinen bisherigen Starts durfte Markus Brier hier Geld abheben.
Zwar zumeist nicht viel, aber selbst ein 42. Platz vor zwei Jahren bei der
Deutsche Bank SAP Open zahlte noch 15.120 Euro an den Österreicher aus. Heuer
wartet bei dem Turnier in St. Leon-Rot bei Heidelberg ein Preisgeldtopf von 3
Millionen Euro, die bislang reichste Beute auf der European Tour 2004.
Markus Brier nie mit leeren Händen
"An das Turnier habe ich gute Erinnerungen, habe bislang immer den Cut
geschafft, ein Spitzenplatz fehlt mir allerdings noch", hofft Brier auf ein
Topergebnis - schon ein 10. Platz wäre 54.000 Euro wert, mit einem 4. Platz
wäre die Tourkarte schon gesichert. Davor stehen allerdings noch 72 Löcher
Golf auf einem sehr schweren Platz: "Sehr lang, äußerst unangenehmes
Rough, vor allem rund um die Grüns, teils schmale Fairways und jede Menge Bunker exakt in
meiner Drivelänge rund um 250 Meter vom Tee", bereitet dem
Wiener die Aufgabe einiges Kopfzerbrechen.
Respekt hat Österreichs Nummer 1 vor allem vor den vielen langen Par 4 und dem
knapp 200 Meter langen ersten Par 3: "Insgesamt sind die
Back 9 ein wenig
leichter, da sind einige Schläge aufzuholen". Die Grüns sind relativ
schnell, einige auch sehr wellig, zum Glück ist der Platz überwiegend trocken,
die über 6.600 Meter also etwas kürzer zu spielen.
"Von der Charakteristik ist St. Leon-Rot sehr ähnlich dem Platz in
Mailand, den ich auch gut gemeistert habe", hat Brier noch immer seine 65er-Finalrunde
mit 8 Birdies und einem Eagle im Kopf. "Die Woche Pause hat mir gut getan,
auf der Proberunde hat mein Spiel schon wunderbar geklappt". Am Mittwoch
startet Brier im Pro/Am zu einer weiteren Trainingsrunde, denn St. Leon-Rot
hat er zuvor nur im Jahr 2002 gespielt (Platz 42), bei seinen Starts 2000 (Platz
45) und 2003 (Platz 71) wurde im Hamburger Gut Kaden gespielt.
Martin Wiegele arbeitet am kurzen Spiel
Ziemlich deutlich reichte Martin Wiegeles Ranking für einen Startplatz
in Heidelberg, der Steirer möchte seine zuletzt ansteigende Formkurve endlich
in seinen zweiten Cut umsetzen - ein gutes Ergebnis könnte den Fehlstart in
seine Rookie-Saison völlig vergessen machen und den Druck nehmen. Die
Platzcharakteristik sollte seinem Spiel sehr entgegen kommen, viele
Fairwaybunker sollte er Carry überwinden können, drei
Par 5 mit dem zweiten
Schlag für ihn erreichbar sein.
"Zuletzt habe ich intensiv am kurzen Spiel gearbeitet", ist sich der
Grazer auch seiner Achillesferse bewußt, die Roughs rund ums Grün sind einfach
auf der European Tour brutal.
Kein Tiger, kein Langer, aber ein Els
Selbst in der Abwesenheit eines Tiger Woods, den selbst ein gemunkeltes
Startgeld von 2 Millionen Euro nicht motivieren konnte, da ein wichtiger Termin
mit seiner Verlobten Elin Nordegren anstehen dürfte, ist die Deutsche
Bank SAP Open das bestbesetzte Turnier der heurigen Saison in Europa: die Top 18
der Order of Merit inklusive Ernie Els, Darren Clarke und Miguel-Angel
Jimenez, Titelverteidiger Padraig Harrington, Colin Montgomerie,
Retief Goosen, Nick Price und British Open-Champ Ben Curtis haben
sich in Heidelberg angesagt.
Das deutsche Aufgebot muß leider auf Bernhard Langer verzichten, der
noch immer an seiner Handgelenksverletzung laboriert. Mit Alex Cejka, Tobias
Dier, Sven Strüver und Marcel Siem stellen die Hausherren dennoch
ein starkes Team.
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