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DEUTSCHE BANK SAP OPEN -
Markus Brier will Geld abheben ohne Konto.
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1. Runde: |
20.5.2004 / 19:58 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Markus Brier:
Foto: Trumer
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Brier mischt vorne mit
Markus Brier spielt mit 68 und Platz 12 seine beste Auftaktrunde, Martin Wiegele
verliert auf den Back 9 (76 Schläge). Immelman, Havret und Howell führen bei 7 unter Par.
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Sonne, frühsommerliche Temperaturen und kaum Wind begleiten die Deutsche
Bank SAP Open in die Auftaktrunde, das perfekte Birdiewetter hielt den ganzen
Tag über an.
Markus Brier startet mit zwei Birdies
"Eine tiefe Runde gleich zum Auftakt, von Beginn an vorne mitmischen, das
würde helfen", hat Markus Brier einen Vorsatz für Heidelberg. Noch kein einziges
Mal gelang ihm heuer ein guter Start in ein Turnier mit einer Runde in den
60ern.
Doch heute erwischt unsere Nummer 1 einen hervorragenden Tag im langen Spiel,
ist sicher vom Abschlag und trifft 16 Grüns: "So habe ich mir das
vorgestellt, das war absolut tadellos", war Brier daher auch mit seiner
Leistung hochzufrieden.
Gleich am Eröffnungsloch klappt es nach Wunsch, Brier holt sich am Par 5 sein
Wunsch-Birdie nach einem 100 Meter-Wedge aus 5 Metern ab. Am folgenden langen Par 4
legt er mit einem perfekten Eisen 7 die Basis für den nächsten Schlaggewinn.
Das Par 5 der 3 verfehlt Österreichs Paradegolfer mit dem zweiten Schlag, das
dritte Birdie will bei der
schweren Fahnenposition hinter dem Bunker nicht
gelingen.
Noch gute Chancen ausgelassen
Damit ist leider auch der Birdieexpress vorerst gestoppt, eine Fülle guter
Chancen bleibt in der Folge ungenutzt. Außerdem steht die schwerste Ecke des
Platzes an, auf den Löchern 5, 7 und 9, alles schwere Par 4,
heißt es höllisch aufpassen. Brier meistert dieses Teilstück absolut fehlerfrei,
liegt zur Halbzeit aussichtsreich bei 2 unter Par: "Auf den Front 9 habe
ich kein einziges Grün verfehlt, das war alles im grünen Bereich".
Einen Schritt nach vor geht es am dritten Par 5 in St. Leon-Rot, an der 12, das
dank einer guten Annäherung ein weiteres Birdie für den Österreicher herausrückt. Den
ersten Schnitzer leistet sich Markus postwendend an der 13, und das am
kürzesten Par 3 des Platzes, als er das Grün überschlägt, der Chip zurück
zu lang gerät und der Par-Putt aus einem Meter nicht fällt. Die kurzen Par 4 der 14 und 15
laden dafür wieder zur Attacke ein, Brier locht endlich wieder Putts, holt sich Birdies
Nummer 4 und 5 im
Doppelpack ab.
Am letzten Par 5, das allerdings mit zwei Schlägen unerreichbar ist, will nach
einer guten Annäherung der Birdieputt aus einem Meter nicht fallen. Das hantige Schlußloch (lang, viel Wasser)
schafft noch eine brenzliche Situation: "Der Drive hat sich genau in der
Bunkerkante eingebohrt". Für den dritten Schlag bleibt somit noch ein
Eisen 6 ins Grün, dieses gerät etwas zu lang: "Der Par-Putt war sicher
noch 10 Meter lang, den wollte ich unbedingt stopfen", streckt Brier seine
Faust hoch, als der Putt fällt.
Somit ist die 68er-Runde perfekt - und damit endlich ein gelungener
Start in ein Turnier, seine bislang tiefste Auftaktrunde im heurigen Jahr. Brier
kommt als 10. ins Clubhaus, ist am Ende des Tages hervorragender 12.
Martin Wiegele gerät in die Defensive
Erst um 13:40 MEZ durfte Martin Wiegele vom 10. Tee abschlagen, das Turnier
in St. Leon-Rot ist das mit Abstand bestdotierte, an dem der Steirer in seiner
Karriere teilnehmen durfte.
Wiegele kann gleich zu Beginn auf den guten Birdielöchern
11, 12 und 14 nicht punkten, da sein langes Spiel zu fehleranfällig bleibt. Nur
die Hälfte der Drives finden das Fairway, gleich sechs Mal kann er aus dem
dicken Gemüse das Grün nicht mehr treffen: "Es ist mir nicht gelungen
ohne Schwunggedanken zu spielen, was zuletzt gut geklappt hatte," lautet
seine Erklärung. Ausgerechnet an der 15, einem der
kürzeren Par 4 mit einem breiten Grün, setzt es das erste Bogey. Martin
kontert mit einem guten Eisen und Putt am folgenden Par 3, patzt danach
neuerlich mit einem Bogey, diesmal am längsten Par 5 in St. Leon.
Auf den Back 9 im Rough verschwunden
Ein letztes, erfolgreiches Aufbäumen gelingt Martin am Par 5 der 1. Bahn, als
er mit Birdie Nummer zwei sein Score wieder ins Lot bringt. Doch im Finish
werden die Probleme immer größer, das kurze Spiel ist weiterhin nicht stark
genug um die Pars zu kratzen. Aus sechs Krisensituationen, allesamt aus dem
tiefen Rought, sollte er sich zum
Auftakt nur einmal ungeschoren aus der Affäre ziehen, zudem leistet er sich
einen Dreiputt.
Auf kurzen Par 4 der 2. Bahn setzte es statt dem erhofften Birdie wieder ein
Bogey, der schwerste Teil des Platzes wartet jedoch noch: Die längsten Par 4
der 5, 7 und 9, wo man unbedingt das Fairway finden und das Rough rund um die
Grüns vermeiden muß. Und hier patzt Wiegele neuerlich vom Tee und aus dem
Rough, kassiert im Finish noch drei Bummerln, fällt mit 76 Schlägen (4 über
Par) ziemlich aussichtslos auf
Platz 131 zurück. Auf den zu erwartenden Cut muß der Steirer schon vier bis
fünf Schläge aufholen: "Morgen kann die Devise nur noch lauten: volle
Attacke", sieht er selbst noch eine kleine Chance.
Trevor Immelman und Gregory Havret im Birdie-Takt
Südafrikas Jungstar Trevor Immelman sorgt für den ersten Paukenschlag
bei der Deutsche Bank SAP Open 2004. 6 Birdies auf seinen ersten 9 Löchern 10
bis 18 legen den Grundstein zur bogeyfreien 65er-Runde. Erst der seit Wochen in
Hochform spielende Franzose Gregory Havret konnte die Bestmarke mit einem Eagle
und fünf Birdies einstellen.
Turnierfavorit Ernie Els lochte einen Eagle-Putt an der 3 aus 15 Metern,
geigte mit fünf Birdies weiter auf, leistete sich aber zwei Bogeys zur
67er-Runde - vorläufig gut genug für die Top 10.
Die beste Nachmittagsrunde spielte David Howell, der als einziger zu den
Führenden noch aufschließen konnte. Mit einem Eagle und 5 Birdies hatte der
Engländer schon nach 13 Löchern 7 unter Par erreicht.
Siem bester Deutscher, Baraka sensationell
Das Duell zwischen Marcel Siem und Alex Cejka gewann im deutschen
Lager vorerst Siem. Der Düsseldorfer Shooting-Star erreichte mit 66 Schlägen
den 4. Platz, dabei lochte er gleich 9 Birdies. Drei Schläge zurück reihte
sich Alex Cejka rund um Platz 20 ein.
In Abwesenheit des verletzten Bernhard Langer sprang ein Familienmitglied für
ihn ein. Sein auf der Challenge Tour engagierter Neffe Kariem Baraka
spielte sich mit 6 Birdies bis auf den 8. Rang vor
(67 Schläge).
Scores nach 1 von 4 Runden (Par 72):
| Platz |
Name |
Land |
Par |
R1 |
| T1 |
HAVRET, Gregory
|
FRA |
-7 |
65 |
| T1 |
HOWELL, David
|
ENG |
-7 |
65 |
| T1 |
IMMELMAN, Trevor
|
RSA |
-7 |
65 |
| T4 |
DERKSEN, Robert-Jan
|
NLD |
-6 |
66 |
| T4 |
McLEAN, Alan
|
SCO |
-6 |
66 |
| T4 |
OLAZÁBAL, José
Maria
|
ESP |
-6 |
66 |
| T4 |
SIEM, Marcel
|
GER |
-6 |
66 |
| T8 |
BARAKA, Kariem
|
GER |
-5 |
67 |
| T8 |
ELS, Ernie
|
RSA |
-5 |
67 |
| T8 |
JIMÉNEZ, Miguel
Angel
|
ESP |
-5 |
67 |
| T8 |
LANE, Barry
|
ENG |
-5 |
67 |
| T12 |
BRIER, Markus
|
AUT |
-4 |
68 |
| T12 |
CANONICA, Emanuele
|
ITA |
-4 |
68 |
| T12 |
CURTIS, Ben
|
USA |
-4 |
68 |
|
|
|
|
|
|
Weiters: |
|
|
|
| T20 |
CEJKA, Alex
|
GER |
-3 |
69 |
| T20 |
ROMERO, Eduardo
|
ARG |
-3 |
69 |
| T20 |
SCOTT, Adam
|
AUS |
-3 |
69 |
| T29 |
CLARKE, Darren
|
NIR |
-2 |
70 |
| T29 |
GOOSEN, Retief
|
RSA |
-2 |
70 |
| T29 |
HARRINGTON, Padraig
|
IRL |
-2 |
70 |
| T47 |
BJÖRN, Thomas
|
DEN |
-1 |
71 |
| T47 |
POULTER, Ian
|
ENG |
-1 |
71 |
| T47 |
WESTWOOD, Lee
|
ENG |
-1 |
71 |
| T67 |
DIER, Tobias
|
GER |
Par |
72 |
| T67 |
WOOSNAM, Ian
|
WAL |
Par |
72 |
| T84 |
BIRCH Jr, Gary
|
GER |
1 |
73 |
| T84 |
CAMPBELL, Michael
|
NZL |
1 |
73 |
| T106 |
SCHUSTER, Tino
|
GER |
2 |
74 |
| T115 |
FALDO, Nick
|
ENG |
3 |
75 |
| T115 |
MONTGOMERIE, Colin
|
SCO |
3 |
75 |
| T115 |
ROSE, Justin
|
ENG |
3 |
75 |
| T131 |
WIEGELE, Martin
|
AUT |
4 |
76 |
| T146 |
SIMSEK, Erol
|
GER |
6 |
78 |
| T151 |
STRÜVER, Sven
|
GER |
8 |
80 |
| T153 |
CLÉMENT, Julien
|
SUI |
9 |
81 |
| T153 |
LUPPRIAN, Jochen
|
GER |
9 |
81 |
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