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SCANDINAVIAN MASTERS
KUNGSÄNGEN - Markus Brier
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1. Runde:
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28.7.2005 / 19:20 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Birdies sei dank!
Mit vier Birdies im Finish rettet Markus Brier eine 70er-Runde. Niki
Zitny verspielt bereits mit der 76. Marc Cayeux führt mit 63
Schlägen.
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| Das
Wichtigste in Kürze |
Wetter: bewölkt, trocken, 19 Grad, mäßiger Wind
Markus Brier 1. Runde: 70 (-1) / 73. Platz
Frustrierende 12 Bahnen, rettet sich mit 4 Birdies im Finish
Niki Zitny 1. Runde: 76 (+5) / 145. Platz
Verfehlt zu viele Grüns, benötigt zu viele Putts
Marc Cayeux (Zim) führt mit 63 Schlägen (8 unter Par)
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Nach den sintflutartigen Regenfällen grenzt es an ein Wunder, dass
pünktlich um 7:30 Uhr das Scandinavian Masters gestartet werden konnte:
"Der Platz ist vollgesaugt mit Wasser, selbst mit Besserlegen findet man
kaum eine Stelle zum Droppen", schilderte Zitny.
Später Start mit frühen Bogeys
Markus Brier startete erst am Nachmittag in sein sechstes Scandinavian
Masters, und das alles andere als erfreulich: die 10. Bahn wurde um 150 Meter
verkürzt, aus einem langen Par 4 wurde ein vom Abschlag erreichbares: "Das
Risiko ging leider daneben, gleich mein erster Drive war im Wasser." Somit
schrillen gleich am 1. Grün alle Alarmglocken, Markus kann allerdings seinen
langen Par-Putt stopfen.
Dafür setzt es das Bogey am nicht allzu selektiven Par 4 der 11 nach einem
Dreiputt. Und noch einen Schlagverlust muß er am folgenden langen Par 3 nach
einem schlechten Eisen 6 notieren: "Da war ich noch etwas unrund." Bei
dem Birdiefest um ihn herum ist er damit schon früh gewaltig unter Druck:
"Es war wirklich einfach zu spielen heute, umso bitterer waren die vielen
Bogeys."
Ausgerechnet am längsten Par 4 der Back 9, der 14. Bahn, befreit sich Markus
mit einem starken Birdies fürs erste aus der Zwickmühle: "Da habe ich ein
sehr gutes Eisen 7 fast tot zur Fahne gebracht."
Auch zweite Hälfte mit Bogeys begonnen
Die enge erste Spielbahn mit dem schwer zu treffenden, erhöhten Grün, bereitet
auch Brier Probleme, der neuerlich ein Bogey einstecken muss: "Aus dem
Rough wurde das Eisen 9 zu lang." Nicht besser ergeht es ihm an der 2, wo
man ebenfalls zwischen den Pinienwäldern Platzangst bekommen kann, auch hier
büßt Brier einen Schlag ein: "Auch da war ich zwischen zwei Schlägern,
habe leider zum längeren Eisen 8 gegriffen, der Ball ist übers Grün den Hang
hinuntergerollt."
Endlich darf sich Brier am kurzen Par 3 der 4 wieder über ein Erfolgserlebnis
freuen, das Birdie sollte sein Spiel auf Touren bringen: "Zuvor hat's schon
richtig schlecht ausgesehen, aber ab der 4 habe ich praktisch immer zum Birdie
geputtet."
Das folgende, kurze Par 5 schnupft er ebenfalls auf, obwohl neuerlich der zweite
Schlag übers Grün rollt. Höhepunkt der späten Aufholjagd ist das Birdie am
Par 4 der 8, das ihn wieder auf Even Par zurück bringt: "Mein zweiter
langen Putt heute, war aus gut 8 Metern." Am Schlussloch bleibt für den
zweiten Schlag nur ein Eisen 4 ins Grün, das befördert Markus allerdings aus
dem Rough in den Grünbunker, muss von dort ordentlich zaubern um das vierte
Birdie auf den letzten 6 Bahnen und noch eine Runde in den roten Zahlen zu
retten.
Mit 70 Schlägen(1 unter Par) klimmt sich Brier zumindest auf die aktuelle Marke
für den Cut hoch und hat plötzlich wieder alle Chancen auf ein arbeitsreiches
Wochenende in Stockholm: "Alles wieder im grünen Bereich. Der Driver hat
mich einige Male ganz schön reingeritten, der Rest des Spiels war ok. Auf dem
leichten Platz musste man heute unbedingt unter Par spielen um noch halbwegs
dran zu bleiben, jetzt ist wieder alles für mich drinnen," fällt ihm ein
Stein vom Herzen.
Niki Zitny als Pionier unterwegs
Niki Zitny war um 7:30 Uhr als Erster am Platz unterwegs, fand
erstaunlich gute, wenn auch weiche Spielbedingungen vor, ohne allerdings davon
profitieren zu können: "Der 10. Abschlag war so kurz gesteckt, da habe ich
es sogar riskiert das Grün zu driven," sollte er gleich einen Vorgeschmack
zur kommenden Frustrunde bekommen: der Ball liegt unter der Bunkerkante, Niki
chippt übers Grün ins Wasser, kassiert statt des möglichen Eagles sogar das
Bogey.
"Und in dieser Tonart ist es weitergegangen: meine Drives, Eisen, Putts
sind zu 80, 90 % ok, aber im Ergebnis ist der Ball nicht im Loch," so seine
Golf-Mathematik. An der 11 rollt der Ball knapp übers Grün, wieder Bogey. An
der 14 schlägt er ein fettes Eisen 7 vom Fairway, schafft aus einem Meter nicht
mehr den Par-Putt.
Auf seinem ersten Par 5, der langen 17. Bahn, klappte es endlich mit dem ersten
Birdie, obwohl er aus dem Rough das Grün mit zwei Schlägen nicht erreichen
kann.
Keine Besserung auf den kurzen Bahnen
Leider kam Zitny mit den engeren, dafür deutlich kürzeren Front 9 auch nicht
besser zurecht. Gleich die 1 und die 3, nur mehr mit kurzen Eisen anzuspielende
Par 4, knöpften Nik jeweils einen Schlag ab: "An der 3 war der Schlag ins
Grün sehr gut, das Bogey absolut unnötig." Die beiden kurzen Par 5
eröffneten im Finish noch exzellente Chancen, die der Wiener aber auch nicht zu
Birdies nutzen konnte, im Gegenteil: die 6, das kürzeste Par 5 mit 448 Metern,
kostete ihn sogar noch ein sechstes Bogey: "Der Drive ist leicht links
gewesen, der Ball prallte auf einen Felsen und springt 90 % weg in einen Busch.
Und das war die Höchststrafe, weil ich musste 80 Meter zurückmarschieren um
eine Stelle zum Droppen zu finden."
Mit der 76er-Runde (+5) reißt Zitny schon am ersten Spieltag einen beachtlichen
Rückstand auf, da die Scores der Mitspieler auf dem tiefen Geläuf
überraschend gut sind. Niki verfehlte zu viele Grüns und konnte sich nur
selten auf und rund um die Grüns aus den Zores befreien. Mit 32 Putts lässt er
neuerlich am Kurzgemähten zu viele Schläge liegen: "So läuft's leider
derzeit, das liegt sicher überwiegend im mentalen Bereich. Die Resultate
stärken auch nicht gerade das Selbstvertrauen."
Gute Scores am Vormittag
Auf den kürzeren und leichteren Front 9 ist Marc Cayeux aus Zimbabwe
optimal gestartet, legte bis zur Halbzeit mit 5 unter Par eine tolle Marke vor.
Auch auf den Back 9 hält der Challenge Tour-Aufsteiger seine hohe Pace bei und
setzt mit 63 Schlägen eine fantastische Bestmarke im Clubhaus. Der Engländer Barry
Lane kam noch am Vormittag bis auf einen Schlag heran. Am Nachmittag konnte
nur der Star von der US Tour, der Australier Mark Hensby sowie Schwedens
Urgestein Robert Karlsson mit der 64 halbwegs nachziehen.
Scores nach 1 von 4 Runden (Par 71):
| Platz |
Spieler |
Land |
Par |
R1 |
| 1 |
CAYEUX, Marc |
ZIM |
-8 |
63 |
| 2 |
LANE, Barry |
ENG |
-7 |
64 |
| T3 |
HENSBY, Mark |
AUS |
-6 |
65 |
| T3 |
KARLSSON, Robert |
SWE |
-6 |
65 |
| T5 |
BLAND, Richard * |
ENG |
-5 |
66 |
| T5 |
DREDGE, Bradley |
WAL |
-5 |
66 |
| T5 |
EDBERG, Pelle |
SWE |
-5 |
66 |
| T5 |
GARBUTT, Ian |
ENG |
-5 |
66 |
| T5 |
JOHANSSON, Per-Ulrik |
SWE |
-5 |
66 |
| T5 |
MARSHALL, Andrew |
ENG |
-5 |
66 |
| T5 |
MARTIN, Miguel Angel |
ESP |
-5 |
66 |
| T5 |
McLARDY, Andrew |
RSA |
-5 |
66 |
| T5 |
NYSTROM, Henrik |
SWE |
-5 |
66 |
| T5 |
O'MALLEY, Peter |
AUS |
-5 |
66 |
| T5 |
OLDCORN, Andrew |
SCO |
-5 |
66 |
| T5 |
REMESY, Jean-François |
FRA |
-5 |
66 |
| T5 |
ZHANG, Lian-Wei |
CHN |
-5 |
66 |
|
|
|
|
|
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Weiters: |
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| T18 |
BROADHURST, Paul |
ENG |
-4 |
67 |
| T18 |
HAEGGMAN, Joakim |
SWE |
-4 |
67 |
| T52 |
FASTH, Niclas |
SWE |
-2 |
69 |
| T73 |
BRIER, Markus |
AUT |
-1 |
70 |
| T73 |
DAVIS, Brian |
ENG |
-1 |
70 |
| T90 |
PARNEVIK, Jesper |
SWE |
Par |
71 |
| T115 |
HANSEN, Anders |
DEN |
2 |
73 |
| T145 |
ZITNY, Niki |
AUT |
5 |
76 |
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