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WALES OPEN - Brier und
Wiegele mit Steigeisen statt Spikes.
| Vorschau: |
2.6.2004 / 07:28 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Markus Brier:
Foto: Golf-Live.at
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Steigeisen statt Spikes
Steile Berg- und Talfahrten erwarten Markus Brier und Martin Wiegele
bei der Wales Open. Das Celtic Manor Resort war erst einmal gut zu
Brier, der es mit einem neuen Putter versucht.
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"Auf einigen Bahnen wäre es besser, eine Bergziege zu sein",
scherzte Markus Brier nach den Trainingsrunden vom Montag und Dienstag.
Das Celtic Manor Resort, 2010 als Austragungsort für den Ryder Cup vorgesehen,
kennt Österreichs Paradegolfer schon sehr gut, er war seit der erstmaligen
Austragung im Jahr 2000 noch jedes Jahr dabei.
Distanzkontrolle ist alles
"Die ersten drei Bahnen geht es steil bergab, zum Teil 70, 80 Metern, dann
wird es bretteleben, die letzten fünf Löcher zurück zum Clubhaus führen
steil bergauf", schildert Brier die Eigenheiten des Kurses. Das wirkt sich
dann so aus, dass die 561 Meter lange zweite Spielbahn mit Driver und Eisen 4
erreichbar ist: "Distanzkontrolle ist hier alles, man muß für die
Bergauf-Bergab-Schläge das richtige Eisen spielen und den Spin kontrollieren,
um den Ball nahe zur Fahne zu bringen".
Bei seinen bisherigen vier Versuchen klappte die Übung nicht immer
wunschgemäß: ein 49. Platz im Jahr 2001 ist Briers einziges zählbares
Resultat, als nach heftigen Regenfällen nur zwei Runden ausgetragen wurden.
Auch bei seinen drei weiteren Starts spielte er jeweils nur 36 Löcher,
verpasste 2000 und 2002 nur um einen Schlag den Cut. Die beste Runde des Wieners
in Wales war eine 71 zum Auftakt im Jahr 2002.
"Der Platz ist heuer viel trockener, spielt sich daher erträglich von der
Länge her", hofft Brier diesmal die sehr langen 6.750 Meter besser zu
bewältigen: "Mehr als ein Eisen 5 habe ich auf den Trainingsrunden nie ins
Grün geschlagen".
Neuer Putter - neues Glück?
Nach dem Desaster auf den Grüns von Wentworth, die Brier den Cut gekostet
haben, hat er den Putter aussortiert und versucht es erstmals mit einem
Belly-Putter, dem 2-Ball von Odyssey: "Damit kann man den gleichen Griff
verwenden wie bei einem kurzen Putter, auf den Trainingsrunden funktionierte das
neue Ding hervorragend". Auch beim Lesen der Linie hatte Brier zuletzt
einige Probleme, hört jetzt mehr auf seinen neuen Caddy Richie: "Wir lesen
die Linie gemeinsam, erst dann wird entschieden, wie der Putt zu spielen
ist".
Startzeit 1. Runde: Markus Brier um 11:50 MEZ vom 1. Tee
Wiegele mit EM-Erfahrung in Wales
"Zum Glück kenne ich den Platz schon von der EM vor sechs Jahren,"
freut sich Martin Wiegele, dass er endlich keinen Nachteil als
Tourneuling hat. "Obwohl ich damals nicht sonderlich abgeschnitten habe, es
gab ein großes Desaster mit dem Wetter", erinnert sich der Steirer noch
dunkel.
Trotz des verpassten Cuts bei der PGA Championship nahm Martin viel Positives
aus Wentworth mit: "Phasenweise habe ich dort die Bälle richtig satt
getroffen, hat mir einen Riesenspaß gemacht". Außerdem ist endlich der
Monat Juni gekommen, wo im Vorjahr der Stern des Steirers erst aufgegangen ist:
"Heuer ist hoffentlich ähnlich, auch auf der Challenge Tour habe ich erst
spät zu meiner Form gefunden".
Startzeit 1. Runde: Martin Wiegele um 12:40 MEZ vom 1. Tee
Geballte britische Golf-Power in Wales
Titelverteidiger Ian Poulter führt die beeindruckende britische
Golf-Großmacht in Wales an: Colin Montgomerie, Lee Westwood, Phillip Price,
Paul Lawrie, Paul McGinley, Ian Woosnam und Bradley Dredge. Joakim
Haeggman, Marcel Siem, Thomas Levet und Michael Campbell wird von den
Gästen der Sieg am ehesten zugetraut.
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