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WALES OPEN CELTIC MANOR -
Markus Brier
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2. Runde:
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3.6.2005 / 20:12 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Die Löcher wie vernagelt
Wieder nur zwei Birdies: Markus Brier (71) verpasst neuerlich einen
lukrativen Cut. Niki Zitny verabschiedet sich mit der 72. Tadini
führt bei -11.
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| Das
Wichtigste in Kürze |
Wetter: 17 Grad, überwiegend bewölkt, spürbarer Wind
Markus Brier 2. Runde: 71 (+2) - gesamt +2 - 81. Platz
Niki Zitny 2. Runde: 72 (+3) / gesamt +12 - Platz
152
Cut erwartet bei: +1 (Top 70)
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Nach der PGA Championship wollte sich Markus Brier auf keinen Fall eine
zweite Nullnummer bei einem lukrativen Turnier in Folge leisten. Eine starke
Performance am zweiten Spieltag der Wales Open und das Erreichen des Cuts wäre
somit für den Wiener extrem wichtig gewesen.
Bogeystart in Wales verzeihlich
Die ersten beiden Bahnen am Roman Road-Kurs sind die Schwersten - Markus
Brier erwischt es gleich am überlangen Par 4 zur Eröffnung mit einem Bogey:
"Wie schon gestern habe ich ein flaches Eisen 3 in den Wind versucht,
landete aber links im gleichen Bunker." Doch heute schafft er nicht den Up
& Down. Nun findet er aber rasch seinen Rhythmus und spielt vom Tee bis zu
den Grüns ausgezeichnet: "Ich hatte viele machbare Putts, aber keine
gemacht," auf den welligen und schwer zu lesenden Grüns will ihm jedoch
wenig gelingen.
An der 5 hat Markus einen 15 Meter-Putt, hinauf auf das obere Plateau, leistet
sich jedoch einen Dreiputt, der den Druck erhöht. Nun
müssen rasch ein paar Birdies her, sonst wird es eng. Wie auf Bestellung macht
Brier gleich am nächsten, langen Par 4 mit dem Schlag bergauf ins Grün alles
richtig: das erste Birdie bringt ihn wieder ins Spiel zurück: "Der ist
zufällig ins Loch gefallen, da war die Welt wieder für mich in Ordnung." Schade, dass ein
weiteres Bogey an der 9 passiert, nach dem einzigen schwachen Drive des Tages,
der eine ihm eine ganz tiefe Lage im Rough auftischt.
Birdies müssen her
Einen Schlag musste Markus Brier auf den etwas leichteren Back 9
aufholen, wollte er noch am Wochenende im Celtic Manor Resort mitmischen. Birdies
bleiben jedoch auch weiterhin Mangelware, "obwohl ich weiter gut gespielt
habe, vor allem mit den Eisen. Ich dachte, die Birdies werden schon fallen,
fühlte mich eigentlich recht sicher."
Doch langsam gehen dem Fontana-Pro die Löcher aus. Das letzte Par 5 soll es nun
richten, das locker mit zwei guten Hits erreichbar ist: "Nach zwei
perfekten langen Schlägen lag ich zwei Meter vorm Grün im Semirough, chippe
gut zur Fahne und putte noch dreimal aus drei Metern," kann er es selbst
nicht fassen, wie er mit dem
Putter endgültig seine Chancen begräbt.
Das zweite Birdie des Tages fällt am Schlußloch - "aus 6 Metern, das war
auch schon egal" - die 71 (2 über Par) reicht um einen Schlag nicht fürs
Wochenende - und wie schon in der Vorwoche bei einem fürstlich dotierten
Turnier: "Wieder alles beim Putten verspielt," zieht Brier eine
weitere Parallele zur BMW Championship, "33 Putts mit zwei Drillingen sind
bei 13 getroffenen Grüns einfach viel zu viel."
Volle Konzentration auf US Open-Qualifikation
Einziger Lichtblick: Markus bekommt Gelegenheit zu einer Trainingsrunde am
Platz von Walton Heath, England, wo am Montag die 36 Loch-Quali für die US Open
ausgetragen wird - erstmals auf europäischem Boden und damit eine Chance für
den Österreicher, erstmalig bei einem Major auf amerikanischem Boden dabei zu
sein ...
Zitny ohne reelle Chance
Der Rückstand von Niki Zitny bei 9
über Par war bereits zu groß, um noch an den Cut zu denken. Der Tourneuling
aus Wien konnte daher eine lockere Trainingsrunde abspulen, um mit einer guten
Runde wieder Selbstvertrauen zu tanken: "Ich habe auch deutlich besser
gespielt, sowohl vom Tee als auch mit den Eisen, nur mit dem Score war ich nicht
zufrieden."
Nik startete vom 10. Abschlag, einziger Ausrutscher in der frühen Phase bleibt ein Bogey am Par 3 der
11 - wo ihm gestern das erste Birdie gelungen war. Birdies wollen im ersten
Drittel noch nicht für ihn fallen. Das ändert sich jedoch mit Fortdauer der
Runde, auf beiden Par 5 gelingen Zitny die Birdies - die er jedoch jedes Mal
prompt mit einem Bogey wieder ausradiert. Die beiden Schlagverluste auf den
schweren letzten beiden Grüns zählen nur noch für die Statistik.
Die 72 (+3) ist zwar eine Steigerung, aber auch nicht der Moral-Booster, den der
Wiener in der derzeitigen Situation gut gebrauchen könnte. 12 über Par nach
zwei Tagen lautet das grimmige Halbzeit-, zugleich auch Endergebnis, 11 Schläge
außerhalb der Cutlinie.
Tadini mit Wahnsinns-Runde
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Alessandro Tadini, Zweiter der Challenge Tour 2004, katapultierte sich mit
einer fantastischen 62 auf 11 unter Par und damit zur klaren Spitze. Mit nur 23
Putts lochte der Italiener einfach alles ein, was ihm vor den Putter kam.
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Scores nach 2 von 4 Runden (Par 72):
| Platz |
Spieler |
Land |
Par |
R1 |
R2 |
| 1 |
TADINI, Alessandro |
ITA |
-11 |
65 |
62 |
| 2 |
LYNN, David |
ENG |
-9 |
63 |
66 |
| 3 |
JIMÉNEZ, Miguel Angel |
ESP |
-8 |
63 |
67 |
| 4 |
LUCQUIN, Jean-François |
FRA |
-7 |
65 |
66 |
| T5 |
CÉVAËR, Christian |
FRA |
-6 |
67 |
65 |
| T5 |
DELAMONTAGNE, Francois |
FRA |
-6 |
66 |
66 |
| T5 |
FINCH, Richard |
ENG |
-6 |
67 |
65 |
| T5 |
HEATH, James |
ENG |
-6 |
63 |
69 |
| T5 |
TEILLERIA, Benoit |
FRA |
-6 |
63 |
69 |
| T5 |
WOOSNAM, Ian |
WAL |
-6 |
64 |
68 |
| T11 |
JACQUELIN, Raphaël |
FRA |
-5 |
67 |
66 |
|
|
|
|
|
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Weiters: |
|
|
|
|
| T15 |
HAEGGMAN, Joakim |
SWE |
-4 |
68 |
66 |
| T21 |
LAWRIE, Paul |
SCO |
-3 |
67 |
68 |
| T40 |
CAMPBELL, Michael |
NZL |
-1 |
65 |
72 |
| T40 |
DOUGHERTY, Nick |
ENG |
-1 |
65 |
72 |
| T54 |
McGINLEY, Paul |
IRL |
Par |
68 |
70 |
| T67 |
OLDCORN, Andrew |
SCO |
1 |
66 |
73 |
|
|
|
|
|
|
|
Cut verpasst (+1): |
|
|
|
|
| T81 |
BJÖRN, Thomas |
DEN |
2 |
67 |
73 |
| T81 |
BRIER, Markus |
AUT |
2 |
69 |
71 |
| T134 |
SIEM, Marcel |
GER |
7 |
73 |
72 |
| 151 |
STRÜVER, Sven |
GER |
11 |
73 |
76 |
| T152 |
ZITNY, Niki |
AUT |
12 |
78 |
72 |
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