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Martin Wiegele:
Foto: Golf-Live.at
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M & M bei Spaghetti Milanese
Auf leckere Nudeln und einen guten Golfplatz freuen sich Markus
Brier und Martin Wiegele. Für die Italian Open auf einem neuen
Platz bei Mailand ist nach der spanischen Siesta ein italienisches
Furioso geplant.
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"Auf die Italian Open freue ich mich jedes Jahr, da gibt es immer das
beste Essen", strahlte Markus Brier Dienstag morgens bei der Ankunft
in Mailand. Bezüglich des italienischen Essens ist er sich mit Martin
Wiegele einig, auch wenn in dieser Woche statt der geliebten Spaghetti
Bolognese eher "Milanese" auf der Speisekarte steht. Austragungsort
der 61. Italian Open ist Castello di Tolcinasco Golfclub in der Umgebung von
Mailand, absolutes Neuland auf der European Tour.
"Wenn ich endlich die vielen dummen Fehler vermeiden kann, sollte dieses
Turnier recht gut werden", zeigt sich Markus Brier trotz seines ersten
verpaßten Cuts in Spanien zufrieden mit seinem Spiel. Der Sieg des
französischen Underdogs Christian Cevaer, in den letzten Jahren meist
ein Ranking-Nachbar von Brier, gibt dem Wiener Auftrieb: "Man sieht, wie
schnell das gehen kann, von den Mittelfeldregionen bis ganz nach oben. Wenn man
nur einen guten Lauf im Turnier erwischt". Der Wiener, der bis auf Platz
149 im Ranking abgerutscht ist, wünscht sich endlich eine tiefe Auftaktrunde,
um sich nach oben statt am Cut zu orientieren.
Die Italian Open brachte für Markus Brier bei drei von bisher vier Starts
Preisgeld, mit Platz 9 im Jahr 2001 und Platz 15 im Folgejahr hat er absolute
Topergebnisse vorzuweisen.
Martin Wiegele begradigt seinen Schwung
Nach den Slice-Orgien von Fuerteventura hat Martin Wiegele in den
letzten Tagen erfolgreich seine Schläge begradigt: "Die Bälle fliegen
wieder so wie ich mir das vorstelle, hoffentlich kann ich das auch im Turnier
umsetzen", ist der Grazer vorsichtig optimistisch. Vor allem möchte er
Ruhe in sein Spiel bringen und sich selbst nach den vielen Pleiten Druck nehmen:
"Endlich wieder ein Turnier spielen, wo ich Spaß habe und auch vom Spiel
zufrieden bin", will Martin weniger auf das Leaderboard gucken. Und hofft,
dass mit der Freude am Golf automatisch der Erfolg zurückkehrt. Auf dem neuen
Platz von Mailand hat er als Rookie auch keinen Nachteil gegenüber den
arrivierten Tourspielern.
Ein trickreicher, langer Golfplatz
Niemand geringerer als Arnold Palmer hat den 1993 eröffneten 36
Loch-Platz in der Nähe von Mailand gebaut. Die besten Löcher von Castello di
Tolcinasco wurden für die Italian Open zu einem interessanten 6.600 Meter
langen Parcours zusammengestoppelt. "Ein teils enger Parklandkurs mit
hantigen Par 4 und giftigem Rough", beschreibt Markus Brier seinen Eindruck
aus der Trainingsrunde vom Dienstag. Aufgrund der harten Fairways spielt sich
der Platz aber nicht unmenschlich lang, es gilt eher die vielen Fairwaybunker zu
vermeiden und den Ball sicher ins Spiel zu bringen. Die Grüns sind nicht allzu
wellig und in exzellentem Zustand: "Insgesamt ein guter Mix aus langen und
kurzen Bahnen, man braucht gute Allroundfähigkeiten, da wird ein echter
Test", sagt Brier voraus.
Ian Poulter peilt den Hattrick an
Italienspezialist Ian Poulter will nach den Siegen in den Jahren 2000 und
2002 seinen dritten Italian Open-Titel in einem geraden Jahr holen. Gemeinsam
mit Jose Maria Olazabal ist der Engländer der Star im Feld, das mit Paul
Lawrie, Marcel Siem, Brian Davis, Michael Campbell und Eduardo Romero etwas besser
besetzt ist als in den letzten Wochen. Die Wettervorhersage ist freundlich,
läßt endlich trockene Spielbedingungen mit wenig Wind erhoffen.
Markus Brier startet am Donnerstag um 7:40 MEZ,
Martin Wiegele kommt erst um 13:15 MEZ dran.
GOLF-LIVE bietet LIVE-SCORING von der
Italian Open ab Donnerstag
09:00 MEZ sowie Live Reports von den Spieltagen. Premiere überträgt an allen
vier Spieltagen live, hier finden Sie die TV-Zeiten.
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