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LIVE-Update:
3. Runde
15.8.2004 / 10:00 MEZ |

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3. Runde mit Nachspiel
Markus Brier hält sich mit einer wilden 70 auf Platz 3, Wiegele
fällt weiter zurück (74). Baraka und Emerson führen bei -12.
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| Das
Wichtigste in Kürze |
Sonntag: Fortsetzung der 3. Runde: Starker Wind, abklingende Schauer
Martin Wiegele 3. Runde: 74 (+2), gesamt -2 (Platz 43)
Markus Brier 3. Runde: -70 (-2), gesamt -11 (3.
Platz)
Gary Emerson (Eng) und Kariem Baraka (Ger) führen bei -12.
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Der 3. Spieltag war am Samstag fast zur Gänze ins Wasser gefallen, seit
Sonntag 05:30 MEZ versuchte die Turnierleitung die dritte Runde zu beenden und
unmittelbar im Anschluss daran die Finalrunde zu starten.
Das Wetter bereitete allerdings Spielern und Organisatoren weiter große
Probleme. Zwar hat der Regen deutlich nachgelassen, jedoch macht starker Wind
den Finalisten zu schaffen.
3. Runde:
Wiegele hat einiges gutzumachen
Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch, nach dem Absturz am Freitag den 13.,
ging Martin Wiegele am Samstag in den Moving Day. Die wilde Entschlossenheit tut
seinem Spiel gut, wie das Birdie am ersten Par 5, beweist. Auch die überlange
3. Bahn attackiert er voll - ein ganz gefährliches Par 4 mit Wasser links von
einem nur sehr kleinen Grün - holt sich hier eines der ganz seltenen Birdies
ab.
Wiegele ist auch in der Folge bombensicher unterwegs, legt allerdings auf den
nächsten Bahnen eine kreative Schaffenspause ein, weitere Birdies sind ihm
vorläufig nicht vergönnt. Das längste Par 3, wo der Steirer an beiden Tagen
zuvor ein Birdie abholte, soll es nun richten. Doch die 8 kostet ihn sogar einen
Schlag, damit holt er auf den Front 9 nur einen Schlag auf. Auf dem mittlerweile
wasserüberfluteten Platz kassiert Wiegele noch ein Bogey an der 10, ehe
abgebrochen werden muss.
Bei der Fortsetzung am Sonntag hat unser Tourneuling Probleme, am frühen Morgen
bei Wind und Kälte seinen Rhythmus zu finden. Leider kommt er bald an sein
Unglücksloch, die 13, bekommt das auch diesmal nicht auf die Reihe und verliert
einen Schlag. Besonders bitter dann sein Bogey am Par 5 der 15. Weiter geht es
rückwärts am Leaderboard am letzten Par 3, wo er neuerlich einen Schlag
einbüsst. Als dann auch am Par 5 der 17 nichts laufen will, mobilisiert ihn der
Ärger endlich auf - ausgerechnet am schweren Schlußloch, dem langen Par 4,
gelingt ihm ein guter Schlag ins Gründ, die Birdiechance verwertet er noch zur
74er-Runde (2 über Par). Damit fällt er etwa auf Rang 40 zurück (2 unter
Par).
Brier will nur zwei Plätze gutmachen
Ganz bescheidene Ziele hatte sich Markus Brier für den Samstag gesteckt: "Weiter so gut spielen und zwei Plätze aufholen", lächelte
der Drittplatzierte verschmitzt.
Das kurze Eröffnungsloch durfte der Wiener noch im strömenden Regen spielen,
zum Par einputten und das folgende Par 5 in Angriff nehmen, ehe um 11:30 MEZ
vorerst unterbrochen werden musste. Am Sonntag früh morgens machen ihm Wind und
Kälte ebenfalls zu schaffen. Nach einem enttäuschenden Par am ersten Par 5
muß der Wiener die schwerste Bahn von Moskau in Angriff nehmen - die überlange
3 mit dem kleinen Grün wirft ihn prompt mit einem Bogey ab. Doch zwei Bahnen
später, am längsten Par 5, erreicht der Routinier endlich seine
Betriebstemperatur, locht sein erstes Birdie der 3. Runde.
Doch leider spielt Brier nicht annähernd so solide, wie auf den ersten 36
Löchern, wo er nur ein Bogey kassierte. Gleich am Par 4 der 6 geht ein weiterer
Schlag verloren, auch das lange Par 3 der 8 und die gefährliche 9. Bahn kosten
ihn weitere Schläge.
An der 10 aufgewacht...
Am 10. Abschlag begann dann endlich der Morgenkaffee und der Bogey-Frust zu
wirken: Brier beginnt die Back 9 mit sicheren Drives und präzisen Eisen ins
Grüns: das Birdie an der 10 war wie ein Befreiungsschlag. Das folgende Par 3
attackiert er voll, holt den nächsten Schlag auf. Auf den nächsten Par 4
spielt er sich endgültig in einen Birdierausch, sackt das dritte und vierte
Birdie in Folge ein - hat sich so wieder in das Rennen um den Titel
zurückgekämpft.
Ein Par an der 14 bleibt weiterhin die Ausnahme auf Briers wilder Scorekarte.
Das Par 5 der 15 kostet ihn neuerlich ein Bogey, doch der Wiener kann sich auf
seinen brandheißen Putter verlassen. Am letzten Par 3 fällt wieder ein
Birdieputt, nach eine Par am letzten Par 5 attackiert Brier auch noch die
gefährliche Schlussbahn voll, locht seinen 7. Birdieputt. Unter dem Strich
summiert sich die turbulente 3. Runde zur 70 - mit 7 Birdies bei 5 Bogeys - die
den Österreicher bei 11 unter Par auf dem 3. Platz hält.
Nur Kariem Baraka (Ger) und Gary Emerson (Eng) klassierten sich
zum Abschluss der 3. Runde bei 12 unter Par einen Schlag vor dem Österreicher.
Die starken Skandinavier Nystrom und Kakko fielen dagegen mit
späten Bogeys auf den geteilten 4. Platz zurück.
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