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NEUSEELAND OPEN - Neuland
in Neuseeland.
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Vorschau:
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9.2.2005 / 08:50 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Neuland in Neuseeland
Premiere für die European Tour am anderen Ende der Welt, und auch
Markus Brier möchte neuseeländische Dollar in Gulf Harbour
erspielen.
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"Vor 15 Jahren war ich bei der Amateur-WM in Christchurch dabei, als Pro
ist dies mein erster Besuch in Neuseeland", flog Markus Brier Montag
früh von Melbourne kommend ein. Die European Tour partizipiert erstmals mit der
Australasian Tour bei der Holden New Zealand Open, möchte dieses
Traditionsturnier, das heuer bereits zum 88. Mal ausgetragen wird, in den
kommenden Jahren zu einem großen Event ausbauen. Heuer geht es mit 826.000 Euro
eher um einen kleineren Preisgeldtopf.
Breite Fairways - trickreiche Grüns
Gespielt wird am 1997 von Robert Trent Jones jr. gebauten Links-Kurs von Gulf
Harbour, der von den Neuseeländern gerne mit Pebble Beach verglichen wird:
"Ein gewagter Vergleich, wahrscheinlich wegen der zweiten 9 Löcher entlang
der Steilküste. Doch hier ist es wesentlich hügeliger. Die Steilküste gibt
ein gutes Panaroma ab, kommt aber nie wirklich ins Spiel."
Mit breiten Fairway-Autobahnen und wenigen Hindernissen am Weg zu den Grüns
kann Brier seine Präzision und Verlässlichkeit im langen Spiel nicht als
großen Pluspunkt ausspielen: "Das Kriterium sind die Schläge ins Grün,
weil es oft steil bergauf oder bergab geht, die Grüns auch sehr wellig sind und
die Bälle gerne vom Grün hinunter spinnen," hat der einzige Österreicher
im Starterfeld auf der Trainingsrunde ausgetestet.
Dafür putten sich die Grüns sehr europäisch - kein Wunder, wurden die
meisten neuseeländischen Gräser aus England importiert - und sind weit
langsamer als in der Vorwoche in Melbourne: "Solange hier kein Wind geht
wird das ein einziger Putt-Wettbewerb", macht sich Markus ein wenig Sorgen
- denn das Putten war zuletzt die Achillesferse in seinem Spiel: "Doch wenn
hier der Wind aufkommt, und der ist für das Turnier vorhergesagt, dann wird es
richtig lustig", hofft er insgesamt auf trickreiche, aber dennoch reguläre
Bedingungen.
"Spin-Control" ist das Um und Auf
Drei Par 5 kann Brier mit zwei Schlägen erreichen, solange sich nicht der Wind
entgegenstemmt, auch sonst sind nur zwei Par 4 im Finish ein echter Test für
die Schläge mit den langen Eisen ins Grün: "Zumeist braucht man nur ein
Wedge oder kurzes Eisen, nur den Spin muss man perfekt kontrollieren, um den
Ball irgendwo in der Nähe der Fahne einzuparken". Das Par 4 der 12. Bahn
wäre sogar vom Abschlag erreichbar, Markus wird das Risiko jedoch nicht wagen,
"zu viele Gefahren rund ums Grün und ein zu kleines Ziel".
Die meisten europäischen Stars haben den Ausflug ans andere Ende der Welt
gescheut, bis auf die starken Schweden Haeggman, Sandelin, Fasth und Fulke
sowie Paul Lawrie, Nick Dougherty und Anders Hansen.
Titelverteidiger Terry Price führt eine starke australische Armada an,
die Neuseeländer hoffen auf ihren Maori Michael Campbell, der allerdings
zuletzt spielerisch ziemlich von der Rolle war.
Startzeit Markus Brier am Donnerstag: 1:40 MEZ vom 1. Tee
(12 Stunden Zeitverschiebung zu Österreich)
Nicht dabei
ist leider Niki Zitny, der am Mittwoch die Qualifikation in Melbourne
für die Neuseeland Open verpasste:
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Zitny in der Quali weggespült.
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