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PORTUGAL OPEN - Niki Zitny
mit schauriger 77
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3. Runde
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3.4.2005 / 09:50 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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2 Mal die "schaurige"
77
Markus Brier und Niki Zitny kämpften sich 8 Stunden durch starke
Schauer, überflutete Grüns und Regenpausen - mit 77 Schlägen
wurden sie nicht belohnt.
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| Das
Wichtigste in Kürze |
Starke Regenschauer, überflutete Grüns, 15 Grad, windig
Markus Brier 3. Runde: 77 (+6) / gesamt 8 über Par - Platz
70
Nur 8 Grüns getroffen, an der 18 bitteres Tripplebogey
Niki Zitny 3. Runde: 77 (+6) / gesamt 8
über Par - Platz 70
Bis auf ein Tripple-und Doppelbogey gut im Regen gekämpft
90 Minuten Regenpause zu Mittag wegen überfluteter Grüns,
zwei weitere Pausen am Nachmittag.
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Wenn der verkorkste Freitag 1. April überhaupt irgend etwas Positives für Markus
Brier parat hatte, dann, dass er für den Samstag in einen Flight mit Niki
Zitny und Sven Strüver gespannt wurde. Die drei teilen somit die Ausgangslage: 2 über Par, Platz 63, sieben Schläge weg von den Top 10, zehn Shots hinter der
Spitze. Dagegen hilft nur ein Rezept: das Messer zwischen die Zähne nehmen und
Vollgas geben am Wochenende.
Soweit die Theorie. Das Wetter hatte jedoch am Samstag zugezogen, starker Regen und deutlich kühlere
Temperaturen bringen einen unangenehmen Golftag für die Pros. Mehrmals sind die
Grüns überflutet und zwingen zu Spielpausen, die den Rhythmus der Spieler
brechen: "Wir waren 8 Stunden 20 Minuten unterwegs, dazwischen nur einmal 5
Minuten im Clubhaus - die frühe Startzeit war sicher ein Nachteil", fasst
Zitny den Marathon zusammen.
Brier findet seine gewohnte Sicherheit
Zu Beginn zieht Markus Brier noch sein bekannt solides Spiel auf, scort eine
Serie von Pars, Birdies wollen den Österreichern jedoch vorerst keine gelingen:
"Das war ein Kampf vom ersten Schlag an, dauernd wechselnde Bedingungen,
nicht leicht Chancen zu erarbeiten". Erstmals bekommt auch Brier an der 6, einem
giftigen Par 4 Probleme, verfehlt rechts das Grün und verzeichnet seinen ersten Schlagverlust.
Nun kommen aber zwei Par 5 in Folge, die beste Chance Boden gut zu machen:
"An der 7 war ich tief im Wald, musste ums Par kämpfen, aber an der 8 habe
ich endlich einmal einen längeren Birdie-Putt gestopft". Die Freude darüber
währt nicht lange, am folgenden kürzesten Par 3
des Platzes gibt er den Schlag sofort wieder ab, bleibt mit dem Wedge zu kurz
und bewältigt dieses tückische,
konkav geformte Grün nur mit einem Bogey: "Da kam der Regen schon
seitwärts".
Mit den heftigen Regengüssen wurde der Platz von Oitavos nur bis um 11:45 MEZ
fertig, dann standen einige Grüns komplett unter Wasser. Das Spiel wurde für
90 Minuten unterbrochen, die Bedingungen bleiben auch am Nachmittag an der
Grenze zur Irregularität. Brier muss den Bedingungen an der 10 mit einem Bogey
wieder Tribut zollen.
Für Markus wird es im Finish teuer
Das kurze Par 5 der 13 ladet bei Rückenwind geradezu zum Birdie ein, das Brier dankend
annimmt. Das schmale und über 170 Meter entfernte Grün des Par 3 Nummer 15
findet er jedoch auch am Samstag nicht, gibt rasch wieder den Schlaggewinn ab:
"Links das Grün verfehlt, die Fahne stand leider von dort aus fast
unerreichbar für einen Up & Down".
Ausgerechnet vor den beiden zähen Schlusslöchern zwingt ein Schauer neuerlich
zu einer diesmal 20-minütigen Pause. Die meisten Spieler bleiben am Platz,
dennoch bricht das wieder den Rhythmus: Brier legt an der 17 ein Kaltstart-Bogey
hin: "Nach einem nicht gerade voll getroffenen Drive hatte ich gegen den
Wind noch 250 Meter ins Grün, das ist sich nicht ausgegangen".
Leider muss Markus noch ein Loch absolvieren - befördert seinen Drive links ins
Out, erreicht somit erst mit dem vierten Schlag das Vorgrün. Nach drei Putts
steht das hässliche Tripplebogey auf der Scorekarte. Mit der 77 (+6) fällt er zu einem
aussichtslosen Zwischenergebnis von 8 über
Par zurück.
Zitny: Aller schlechten Dinge sind 3
Gleich drei Schläge lässt Niki Zitny dafür gleich am Eröffnungsloch liegen. Auf diesem
sonst recht freundlichen und bunkerlosen Par 4 muss man allerdings zwischen den
engen Baumreihen die ersten beiden Schläge gut platzieren, was dem Wiener kapital misslungen
ist: "Gleich doppeltes Problem: das Holz 3 zuerst weggehookt und aus dem
Wald nicht ganz das Grün sondern den einzigen Busch rechts davor
getroffen." Niki kann den Ball nur unspielbar erklären: "Dann habe
ich in ein Loch gedroppt und den vierten Schlag wieder nur fett getroffen"
- Tripplebogey!
Mit dem kleinen, hängenden Grün der 4 hat Nik neuerlich Probleme, verliert
dort einen weiteren Schlag. Die lange 5 hat ihm noch an jedem Tag ein Bogey
abgeknöpft, das ändert sich leider auch am Samstag nicht: "Beide Grüns
sind sehr schwer und waren sehr langsam, ich habe jeweils drei Putts
benötigt."
Am Stärksten war Zitny bislang in Estoril auf den Par 5, die er an den Vortagen
5 unter Par spielte. Daran erinnert sich der Wiener am Samstag, powert seine
langen Schläge erfolgreich die Fairways hinunter - Birdie an der kurzen 7,
Birdie an der 532 Meter langen 8: endlich kommt sein Spiel auf Touren: "Bis
auf die paar Desaster-Bahnen war mein Spiel ganz ordentlich, aber die
Bedingungen waren einfach brutal."
Regen stoppt Zitny in der besten Phase
Die Regenpause stoppt auch etwas den Schwung von Zitny, der danach an der
gefährlichen 10 mit Out auf der rechten und Büschen auf der linken Seite ein
Doppelbogey kassiert: "Da war gerade Weltuntergang und die 10 ist das am
meisten wetterexponierte Loch. Mein Drive ging leider rechts ins Out." Auch am
gefürchteten Par 3 der 12 bekommt er Probleme, die 214 Meter bis zur Fahne zu
überwinden und gibt neuerlich einen Schlag ab. Also müssen es die Par 5
wieder richten: an der 13 ist Nik wieder pünktlich zur Stelle, um sich das gewohnte Birdie abzuholen,
lediglich an der langen 16 mit dem erhöhten Grün muss er sich mit einem Par
begnügen.
Nach einer weiteren Regenpause spielt sich Zitny an der 17 so wie Brier in die
Bredouille, auch er verliert hier einen Schlag: "Mit dem Holz 3 bin ich
nicht ganz aufs Grün gekommen, der Gegenwind war dort unglaublich." Mit eine Par am Schlussloch
stellt Nik den Gleichstand mit Brier wieder her: auch er scort eine pitschnasse
77.
Paul Lawrie in seinem Element
Je schlechter das Wetter, desto besser wird Paul Lawrie: der absolute
Schlechtwetterprofi der European Tour schoss sich mit einer 66 vom 6. Platz an
die Spitze bei 11 unter Par. Die Führenden konnten jedoch nur 15 Löcher am
Samstag beenden, Broadhurst und Lima fehlen zwei Schläge auf den
Schotten, härtester Verfolger ist Barry Lane bei 10 unter Par.
Die Auslosung für die Finalrunde spannt die Österreicher nicht mehr zusammen:
Niki Zitny beginnt ab 12:10 MEZ vom 10. Abschlag, 10 Minuten später startet
auch Markus Brier.
Scores nach 3 von 4 Runden (Par 72):
| Platz |
Spieler |
Land |
Par |
R1 |
R2 |
R3 |
| 1 |
LAWRIE, Paul |
SCO |
-11 |
69 |
67 |
66 |
| T2 |
LANE, Barry |
ENG |
-10 |
68 |
67 |
68 |
| T2 |
LIMA, Jose-Filipe |
POR |
-10 |
69 |
65 |
69 |
| 4 |
BROADHURST, Paul |
ENG |
-9 |
68 |
66 |
70 |
| T5 |
DODD, Stephen |
WAL |
-6 |
68 |
69 |
70 |
| T5 |
FORSYTH, Alastair |
SCO |
-6 |
69 |
69 |
69 |
| T7 |
GARRIDO, Ignacio |
ESP |
-5 |
71 |
66 |
71 |
| T7 |
LOMAS, Jonathan |
ENG |
-5 |
68 |
71 |
69 |
| T7 |
STERNE, Richard |
RSA |
-5 |
71 |
67 |
70 |
| T10 |
CHEETHAM, Neil |
ENG |
-4 |
67 |
71 |
71 |
| T10 |
FASTH, Niclas |
SWE |
-4 |
70 |
71 |
68 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Weiters: |
|
|
|
|
|
| T18 |
SCHWARTZEL, Charl |
RSA |
-2 |
72 |
65 |
74 |
| T18 |
SIEM, Marcel |
GER |
-2 |
72 |
67 |
72 |
| T30 |
DOUGHERTY, Nick |
ENG |
Par |
72 |
67 |
74 |
| T53 |
TORRANCE, Sam |
SCO |
5 |
73 |
71 |
74 |
| T70 |
BRIER, Markus |
AUT |
8 |
65 |
79 |
77 |
| T70 |
STRÜVER, Sven |
GER |
8 |
72 |
72 |
77 |
| T70 |
ZITNY,
Niki |
AUT |
8 |
74 |
70 |
77 |
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der Chef am Platz
>> 2. Runde: Bitterer
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