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QATAR MASTERS -
Windlotterie in Doha?
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Vorschau:
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9.3.2005 / 07:01 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Windlotterie in Doha?
Im Training noch zahm, gilt der Doha Golfclub als windigste Ecke auf
der Tour. Markus Brier jedoch taugt der trickreiche Wüstenparcours.
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"Heute war maximal ein Schläger Wind, hier habe ich schon ganz andere
Sachen erlebt," erinnert sich Markus Brier an turbulente Golfrunden
und Turniere im Doha Golfclub. Sein bestes Ergebnis, einen 14. Platz, hat er im
Jahr 2000 mit einem Endergebnis von 5 über Par erzielt. Weniger gerne blickt
der Wiener auf das Skandalturnier vor zwei Jahren zurück, als am Vorabend des
Golfkriegs eine nervöse Turnierleitung den Cut bei den besten 50 statt 70
Spielern ansetzte, Markus auf Platz 69 um die Chance auf eine zählbares
Ergebnis brachte. Martin Wiegele führte im Vorjahr sensationell zum
Auftakt, musste sich nach 72 Löchern jedoch mit Platz 75 begnügen.
Präzise Eisen entscheiden über das Sore
Neben einer möglichen Windlotterie macht Brier die Verlängerung von zwei
Spielbahnen Sorgen: "Die 2 und die 11 sind jetzt echt happige Par 4, die
Abschläge wurden um gut 50 Meter zurückversetzt." Aus der kurzen Wiese in
Doha wurde somit in den letzten Jahren ein Longhitterkurs: "Drei Par 5 sind
mit zwei Schlägen praktisch unerreichbar und für die beiden Par 3 der vorderen
9 braucht man selbst bei Rückenwind ein Eisen 4".
Aufgelegte Birdielöcher wurden in den letzten Jahren eliminiert, nur noch drei
Par 4 sind überhaupt mit einem Wedge anzuspielen: "Zumeist hat man
mittlere bis lange Eisen in die recht kleinen Grüns, die Eisenschläge werden
sicher das Kriterium in dieser Woche sein". Doch bereits vom Tee heißt es
gut zielen, denn erstmals hat die Turnierleitung die Roughs wirklich stehen
lassen: "Die Fairways sind zwar etwas breiter als in der Vorwoche, aber die
muss man unbedingt treffen. Im Training hat das meine Big Bertha recht brav
erledigt".
Zitny singt den Wartelisten-Blues
Aufgrund des gefürchteten Windes werden dafür die Grüns auf langsam getrimmt,
bei den teils tückischen Wellen die einzige Chance, Bergab-Putts zum Halten zu
bringen. Markus ist wie schon in Dubai Österreichs einziger Beitrag zum
Wüstengolf der European Tour, Niki Zitny bleibt als 22. Reserve
neuerlich ohne Chance auf einen Einsatz.
Nach der Birdieflaute von Dubai hat sich Markus am Montag bei der World Sand
Golf Championship in Abu Dhabi wieder in Spiellaune gebracht: "Da sind mir
gleich 6 Birdies gelungen, das hat echt Spaß gemacht".
mehr dazu im Tour-Tagebuch auf www.markusbrier.at
. In der Teamwertung gewinnt damit Brier gemeinsam mit seinen drei Amateuren im
Flight, in der Prowertung reichte seine 70 zum 8. Platz, Thongchai Jaidee
gewann.
Startzeit Markus Brier am Donnerstag: 4:45 MEZ vom 1. Abschlag
(2 Stunden Zeitverschiebung zu Österreich)
Ernie Els wieder klarer Favorit
Nach seinem Triumph von Dubai ist Ernie Els auch in Doha klarer Favorit, Monty,
McGinley und Jimenez sagen dem Südafrikaner jedoch einen harten
Kampf an. Titelverteidiger ist Joakim Haeggman, der ein starkes
schwedisches Team in die Qatar Masters führt.
Golf-Live.at bietet Live
Scoring und Live-Updates an allen Spieltagen. Premiere Sport überträgt
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Auch von der Qatar Masters liefert Golf Live mobile
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