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GOLF SOUTH AFRICAN AIRWAYS
OPEN - Linksgolf vom Feinsten
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Vorschau:
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14.12.2005 / 07:09 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Linksgolf vom Feinsten
Markus Brier erwartet bei der South African Airways Open ein
beinharter Linkskurs mit extrem schwierigen Grüns.
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"Dieser Linkskurs könnte irgendwo in Schottland liegen und würde dort
nicht als Fremdkörper auffallen," fasst Markus Brier seine ersten
Eindrücke aus dem Fancourt GC zusammen. Der Austragungsort der South African
Airways Open hat dem Österreicher bereits auf der ersten Trainingsrunde
gehörigen Respekt eingeflösst: "Ein knochenharter Kurs mit pfeilschnellen
Grüns, die nach allen Seiten weghängen und die Bälle so richtig abweisen.
Wenn hier auch noch der Wind aufkommt, wird man viele lustige Putts
bekommen."
Junger Platz bereits mit viel Geschichte
Obwohl der Platz von George, an der südafrikanischen Garden Route gelegen, noch
sehr jung ist, fand hier bereits 2003 der legendäre President's Cup statt:
unvergessen bleibt, wie Ernie Els und Tiger Woods im Stechen erst von der
Dunkelheit gestoppt wurden und sich die Weltauswahl mit den Amerikanern den Sieg
teilte. Im heurigen Jahr überpowerte Fancourt Österreichs Duo Fink /
Schneeberger beim World Cup, nach drei bitteren Spieltagen setzte es den letzten
Platz.
"Hier gibt es kein einziges leichtes Golfloch, der Platz ist ungemein tough.
Das beginnt bei den Pottbunkern am Fairway und wenn man das Grün verfehlt, wird
das Kurzspiel maximal gefordert," schildert Markus die Tücken. Ganz
untypisch für einen Linksplatz kommen auf einigen Löchern Wasserhindernisse
ins Spiel: dieses "Wetland" begleitet etwa die 15. Bahn vom Tee bis
zum Grün. Das Rough selbst ist aufgrund des ausgetrockneten Platzes halb so
schlimm, solange man nicht noch weiter abseits der Spielbahn in den hüfthohen
Farnen landet.
Steigerung notwendig
Nach dem enttäuschenden Ausscheiden in der Vorwoche will Markus Brier in
Fancourt unbedingt punkten und in der neuen Rangliste anschreiben: "Ich
habe in den letzten Tagen hart trainiert, vor allem die Eisen sollte ich jetzt
wieder unter Kontrolle haben." Wichtigste Komponente wird jedoch das
Kurzspiel werden: "Auf diesem schweren Platz gibt es einfach weniger
Grüntreffer, also muß man sein Score rund um die Grüns machen."
Zusätzlich ist strategisch kluges und defensives Spiel gefragt, das sollte dem
Österreicher entgegen kommen: "Linksgolf ist mir immer schon gelegen, auch wenn wir
in den letzten Jahren immer weniger auf diesen Plätzen gespielt haben."
Markus Brier ist auch bei der SAA Open der einzige Österreicher im Feld. Nicht
einmal durch "Legionär" Steve Waltman kommt Unterstützung.
Der Pro aus dem GC Walchsee verpasste bei der Dienstags-Quali mit einer
77er-Runde die besten 7, die einen Startplatz bekamen, gleich um 8 Schläge.
Schafft Ernie das Double?
Der dreifache SAA-Open-Champion Ernie Els ist nach dem Sieg in der Vorwoche
haushoher Favorit. Allerdings ist das Feld bei der zweitältesten Open der Welt
deutlich stärker besetzt als in der Vorwoche: mit Retief Goosen und
Vorjahressieger Tim Clark bieten die Südafrikaner all ihre Topleute auf. Der
Engländer Justin Rose feiert in Fancourt ein Comeback auf der European
Tour.
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