South African Airways Open
Fancourt GC
George, Südafrika
15. - 18. Dezember 2005
Preisgeld: € 1,000.000

European Tour

GOLF SOUTH AFRICAN AIRWAYS OPEN - Linksgolf vom Feinsten

Vorschau:

14.12.2005 / 07:09 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl
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Linksgolf vom Feinsten

Markus Brier erwartet bei der South African Airways Open ein beinharter Linkskurs mit extrem schwierigen Grüns.

"Dieser Linkskurs könnte irgendwo in Schottland liegen und würde dort nicht als Fremdkörper auffallen," fasst Markus Brier seine ersten Eindrücke aus dem Fancourt GC zusammen. Der Austragungsort der South African Airways Open hat dem Österreicher bereits auf der ersten Trainingsrunde gehörigen Respekt eingeflösst: "Ein knochenharter Kurs mit pfeilschnellen Grüns, die nach allen Seiten weghängen und die Bälle so richtig abweisen. Wenn hier auch noch der Wind aufkommt, wird man viele lustige Putts bekommen."

Junger Platz bereits mit viel Geschichte

Obwohl der Platz von George, an der südafrikanischen Garden Route gelegen, noch sehr jung ist, fand hier bereits 2003 der legendäre President's Cup statt: unvergessen bleibt, wie Ernie Els und Tiger Woods im Stechen erst von der Dunkelheit gestoppt wurden und sich die Weltauswahl mit den Amerikanern den Sieg teilte. Im heurigen Jahr überpowerte Fancourt Österreichs Duo Fink / Schneeberger beim World Cup, nach drei bitteren Spieltagen setzte es den letzten Platz.

"Hier gibt es kein einziges leichtes Golfloch, der Platz ist ungemein tough. Das beginnt bei den Pottbunkern am Fairway und wenn man das Grün verfehlt, wird das Kurzspiel maximal gefordert," schildert Markus die Tücken. Ganz untypisch für einen Linksplatz kommen auf einigen Löchern Wasserhindernisse ins Spiel: dieses "Wetland" begleitet etwa die 15. Bahn vom Tee bis zum Grün. Das Rough selbst ist aufgrund des ausgetrockneten Platzes halb so schlimm, solange man nicht noch weiter abseits der Spielbahn in den hüfthohen Farnen landet.

Steigerung notwendig

Nach dem enttäuschenden Ausscheiden in der Vorwoche will Markus Brier in Fancourt unbedingt punkten und in der neuen Rangliste anschreiben: "Ich habe in den letzten Tagen hart trainiert, vor allem die Eisen sollte ich jetzt wieder unter Kontrolle haben." Wichtigste Komponente wird jedoch das Kurzspiel werden: "Auf diesem schweren Platz gibt es einfach weniger Grüntreffer, also muß man sein Score rund um die Grüns machen."

Zusätzlich ist strategisch kluges und defensives Spiel gefragt, das sollte dem Österreicher entgegen kommen: "Linksgolf ist mir immer schon gelegen, auch wenn wir in den letzten Jahren immer weniger auf diesen Plätzen gespielt haben."

Markus Brier ist auch bei der SAA Open der einzige Österreicher im Feld. Nicht einmal durch "Legionär" Steve Waltman kommt Unterstützung. Der Pro aus dem GC Walchsee verpasste bei der Dienstags-Quali mit einer 77er-Runde die besten 7, die einen Startplatz bekamen, gleich um 8 Schläge.

Schafft Ernie das Double?

Der dreifache SAA-Open-Champion Ernie Els ist nach dem Sieg in der Vorwoche haushoher Favorit. Allerdings ist das Feld bei der zweitältesten Open der Welt deutlich stärker besetzt als in der Vorwoche: mit Retief Goosen und Vorjahressieger Tim Clark bieten die Südafrikaner all ihre Topleute auf. Der Engländer Justin Rose feiert in Fancourt ein Comeback auf der European Tour.

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