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ST. OMER OPEN - Ein
Prozent European Tour.
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Vorschau:
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15.6.2005 / 07:19 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
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Foto: fore!golf
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European Tour "Light"
Eine Chance für den Tournachwuchs ist die St. Omer Open, dem Sieger
winkt eine Karte für die European Tour. Niki Zitny und Martin
Wiegele bleiben jedoch bescheiden.
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"St. Omer ist ein bisschen wie Maria Lankowitz. Ein paar Bahnen im Wald,
die anderen offen," bemüht Niki Zitny gerne österreichische
Vergleiche, damit die Fans daheim eine bessere Vorstellung von der zu
erwartenden Aufgabe bekommen. Na das klingt ja recht freundlich, da sollte sich
vor allem Martin Wiegele wie zu Hause fühlen: "Viel bergauf und
bergab, aber sicher ganz lustig zu spielen," bestätigt dieser prompt seine
Sympathie für St. Omer.
99 % Challenge Tour
Die mit 400.000 Euro sehr mager dotierte St. Omer Open wird gemeinsam von
European und Challenge Tour veranstaltet, "Dual Ranked" sagt dazu die
Tour, weil die Ergebnisse für beide Ranglisten zählen. Doch wo 50 % European Tour draufsteht,
ist zu 99 % Challenge Tour drinnen - kein Wunder in der Woche der US Open, wo die
Euro-Stars entweder in Pinehurst engagiert sind oder pausieren. Kein einziger
Spieler mit einer regulären Kategorie auf der European Tour (Top 115 der
Order of Merit 2004) ist somit am Start, die prominentesten Teilnehmer sind noch
die englischen Altrecken Peter Baker und Paul Eales sowie aus
Sicht der Hausherren Jean van de Velde.
Dafür ist die komplette Elite der Challenge Tour nach St. Omer gereist, nicht
nur wegen des Preisgelds, sondern vor allem wegen der Karte für die European
Tour 2005 und 2006, die dem Sieger winkt. Phillipe Lima hat so im Vorjahr
seine steile Karriere auf der European Tour gestartet.
Österreicher stapeln tief
Angesichts der letzten Resultate sind die Erwartungen der Österreicher
bescheiden: "Das Ziel ist eine Top 20-Platzierung um wieder Selbstvertrauen
zu holen," formuliert etwa Martin Wiegele, der zwar heuer brav auf
der Challenge Tour cuttet, aber über einen 22. Platz noch nicht hinauskam und
im Ranking nur auf Platz 100 geführt wird.
Startzeit Martin Wiegele: 9:30 MEZ vom 1. Abschlag
Niki Zitny will gar nicht erst auf die Platzierung schauen sondern
einfach nur gut spielen: "Ich trainiere irrsinnig hart, aber kann derzeit
sicher keine Bäume ausreißen. Ein paar gute Runden wären für das
Selbstvertrauen wichtig."
Nach zuletzt zwei verpassten Cuts ist der Wiener vor allem froh, wieder auf
einem halbwegs leichten Kurs abschlagen zu können: "Die Plätze in Wales,
Irland und Holland waren alle sauschwer. Von der Klasse her kann ich
sicher auf der European Tour mithalten. Was mich überrascht ist nur die
unheimliche Leistungsdichte im Mittelfeld. Wenn Du nicht bis auf ein paar
Schläge an die Führung herankommst, gibt es keine Chance auf den Cut,"
zieht er eine zwiespältige Bilanz aus der ersten Hälfte seiner Toursaison.
Gute und schlechte Erinnerungen
An den 36. Platz in St. Omer im Jahr 2000 kann sich Zitny kaum mehr erinnern,
dafür an die 83er-Runde im Jahr 2002, die ihm das vorzeitige Ausscheiden
bescherte: "Das war damals eine brutale Regenschlacht". Der relative
offene Platz mit seinem fast zu vernachlässigenden Rough macht ihm heuer
weniger Sorgen: "Die Bälle verspringen sich gewaltig, weil der Platz so
trocken ist." Das erschwert die Sache vor allem auf einigen Bahnen, wo die
Fairways ziemlich hängen: "Der Platz ist rund um einen Schlucht angelegt:
Da geht es einmal entlang, einmal rauf, runter und dann wieder über die
Schlucht, mit vielen blinden Schüssen."
Startzeit Niki Zitny: 7:30 MEZ vom 1. Abschlag
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