World Golf Championships

Amex Championship
Mount Juliet Conrad 
Thomastown, Co Kilkenny, Irland
30. September - 3. Oktober 2004
Preisgeld: US$ 7,000.000

AMERICAN EXPRESS CHAMPIONSHIP - Waidwunder Tiger Woods kämpft

1. Runde:

30.9.2004 / 19:06 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl
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Waidwunder Tiger kämpfte

Mit einer bösen Muskelzerrung schleppte sich Tiger Woods heldenhaft zu einer 68. Hamilton und Garcia führen nach Runden von 66 Schlägen. 

Fast hätte die 7 Millionen Dollar schwere American Express Championship nach der Nummer 1 auch die Nummer 2 verloren. Vijay Singh blieb in Florida um sein von Hurrican Jeanne überflutetes Haus auszupumpen - und Tiger Woods hatte seinen Rücken auf dem Nachtflug nach Irland böse verrissen, entschied sich erst Donnerstag beim Einschlagen, es doch zu versuchen.

Tiger, wie man ihn noch nie sah...

Nach jedem Eisenschlag krümmte sich Tiger Woods vor Schmerzen, hielt zudem öfters den linken Arm, biss sich aber tapfer bis zum 18. Loch durch. Vor allem aus den tiefen Roughs, die nach schweren Regenfällen fast unspielbar waren, hatte der amerikanische Superstar Schwerstarbeit zu verrichten. Da er nur die Hälfte der Fairways traf, machte er mit dem üppigen, irischen Kraut laufend Bekanntschaft. Doch Irland-Fan Woods lochte dank einer starken Leistung auf den Grüns sechs Birdies, musste nur zweimal aus dem Rough heraus ein Bogey hinnehmen. Mit der 68er-Runde ist der Superstar überraschend weit vorne zu finden, nur zwei Schläge hinter der Führung (8. Platz).

Auf dem Longhitter-Platz von Mount Juliet Conrad kam einer der Kürzeren überraschend am besten zurecht. British Open-Sieger Todd Hamilton fand wieder zu seiner britischen Überform, brillierte vor allem bei den Schlägen ins Grün und nutzte die perfekten Grüns im Finish zu einem Birdie-Viererpack zwischen der 14 und 17 aus. Da konnte er sich ein Bogey am überlangen Schlussloch leisten, um dennoch mit 67 Schlägen für die Tagesbestmarke zu sorgen. 

Europas Ryder Cup-Helden auf der Verfolgung

Fast hätte ihn noch Sergio Garcia abgefangen. Der spanische Ryder Cup-Held lag nach nur 10 Löchern schon bei 6 unter Par, traf im Finish jedoch jeden Grünbunker und kassierte noch bittere Bogeys auf der 14 und 18, wo ihm jeweils der Sand Save versagt blieb. Dennoch etablierte sich "El Ninjo" mit 68 Schlägen als erster Verfolger von Hamilton. 

In einem dicht gedrängten Spitzenfeld brillierten mit Miguel-Angel Jimenez und Luke Donald zwei weitere siegreiche Ryder Cupper, sie teilen sich mit Garcia, Scott, Appelby und Flesch den zweiten Platz.

Gleich 49 der 68 Starter nutzten den weichen und dadurch sehr entschärften Golfplatz zu einer Runde in den roten Zahlen. Darunter auch Alex Cejka, der fehlerfrei über die 18 Löcher kam, allerdings auch nur zwei Birdies zur 70er-Runde lochte (Platz 28).


Scores nach 1 von 4 Runden (Par 72):

Platz Name Par R1
1 Todd Hamilton -6 66
T2 Miguel A. Jimenez -5 67
T2 Steve Flesch -5 67
T2 Stuart Appleby -5 67
T2 Luke Donald -5 67
T2 Sergio Garcia -5 67
T2 Adam Scott -5 67
T8 Zach Johnson -4 68
T8 Thomas Bjorn -4 68
T8 Nick O'Hern -4 68
T8 Retief Goosen -4 68
T8 Lee Westwood -4 68
T8 Robert Allenby -4 68
T8 Justin Leonard -4 68
T8 Tiger Woods -4 68
     
Weiters:    
T16 Chris DiMarco -3 69
T16 Ernie Els -3 69
T16 Padraig Harrington -3 69
T27 Alex Cejka -2 70
T27 Paul McGinley -2 70
T27 Chris Riley -2 70
T27 Jim Furyk -2 70
T38 Joakim Haeggman -1 71
T38 Darren Clarke -1 71
T49 Paul Casey E 72
T61 Fredrik Jacobson 2 74



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