World Golf Championships

World Cup of Golf
Vilamoura GC Golf Club 
Vilamoura, Portugal
17. - 20. November 2005
Preisgeld: US$ 4,000.000

WGC GOLF WORLD CUP - Donald und Howell mit Bestball 59

Bestball
1. Runde:

17.11.2005 / 17:58 MEZ
Golf-Live.at / E. Anderson
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Donald & Howell's 59

Titelverteidiger England setzt mit der 59 im Bestball eine tolle Bestmarke. Indien und Australien bleiben nur einen Schlag zurück. 

Luke Donald bleibt der "Mister World Cup". Wie schon im Vorjahr mit Partner Paul Casey, drückt der Engländer auch mit David Howell dem Länderwettstreit im heurigen Jahr seinen Stempel auf.

9 unter Par nach 9 Löchern

Im Bestball erwiesen sich Donald und Howell am ersten Spieltag, wo traditionell "Bestball" gespielt wird, als die Tiefflieger am Platz von Vilamoura. Sensationell, wie die beiden englischen Ryder Cupper aus den Startlöchern schossen: ein Eagle, 7 Birdies somit nur 27 Schläge für die Front 9, nur am Eröffnungsloch begnügten sie sich mit einem Par.

Gut für die Konkurrenz, dass das sich perfekt ergänzende Duo kurz auf den Back 9 eine Atempause von 4 Pars einlegte. Somit holten sie auf den Back 9 "nur" noch 4 Birdies, um dennoch mit der 59 die beste Auftaktrunde auf den Platz in Portugal hinzubrennen. Es ist das erste Mal, dass die Engländer im World Cup unter 60 Schlägen blieben, dennoch ist es kein Rekord, drei Teams schafften in den Jahren zuvor bereits Runden von 57 Schlägen.

Howell und Donald, die beide dafür bekannt sind, Fairways und Grüns am Fließband zu treffen, durften sich diesmal auch über einen heißen Putter freuen: "Die Bedingungen waren perfekt, wir hatten das Gefühl, an jedem Loch ein Birdie zu holen," jubelte Donald.

Inder und Australier auf der Verfolgung

Hatten im Vorjahr die Österreicher mit Brier / Wiegele für die Sensation zum Auftakt gesorgt, so waren es diesmal die Inder. Arjun Atwal und Jyoti Randhawa ließen sich von den Engländern beim Birdiewettlauf nicht abhängen und scorten eine brandheiße 60. Ebenfalls bärenstark im Bestball, wo auf jedem Loch das bessere Score fürs Team zählt, waren die Australier. Mark Hensby und Peter Lonard schafften als einziges Team gleich 12 Birdies, erreichten die 60er-Runde somit ohne Eagle, das England und Indien weitergeholfen hatte.

Die Deutschen Alex Cejka und Christian Reimbold - der für den verletzten Marcel Siem kurzfristig einspringen musste - erfüllten mit der 65 und Platz 13 in etwa die Erwartungen. Ebenfalls auf Platz 13 rangieren die Amerikaner. Stewart Cink und Jungstar Zach Johnson hatten gewisse Anpassungsschwierigkeiten, das zeigte sich vor allem am Par 5 der 12, wo ein Bogey als besseres Score in die Teamwertung kam.

Bitter der erste Spieltag für die Hausherren: Jose-Felipe Lima und Antonio Sobrinho hängten sich mit der 68 die rote Laterne um.


Scores nach 1 von 4 Runden (Par 72):

Platz Land Par Bestball
1 England -13 59
T2 India -12 60
T2 Australia -12 60
T4 Wales -11 61
T4 Sweden -11 61
T6 Spain -10 62
T6 Chinese Taipei -10 62
T8 Paraguay -9 63
T8 France -9 63
T8 Japan -9 63
T8 Netherlands -9 63
12 Denmark -8 64
T13 Germany -7 65
T13 Scotland -7 65
T13 United States -7 65
T16 Colombia -6 66
T16 Venezuela -6 66
T18 Mexico -5 67
T18 South Korea -5 67
T18 Singapore -5 67
T18 Ireland -5 67
T22 South Africa -4 68
T22 Argentina -4 68
T22 Portugal -4 68



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