World Golf Championships

World Cup of Golf
Vilamoura Golf Club 
Vilamoura, Portugal
17. - 20. November 2005
Preisgeld: US$ 4,000.000

WGC GOLF WORLD CUP - Waliser holen zum zweiten Mal den Cup

Final:

20.11.2005 / 17:11 MEZ
Golf-Live.at / E. Anderson
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Waliser holen World Cup

Bradley Dredge und Stephen Dodd gewinnen den World Cup, vor England und Schweden. Der Finaltag fiel komplett ins Wasser.

Starker Regen und Gewitter an der Algarve wuschen den Finaltag beim World Cup komplett weg, an die Austragung der klassischen Vierer war nicht zu denken: "Das war der schönste Regen, den ich je erlebt habe," scherzte Stephen Dodd, der gemeinsam mit Partner Bradley Dredge am Vortag im Bestball die Führung erkämpft hatte. Den ersten World Cup hatten Ian Woosnam und David Llewellyn 1987 auf Hawaii geholt. Platz 2 teilen sich heuer England und Schweden.


Spielbericht vom Samstag

Sie sind zwar nicht die Superstars im Golfzirkus: Bradley Dredge und Stephen Dodd machen ihr Manko beim World Cup jedoch mit Teamgeist wett. Mit der gleichmäßigsten Leistung aller 24 Länder führen die Waliser bei 27 unter Par nach drei Spieltagen - kassierten erst ein Bogey im Turnierverlauf.

Dredge punktet - Dodd rettet

Wie perfekt sich Dredge und Dodd ergänzen, bewiesen sie am verregneten und auch leicht windigen Samstag an der Algarve. 9 Birdies und ein Eagle brachten sie gemeinsam im Bestball auf ihre Scorekarte - doch nur dank besonderem Teamgeist holten sie im Finish den Vorsprung. Dredge erreichte das 15. Grün vom Abschlag aus, lochte auf diesem Par 4 einen Monsterputt zum Eagle. Dafür wasserte er seine Annäherungen auf den beiden gefährlichen Schlussbahnen - doch hier sprang Dodd ein. Zuerst spielte er seelenruhig sein Birdie am letzten Par 5, dann kratzte er bombensicher das Par zur 61 am Schlussloch.

Genau diese perfekte Ergänzung ließen die Engländer vermissen, die vor allem auf den Grüns viele Chancen liegen ließen. Am letzten Par 5 spielten Luke Donald und David Howell nur das Par, mit der 63 fallen sie auf den zweiten Platz zurück. Den teilen sie sich mit den Schweden, die erst im Finish auf Touren kamen. Niclas Fasth war für den Großteil der 5 Birdies in Serie ab der 13 verantwortlich, die noch die 63 retteten.

Nach der 61 im klassischen Vierer vergeigten die Argentinier mit der 67 neuerlich ihre Bestball-Runde: Angel Cabrera und Ricardo Gonzalez lochten einfach zu wenige Putts und fielen auf Platz 6 zurück, den sie sich mit den Holländern teilen. Nur einen Schlag zurück folgen bereits Alex Cejka und Christian Reimbold nach einer starken 64.

Die Enttäuschung des Tages lieferten die Australier mit der schwächsten Bestball-Runde von 69 Schlägen, die sie auf den 17. Platz zurückwarf. Die Amerikaner Stewart Cink und Zach Johnson spielten sich mit der 67 auf Platz 17 zurück.


Final Scores nach 3 Runden (Par 72):

Platz Land Par R1 R2 R3
1 Wales -27 61 67 61
T2 England -25 59 69 63
T2 Sweden -25 61 67 63
4 France -22 63 70 61
5 Denmark -21 64 68 63
T6 Netherlands -20 63 67 66
T6 Argentina -20 68 61 67
8 Germany -19 65 68 64
9 India -18 60 73 65
T10 Spain -17 62 72 65
T10 Chinese Taipei -17 62 71 66
T12 South Africa -16 68 67 65
T12 Ireland -16 67 69 64
T12 South Korea -16 67 71 62
T15 Paraguay -15 63 73 65
T15 Japan -15 63 70 68
T17 Australia -14 60 73 69
T17 United States -14 65 70 67
T17 Mexico -14 67 71 64
T20 Singapore -13 67 70 66
T20 Scotland -13 65 74 64
T20 Portugal -13 68 72 63
23 Colombia -7 66 74 69
24 Venezuela -6 66 75 69



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