World Golf Championships

World Cup 2004
Qualifikation 
Puerto Vallarta
Mexiko
29.9. - 2.10.2004

WORLD CUP QUALIFIKATION - Rückstand beim Vierer zur Halbzeit

2. Runde
KLASS. VIERER:

1.10.2004 / 07:26 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl
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Foto: fore!golf


Rückstand zur Halbzeit

Mit einer 72 (+1) im klassischen Vierer vergrößerte Österreich den Rückstand zu einen Aufstiegsplatz auf vier Schläge. Mexiko dominiert die World Cup Quali klar.

Drei Schläge Rückstand nach dem Bestball, vier Schläge nach dem klassischen Vierer - in der ersten Hälfte der Qualifikation für das World Cup-Finale im mexikanischen Puerto Vallarta kam Österreichs Duo einfach nicht in Schwung: "Nicht nah genug bei der Fahne, zu wenige Putts gelocht", bringt es Markus Brier glasklar auf den Punkt.

Annäherungen und Putts nicht gut genug

Auf der zweiten Runde im klassischen Vierer (jedes Team schlägt abwechselnd den selben Ball) hatte Österreichs Duo die Gelegenheit, seine Klasse auszuspielen. Als einziges Team im Feld, das aus Spielern einer der großen First Level-Tours zusammengestellt ist, wollten Brier und Wiegele ihre Schlagsicherheit und Spielstärke ausspielen. Markus Brier verzog jedoch gleich seine ersten Drives an der 1 und 3, brachte seinen Partner mit den zweiten Schlägen mächtig unter Druck. Martin Wiegele konnte zwar jeweils retten und das Grün erreichen, dennoch setzt es gleich am ersten Loch mit einem Dreiputt das Bogey: "Die Bermudagrüns sind extrem strichig, dennoch bleibt der Ball auf der Linie, damit kommen wir einfach nicht zurecht", erklärt Brier die Puttschwäche.

Zweiter Grund, warum vor allem der Birdiemotor nicht auf Touren kommen will: "Zwingend war unser Spiel bislang nicht, wir schlagen die Bälle einfach nicht nah genug an die Fahnen. Aus vier, fünf Metern haben wir leider herzlich wenig gelocht".

Martin chippt zum Birdie ein

Also musste schon etwas Besonderes passieren, um Birdies zu spielen: "Am Par 5 der 9 waren wir selbst mit dem Dritten noch nicht am Grün, da hat es geholfen, dass Martin zum Birdie eingechippt hat". Nun hofft unser Team auf einen ähnlichen Birdielauf zu Mitte der Runde wie schon am Vortag, doch am folgenden Par 5 schlägt Martin die Annäherung in den Grünbunker, wieder nur das Par. 

Dafür leisten sich M & M einen Schnitzer an der 11: Martin lässt seine Annäherung mit dem Eisen 9 deutlich zu kurz, Markus hat nach seiner Handverletzung noch wenig Gefühl beim Chippen, der Par-Putt aus 4 Metern fällt nicht. Weiter sind die Birdiechancen nicht zwingend genug, am schwersten Par 3 der 17 trifft Markus zwar aus 229 Metern das Grün, doch mit dem zweiten Dreiputt des Tages setzt es noch ein spätes Bogey. Zum Glück fällt am abschließenden Par 5 noch ein Birdie-Putt aus zwei Metern, der sich zu einer Runde von 72 Schlägen (1 über Par) summiert.

Nur mit guten Finalrunden noch Chancen

"Bislang läuft es nicht für uns, wir werden uns gewaltig steigern müssen," analysiert Brier das Halbzeitergebnis von 3 unter Par, das nur für den 7. Platz reicht, bereits vier Schläge hinter dem rettenden 3. Platz: "Beim Bestball kann man erfahrungsgemäß wenig aufholen. Hoffentlich sind wir vor dem Vierer am Samstag nah genug dran, um im Finish zuzuschlagen", wägt er die Chancen realistisch ab.

Denn während Mexiko mit dem besten Vierer-Ergebnis von 69 Schlägen bei 13 unter Par praktisch schon durch ist, bleibt das Rennen dahinter offen, derzeit mit Venezuela und Kolumbien auf dem geteilten 2. Platz bei 7 unter Par. Auf die Chilenen und Italiener konnten die Österreicher zwei Schläge aufholen.

Alle Ergebnisse sind auf der Webseite der südamerikanischen Tour nachzulesen: >> Tour de Las Americas


Scores nach dem 2. Tag (Klassischer Vierer):

Platz Land Spieler Par R1 R2 Score
1 Mexiko Del Olmo - Quiroz -13 60 69 129
T2 Venezuela Martinez - Larrain -7 65 70 135
T2 Kolumbien Garrido - Merizalde -7 64 71 135
4 Chile Aguilar - Tullo -6 62 74 136
5 Kanada Griff - Anderson  -5 67 70 137
6 Italien Tadini - Maestroni  -4 64 74 138
7 Österreich Brier - Wiegele  -3 67 72 139
8 Israel Cohen - Grey  -1 65 76 141
9 Puerto Rico Morales - Rodriguez  Par 65 77 142
10 Jamaika Horrobin - Williams  1 69 74 143
11 Bermuda Sims - Trott  3 71 74 145
T12 Costa Rica Vargas - Morera 4 72 74 146
T12 Peru Yanez - Mayta  4 72 74 146
T12 Bahamas Kemp - Johnson  4 71 75 146
T12 Slowenien Kraljic - Murgelj  4 67 79 146
16 Guatemala Gonzalez - Villavicencio  7 69 80 149
17 Serbien & Mont. Milicic - Vasovic  24 78 88 166





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