World Golf Championships

World Cup of Golf
Vilamoura GC Golf Club 
Vilamoura, Portugal
17. - 20. November 2005
Preisgeld: US$ 4,000.000

WGC GOLF WORLD CUP - Im Vierer liefert Cabrera die Supershow

Klassischer Vierer
2. Runde:

18.11.2005 / 19:58 MEZ
Golf-Live.at / E. Anderson
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Cabrera's Supershow

Fantastische 61 von Cabrera und Gonzalez im klassischen Vierer, die Argentinien vom letzten auf den 4. Platz vorbringt. England, Wales und Schweden führen bei -16. 

Die Letzten werden die Ersten sein: Angel Cabrera und Ricardo Gonzalez wollten die argentinischen Farben nicht blamieren, der 22. und letzte Platz nach dem Bestball war für das Longhitter-Duo zuviel der Schmach: "Ich habe zu Ricardo gesagt, wir müssen besser spielen. Aber dass es so gut werden würde, hätte ich nicht geglaubt," war selbst Angel Cabrera über die Leistungsexplosion erstaunt. 

Argentinien setzt neuen Vierer-Rekord

Gerade im klassischen Vierer, wo die beiden Spieler eines Teams abwechselnd nur einen Ball schlagen, sind tiefe Scores selten. Doch die beiden Powerhitter haben annähernd die gleichen Schlaglängen, fanden somit gewohnte Distanzen für die Schläge ins Grün vor und ergänzten sich perfekt. 9 Birdies und ein Eagle sammelten die Argentinier zur 61er-Rekordrunde auf, die um einen Schlag besser war als die bisher von Fidschi im Jahr 2002 aufgestellte Bestmarke: "Ich bin stolz, dass Argentinien einen weiteren Rekord im World Cup aufgestellt hat," freute sich Cabrera - denn auch im Bestball halten die Südamerikaner als eine von drei Nationen den Rekord mit 57 Schlägen.

Wenig Glanz bei Donald und Howell

Damit kamen die Argentinier vom 22. auf den 4. Platz bei 15 unter Par vor, nur einen Schlag hinter den Spitzenreitern. Nach dem Birdierausch am Vortag folgte bei Luke Donald und David Howell sichtlich der Kater, die vorderen 9 Löcher bewältigten die Engländer nur in 1 über Par. Erst im Finish konnten sie den Knoten in ihrem Spiel lösen, beendeten den Vierer mit drei Birdies zur 69, was immerhin für die geteilte Spitze reichte.

Auch Bradley Dredge und Stephen Dodd lochten erst spät für die Waliser die Birdieputts, holten auf den letzten vier Löchern jeweils einen Schlag auf. Mit der 67 erreichten sie wie auch die beiden Schweden Henrik Stenson und Niclas Fasth die geteilte Spitze.

Eine starke Vorstellung lieferten auch Alex Cejka und Christian Reimbold, die das deutsche Team mit der 68 vom 13. auf den 7. Platz vorbrachten. Stewart Cink und Zach Johnson harmonierten auch im Vierer nicht besonders, mit der 70 dümpelt das US-Team nur auf Platz 14 dahin.


Scores nach 2 von 4 Runden (Par 72):

Platz Land Par R1 R2
T1 Sweden -16 61 67
T1 Wales -16 61 67
T1 England -16 59 69
4 Argentina -15 68 61
5 Netherlands -14 63 67
6 Denmark -12 64 68
T7 Germany -11 65 68
T7 Japan -11 63 70
T7 France -11 63 70
T7 Chinese Taipei -11 62 71
T7 Australia -11 60 73
T7 India -11 60 73
13 Spain -10 62 72
T14 South Africa -9 68 67
T14 United States -9 65 70
T16 Ireland -8 67 69
T16 Paraguay -8 63 73
18 Singapore -7 67 70
T19 South Korea -6 67 71
T19 Mexico -6 67 71
21 Scotland -5 65 74
T22 Portugal -4 68 72
T22 Colombia -4 66 74
24 Venezuela -3 66 75



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