Vernünftige Erklärung gibt es für folgende Geschichte
keine: laut Statistik stehen die Chancen auf ein Hole in One bei 1
zu 33.000, dass der Ball auf einem Par 3 vom Abschlag aus direkt ins
Loch geht.
Doch die 46-jährige Kalifornierin Jacqueline Gagne
straft alle Golfmathematiker Lügen. Die leidenschaftliche Golferin
mit Handicap 7 erzielte bis Mitte Mai nicht weniger als 11 Holes in
One. Gleich 8 davon zwischen 23. Jänner und 24. April 2007, sieben
davon in ihrem Heimatclub im Mission Hills Country Club, eines im
Mountain View Club von La Quinta.
Ass auf Bestellung, vor laufender Kamera
Seit 2003 spielt Gagne Golf, vorwiegend im Mission Hills CC, außerhalb
von Palm Springs. Auf die Par 3 hat sie sich schon so perfekt eingeschossen,
dass die Asse reihenweise fallen. Unlängst sogar bei einer Proberunde
mit einem Kamerateam von ABC, das auf die Scharfschützin aufmerksam
gemacht wurde - vor laufender Kamera versenkte sie in Rancho Mirage
den Ball mit dem ersten Schlag im Loch.
"Die Leute fragen mich, ob es nicht schon fad wird, aber wenn
ich auf den Platz gehe bin ich aufs eine oder andere Mal überrascht,"
kommentiert Gagne ihre Golfleidenschaft.
Schummeln ist übrigens ausgeschlossen: die meisten Asse erzielte
die Kalifornierin in Turnieren auf verschiedenen Kursen, immer mit
anderen Flightpartnern. "Leute kommen zu mir und wollen sogar
schon Golfstunden nehmen, alle nennen mich die Hole in One-Lady!"
Mit Mathematik nicht zu erklären
Mathematik-Professor Mike McJilton hat ausgerechnet,
wie wahrscheinlich es ist, was Gagne gelang: 7 Holes in One in 65
Golfrunden: 113,527,276,681,000,000 zu 1 standen
ihre Chancen - und dann fiel der Ball zum nächsten Hole in One
ins Loch.
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