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Nina knallrot

NEW ZEALAND WOMEN’S OPEN – 2. RUNDE: Nina Mühl marschiert am Samstag im Clearwater GC mit der knallroten 68 (-4) bis auf Rang 12 nach vor. Christine Wolf steigert sich im Gegensatz zum Auftakt zwar klar, verpasst in Neuseeland aber dennoch recht deutlich den Cut.

Nina Mühl startete mit der 72 (Par) am Freitag bereits im Plansoll. Am zweiten Spieltag versteht sie es dann den Bonus der frühen Startzeit gekonnt auszunützen und fliegt mit hoher Birdiequote nur so an der Konkurrenz vorbei. Dabei lässt sich die Runde mit einem Bogey am Eröffnungsloch nur sehr zaghaft an, ein Birdietriplepack danach macht den Schlagverlust aber mehr als wett.

Auch auf weitere zwei Schlagverluste hat sie immer die passenden Antworten parat und schafft es bis zum Ende ihrer Runde insgesamt sieben Birdiemöglichkeiten auch zu verwerten. Derart souverän steht am Ende die 68 (-4) auf der Habenseite, die sie bis auf Rang 12 nach vor bringt. Bei nur einem einzigen Schlag Rückstand auf die Top 10 ist am Finaltag in Neuseeland noch sehr viel für sie zu holen.

“Das war heute wirklich super. Ich hatte sehr viele Birdiechancen und hab davon auch sieben verwerten können. Meine Eisenschläge waren heute echt gut. Ich freu mich schon sehr auf den morgigen Finaltag”, so Nina Mühl nach der knallroten Performance. Sogar die Spitze – Lydia Ko (NZL) führt nach der 67 (-5) bei gesamt 8 unter Par – scheint für die Wienerin noch nicht komplett außer Reichweite zu sein.

Zu viel Rückstand

Anders als ihre Landsfrau kann Christine Wolf in dieser Woche nicht anschreiben. Die Tirolerin brockte sich am Freitag mit der 77 (+5) bereits einen gehörigen Rückstand ein, blickte aber dennoch optimistisch dem Samstag entgegen. Dieser entwickelt sich dann zwar um einiges souveräner, nach einem Birdie und zwei Bogeys kommt sie dennoch nur bei 1 über Par auf den Frontnine an.

Dort gelingt dann zwischenzeitlich der Ausgleich, ein später Schlagverlust lässt aber nicht mehr als die 73 (+1) zu. Bei gesamt 6 über Par verpasst sie als 86. den Cut doch recht deutlich um vier Schläge. “Nach so einer ersten Runde war es natürlich nicht einfach. Ich hab mir echt viele Chancen gegeben, aber hab einfach Probleme mit den Grüns gehabt”, fasst Chrissie die zwei Runden kurz zusammen.

“Ich spiel jetzt am Dienstag die Qualifikation für die Australian Open. Da geht’s um lediglich drei Spots”, gibt sie abschließend noch einen Ausblick über ihr weiteres Programm in Down Under.

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