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Martin Wiegele:
Foto: Golf-Live.at
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Wiegele scheitert in der Quali
Riesenwirbel um Martin Wiegele gleich zum Saisonauftakt in
Südafrika. So wie Zitny, Wendling und Weinhandl mußte der Steirer
in die Qualifikation, alle Österreicher schieden aus. Somit hält alleine Markus
Brier die heimischen Fahnen in Kapstadt hoch.
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"Warum muß ein erfolgreicher
Tourqualifikant auf der European Tour erst wieder in die Qualifikation?"
Diese Frage bereitete nicht nur Martin Wiegele Kopfzerbrechen, sondern
bescherte auch seinem Manager Ali Rosker einen dicken Hals: "Das ist hier
nicht mit rechten Dingen zugegangen", polterte er entsprechend aufgebracht,
nachdem sein Schützling in die Qualifikation mußte.
Nur halbes Starterfeld - Ryder Cup-Jahr
Da die South African Open gemeinsam mit der südafrikanischen Sunshine Tour
ausgetragen wird, hatte die European Tour nur die Hälfte der üblichen
Startplätze zu vergeben. Außerdem schreiben wir ein Ryder Cup-Jahr, in dem
Stars wie Colin Montgomerie und Lee Westwood selbst für ein
kleines Turnier wie in Kapstadt um die halbe Welt einfliegen.
Von den erfolgreichen Challenge Tour-Aufsteigern 2003 schaffte nur Jose
Manuel Carriles Aufnahme ins Starterfeld, der nächstgereihte Martin
Wiegele war der große Pechvogel, der auf dem 1. Reserveplatz verhungerte.
Somit mußte er so wie Niki Zitny, Uli Weinhandl und Ulf Wendling
in eine brutale Qualifikationsmühle - auf drei Plätzen ritterten über 300
Spieler um ganze 12 Restplätze.
Alle Österreicher in der Quali ausgeschieden
Martin Wiegele versuchte am Dienstag am Qualiplatz des King David GC den
ganzen Ärger wegzustecken, angesichts des tagelangen Zitterns jedoch mit wenig
Erfolg. "Ich hatte nicht mit der Quali gerechnet, mir daher den Platz nicht
näher angeschaut", hat Martin einen Kaltstart hinzulegen. Zwei Bogeys auf den ersten drei Bahnen brachten den Steirer mächtig
unter Druck, den er in der Folge nicht ablegen konnte. Mit 7 Bogeys bei nur 3
Birdies - alle auf den Par 5 erzielt, scorte Wiegele nur die 76er-Runde, holte
damit nur den 58. Platz - um 7 Schläge zuviel für einen Startplatz bei der
South African Open.
Auch die anderen drei Österreicher, die schon seit geraumer Zeit beim
Wintertraining in Südafrika weilen, konnten sich nicht in Szene setzen. Bester
war noch Ulf Wendling, der mit 75 Schlägen aber auch noch um 6 Shots
zuviel auf der Scorekarte hatte. Keine Chance hatten auch Niki Zitny (76)
und Uli Weinhandl (81) in Rondebosch, wo 71er-Runden für die
Qualifikation gereicht hätten.
Somit wird Markus Brier, wie schon in den letzten Jahren, Österreichs
einziger Vertreter bei der South African Open sein, da er aufgrund seines
Rankings ohne Probleme ins Starterfeld rutschte.
Auf der Seite "Scores in
Rot-Weiß-Rot" finden Sie alle Details zur Qualifikations-Runde der
Österreicher.
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