South African Airways Open
Erinvale GC 
Kapstadt, Südafrika
15. - 18. Jänner 2004
Preisgeld: € 719.000

European Tour

 
Qualifikation: 13.1.2004 / 17:12 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl
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Martin Wiegele:
Foto: Golf-Live.at


Wiegele scheitert in der Quali

Riesenwirbel um Martin Wiegele gleich zum Saisonauftakt in Südafrika. So wie Zitny, Wendling und Weinhandl mußte der Steirer in die Qualifikation, alle Österreicher schieden aus. Somit hält alleine Markus Brier die heimischen Fahnen in Kapstadt hoch.

"Warum muß ein erfolgreicher Tourqualifikant auf der European Tour erst wieder in die Qualifikation?" 

Diese Frage bereitete nicht nur Martin Wiegele Kopfzerbrechen, sondern bescherte auch seinem Manager Ali Rosker einen dicken Hals: "Das ist hier nicht mit rechten Dingen zugegangen", polterte er entsprechend aufgebracht, nachdem sein Schützling in die Qualifikation mußte.

Nur halbes Starterfeld - Ryder Cup-Jahr

Da die South African Open gemeinsam mit der südafrikanischen Sunshine Tour ausgetragen wird, hatte die European Tour nur die Hälfte der üblichen Startplätze zu vergeben. Außerdem schreiben wir ein Ryder Cup-Jahr, in dem Stars wie Colin Montgomerie und Lee Westwood selbst für ein kleines Turnier wie in Kapstadt um die halbe Welt einfliegen. 

Von den erfolgreichen Challenge Tour-Aufsteigern 2003 schaffte nur Jose Manuel Carriles Aufnahme ins Starterfeld, der nächstgereihte Martin Wiegele war der große Pechvogel, der auf dem 1. Reserveplatz verhungerte. Somit mußte er so wie Niki Zitny, Uli Weinhandl und Ulf Wendling in eine brutale Qualifikationsmühle - auf drei Plätzen ritterten über 300 Spieler um ganze 12 Restplätze. 

Alle Österreicher in der Quali ausgeschieden

Martin Wiegele versuchte am Dienstag am Qualiplatz des King David GC den ganzen Ärger wegzustecken, angesichts des tagelangen Zitterns jedoch mit wenig Erfolg. "Ich hatte nicht mit der Quali gerechnet, mir daher den Platz nicht näher angeschaut", hat Martin einen Kaltstart hinzulegen. Zwei Bogeys auf den ersten drei Bahnen brachten den Steirer mächtig unter Druck, den er in der Folge nicht ablegen konnte. Mit 7 Bogeys bei nur 3 Birdies - alle auf den Par 5 erzielt, scorte Wiegele nur die 76er-Runde, holte damit nur den 58. Platz - um 7 Schläge zuviel für einen Startplatz bei der South African Open.

Auch die anderen drei Österreicher, die schon seit geraumer Zeit beim Wintertraining in Südafrika weilen, konnten sich nicht in Szene setzen. Bester war noch Ulf Wendling, der mit 75 Schlägen aber auch noch um 6 Shots zuviel auf der Scorekarte hatte. Keine Chance hatten auch Niki Zitny (76) und Uli Weinhandl (81) in Rondebosch, wo 71er-Runden für die Qualifikation gereicht hätten.

Somit wird Markus Brier, wie schon in den letzten Jahren, Österreichs einziger Vertreter bei der South African Open sein, da er aufgrund seines Rankings ohne Probleme ins Starterfeld rutschte.

Auf der Seite "Scores in Rot-Weiß-Rot" finden Sie alle Details zur Qualifikations-Runde der Österreicher. 


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