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5.3.2003 / 9:55 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
Brier als Wüstensohn
Mit gemischten Gefühlen startet Markus Brier heuer zum vierten Mal bei
der Dubai Desert Classic.
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Foto: GEPA Pict.
Telekom Austria
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Im Emirates Golfclub schaffte der Österreicher noch nie eine bessere
Platzierung als den 73. Platz (2002), die Kriegsgefahr im Nahen Osten lässt
auch bei den Golfpros derzeit keine Hochstimmung aufkommen.
"Ein mulmiges Gefühl ist es schon, jetzt nach Dubai und anschließend
nach Qatar zu fliegen, aber die European Tour hält derzeit noch am Fahrplan
fest," ist Markus Brier sehr nachdenklich in den Nahen Osten geflogen.
Prominente Absagen von Tiger Woods über Colin Montgomerie bis Nick Faldo
tun ein übriges, um die Stimmung zu drücken. Immerhin sind
Titelverteidiger Ernie Els sowie Darren Clarke, Padraig Harrington, Thomas Björn
und Lee Westwood von der Prominenz nach Dubai gekommen und hoffen auf ein
friedliches Turnier.
Oase für Longhitter?
Der Majilis-Kurs von Dubai ist vom Layout auch nicht gerade der beste Platz für
Markus Brier. Sehr lang mit breiten Fairways, eine Oase für die Longhitter.
Traditionell werden hier auch tiefe Scores gespielt, solange der Wüstenwind
nicht zum Spielverderber wird. Brier war hier 75. in seinem ersten Tourjahr
2000, verpaßte 2001 als 122. klar den Cut und holte im Vorjahr mit Rang 73 sein
bestes Ergebnis in Dubai. "Wichtig sind derzeit für mich viele Turniere um
den Rhythmus für die Saison zu finden, auch habe ich zuletzt mit Claude Grenier
an meinem Schwung gearbeitet, der Aufschwung sollte jetzt dynamischer sein und
zusätzliche Länge in meine Schläge bringen", sieht Brier dennoch
den Start in Dubai als sehr wichtig an.
Markus Brier startet am Donnerstag in der Nachmittagsgruppe um 11.55 Uhr vom 10.
Abschlag.
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