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| Vorschau 2: |
12.3.2003 / 10:49 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
Brier wittert seine Chance
Mit guten Erinnerungen ist Markus Brier in den Doha Golfclub zurückgekehrt. Die grüne Oase inmitten der Wüste von Qatar behagt dem Österreicher.
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Foto: GEPA Pict.
Telekom Austria
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Auch die Schwungumstellung, die Brier zusätzliche Länge in den Schlägen bringt, sollte nun soweit eingeübt sein, dass eine echte Chance auf ein Spitzenresultat bei der Qatar Masters besteht.
An die Top 10 angeklopft
Bei bislang drei Starts hat Markus Brier jedes Mal den Cut geschafft, als bestes Ergebnis steht ein 14. Platz aus dem Jahre 2000 zu Buche. Im Vorjahr lag er nach drei Runden sogar in den Top 10, vergab allerdings mit einer schwachen 74er-Finalrunde einen Spitzenplatz und wurde im Endklassement nur 42. Eine erfolgreiche Qatar Masters wäre für Markus Brier extrem wichtig, hat er doch nach dem 10. Platz in Singapur zuletzt zweimal den Cut verpaßt und ist so in der Europäischen Rangliste vom 77. bis auf den 107. Platz abgerutscht.
Der 6.500 Meter lange Par 72-Kurs von Doha ist äußerst trickreich zu spielen, die Fairways sind enger als zuletzt in Dubai, zahlreiche Wasserhindernisse bestrafen unpräzise Schläge. Ein besonderer Faktor in Qatar ist auch der unberechenbare Wind, der sich schon zu einem echten Sandsturm auswachsen kann. Niedrige Scores sind dadurch oft unmöglich, den 14. Platz im Jahr 2000 schaffte Brier etwa mit einem Gesamtscore von 5 über Par. Charakteristisch für Doha sind drei überlange Par 5-Bahnen und einige sehr kurze Par 4, die begnadete Künstler der kurzen Eisen bevorzugen.
Ein bißchen Frieden ...
Überschattet wird das Turnier in Qatar jedoch von einem drohenden Irakkrieg, der auch tiefe Spuren im Teilnehmerfeld hinterläßt. 40 Absagen mußte die European Tour im Vorfeld verzeichnen, darunter prominente Namen wie Colin Montgomerie oder Nick Faldo. Einige Spieler wie Ernie Els, Greg Owen oder Alastair Forsyth, die vergangene Woche noch in Dubai am Start waren, sind erst gar nicht nach Qatar weitergeflogen. Titelverteidiger Adam Scott (AUS) hatte erst gar nicht genannt, was äußerst ungewöhnlich im Tourgeschehen ist.
Dennoch kann sich das Starterfeld sehen lassen: mit Padraig Harrington, Paul McGinley und Phillip Price sind gleich drei europäische RyderCup-Helden nach Doha gekommen. Mit Miguel-Angel Jimenez (SPA), Ian Woosnam (WAL) und Jarmo Sandelin (SWE) haben weitere Topspieler genannt.
Markus Brier startet am Donnerstag um 10.50 Uhr Ortszeit am 1. Abschlag.
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