Madeira Island Open
Santo da Serra GC
20. – 23. März 2003
Preisgeld: € 600.000

European Tour

 
2. Spieltag: 21.3.2003 / 21:05 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl

Brier mit stürmischer Runde

Bei Windspitzen bis zu 60 km/h hatte sich Markus Brier bei der Madeira Open bis auf Platz 3 vorgekämpft. Doch mit zwei dicken Schnitzern fiel er wieder ins Mittelfeld zurück.


Foto: GEPA Pict.
Telekom Austria

Runden von 71 und 75 Schlägen bedeuten zur Halbzeit vorläufig Platz 32, immerhin die deutliche Qualifikation für die Finalrunden.

"Schade! Heute habe ich gut begonnen, mich aber dann etwas verfranst", grübelt Markus Brier über einen langen Arbeitstag. Früh morgens mußte er noch sechs Löcher aus seiner ersten Runde zu Ende spielen, tat dies mit zwei Birdies und einem Bogey bei bereits starkem Wind auch sehr erfolgreich. Mit 71 Schlägen (1 unter Par) beendete der Österreicher die ersten 18 Bahnen an 12. Stelle. 

Anfangs der beste auf dem Platz

Während der Wind immer stärker wurde, blies Markus auf der zweiten Runde gleich zur Attacke. Frühe Birdies an der 2., 3. und 6. Spielbahn bedeuteten plötzlich Platz 3 bei 4 unter Par, damit war er bestklassierter Spieler am Platz. Zu dieser Zeit kletterten die Scores nach oben, die Aussichten für Brier wurden immer besser. Doch am Par 5 der Nummer 7 dann das erste Desaster: Grün verfehlt, Chip und dann 3 Putts aus etwas mehr als einem Meter Entfernung zum Doppelbogey. "Der brutale Wind hat selbst ruhende Bälle auf den Grüns bewegt, das hat mich zunehmend irritiert". An der 10 dann das nächste Desaster: wieder das Grün verfehlt, Chip übers Grün hinaus getopt, Chip zurück, zwei Putts - wiederum Doppelbogey. 

Dank dieser beiden Blackouts rasselt Brier vom 3. auf den 32. Platz hinunter. Ein abschließendes Bogey an der 18 - wiederum mit einem 3-Putt - vollendet eine 75er-Runde der Marke "Jammerschade". Damit lag Brier bei insgesamt 2 über Par vorerst auf Platz 44, doch der Wind verblies auch die meisten seiner Konkurrenten, zum Abbruch wegen Dunkelheit war Brier schon wieder 32. "Hoffentlich hat morgen früh der Rest des Feldes ähnliche Bedingungen," hofft Brier nun auf ausgleichende Gerechtigkeit durch den Wettergott.

Spitze rückt zusammen

Rund die Hälfte des Feldes war bei Einbruch der Dunkelheit noch mitten in ihrer zweiten Runde. So auch der führende Spanier, Jesus Maria Arruti, der bereits einen Schlag verlor und sich bei 5 unter Par nach 12 Löchern die Spitze mit dem Engländer Andrew Sherborne teilen muss (6 Löcher gespielt). Nur 14 Spieler liegen unter Par, der Cut der besten 70 Spieler liegt aktuell bei 6 über Par. Morgen Samstag soll früh morgens die zweite Runde beendet werden, danach wird die Turnierleitung über den Cut entscheiden...

Hinweis: Das Turnier wird entgegen sonstiger Gepflogenheiten nicht im Fernsehen übertragen, auch nicht auf Premiere Sport.


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