Deutsche Bank SAP Open
TPC of Europe
Gut Kaden / Hamburg
15. – 18. Mai 2003
Preisgeld: € 2,700.000

European Tour

 
Vorschau 2 14.5.2003 / 13:11 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl

Tiger auf Euro-Jagd

Starbesetzung bei der Deutsche Bank SAP Open: Tiger Woods greift in Hamburg nach dem 3. Titel in Folge und einem Millionen Euro-Preisgeld. Markus Brier sitzt dagegen nach wie vor auf dem Reservebankerl.


Tiger Woods in Hamburg dabei
Foto: Golf-Live.at

Tiger Woods ist zu seinem alljährlichen Deutschlandbesuch eingeflogen. Dass der amerikanische Superstar diesseits des Atlantiks nach 450.000 Euro Preisgeld für den Sieger jagt hat weniger mit dem schwachen Dollar als mit seiner Verbundenheit mit der Deutsche Bank SAP Open zu tun. Bereits zum fünften Mal in Folge tritt Tiger hier an, vier Mal hat er sich den Titel geholt, allerdings immer in St. Leon-Rot. 

In Gut Kaden bei Hamburg, wo heuer gespielt wird, hat Tiger im Jahr 2000 "nur" den 3. Rang belegt. Dennoch ist der zweifache Saisonsieger auf der PGA-Tour und überlegen Führende in der Weltrangliste der klare Favorit. 

Die komplette Euro-Elite am Start

Doch auch die Konkurrenz kann sich sehen lassen, trotz der Absage von Ernie Els aufgrund einer hartnäckigen Verletzung des  Handgelenks. Colin Montgomerie, Padraig Harrington, Bernhard Langer, Retief Goosen, Paul Lawrie, Nick Faldo, Darren Clarke - mit einem Wort die gesamte Elite der European Tour spitzt auf den fürstlich honorierten  Titel der Tournament Players Championship (TPC) of Europe, wie das Turnier offiziell heißt. 

Markus Brier am Reservebankerl?

Markus Brier ist zwar nach Hamburg geflogen, um sich auf das bislang höchstdotierte Turnier der heurigen Saison auf der European Tour vorzubereiten. Aber ob er dort auch zur ersten Runde abschlagen darf, wird sich vielleicht erst am Donnerstag früh morgens entscheiden. 

Derzeit scheint der Österreicher auf der Nennliste der SAP Open als 1. Reserve auf. Nur falls sich einer der 156 Teilnehmer noch im letzten Moment verletzt oder überhaupt absagt, kann Brier noch in das Feld hineinrutschen: "Nach Hamburg zu fliegen ohne zu wissen ob man überhaupt starten darf ist bitter, aber das gehört zum Profigeschäft halt dazu," hat Markus bereits zuviel Routine gesammelt, um sich über diese Situation noch aufzuregen. 

Auf der provisorischen Startliste, die sich bis Donnerstag früh allerdings noch ändern kann, scheint Markus Brier jedoch nicht auf. 


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