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28.5.2003 / 7:37 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
Brier wieder geladen
11 Ränge verloren, dafür aber 10 Tage Erholungspause gewonnen, hat Markus Brier seit seinem letzten Tourstart. Voller Energie stürzt sich der 101. der Order of Merit ab Donnerstag in die Walisische Open, einem Turnier, das er zwar schon dreimal gespielt hat, aber dabei noch keine Bäume ausreissen konnte.
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Markus Brier machte Pause
Foto: GEPA Pict. / Telekom Austria
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Zuletzt fünf Turniere am Stück gespielt, dabei unter anderem einen 10. Platz auf Teneriffa und einen 31. in England geholt, Markus Brier war zuletzt schon etwas ausgepowert: "Die 10 Tage Pause haben mit gut getan, meine Batterien sind jetzt wieder aufgeladen", freut er sich nun wieder auf den Turnierstreß bei der Walisischen Open nach dem Heimaturlaub bei der Famililie sowie Training in Fontana. "Schwerpunkt der Arbeit war das Putten, jetzt stimmt die Bewegung wieder zu 100 %," glaubt der Wiener auch die Schwachstelle in seinem Spiel endlich ausgemerzt zu haben.
Wales bislang kein guter Boden
Für die Wales Open wird Brier auch jedes PS in seinem Golfschwung brauchen, der wunderschöne Platz im Celtic Manor Resort ist lang, spielt sich aufgrund starker Regenfälle noch einmal länger und ist eher ein Revier für Longhitter. Bei seinen drei Starts in Wales hat Brier zweimal hauchdünn den Cut verpaßt und 2001 den 49. Platz in einem Chaosturnier belegt, das aufgrund miserablen Wetters nach nur zwei Runden abgebrochen werden mußte.
"Ich fühle mich besser in Form, als bei allen Turnieren, die ich bisher hier gespielt habe", sieht Brier einen gewichtigen Grund, warum es heuer besser laufen sollte. Das Kriterium am Platz sind einige überlange Par 4 sowie die schweren Par 3 der 9. und 12. Spielbahn, weiß Markus aus den Vorjahren. Die Par 5 sind extrem hantig und auch eher eine Sache für die Längsten im Feld, die wohl als einzige mit zwei Schlägen aufs Grün kommen können.
Montgomerie erstmals dabei
Markus Brier hat die erst seit 2000 im Kalender aufscheinende Wales Open noch in jedem Jahr gespielt, Colin Montgomerie ist dagegen erstmals dabei. Favoriten in Wales sind neben Montgomerie vor allem die "Einheimischen" Phillip Price und Bradley Dredge sowie Mathias Grönberg und Fredrik Jacobson, auch PGA-Champ Ignacio Garrido will seine Topform neuerlich unter Beweis stellen. Viele Stars bereiten sich schon auf US Open in 14 Tagen vor und fehlen daher in Wales, so etwa Titelverteidiger Paul Lawrie oder die ersten drei der Rangliste Els, Harrington und
Casey.
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