Diageo Championship at Gleneagles
The Gleneagles Hotel 
Perthshire, Schotland
19. - 22. Juni 2003
Preisgeld: € 1,672.000

European Tour

 
2. Runde: 20.6.2003 / 21:17 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl
Brier: "Eiskalt erwischt"

Ein Tripple-Bogey gleich am Eröffnungsloch stoppte die Aufholjagd, bevor sie noch begonnen hatte. Gleneagles war auch am zweiten Tag gnadenlos mit dem Österreicher, zuerst wurde er eiskalt erwischt und sein Score zur 77 verblasen. Mit zweitstelligem Ergebnis von 11 über Par scheidet Brier als 102. aus.


Markus Brier 
begrub Chancen im Bunker
Foto: GEPA Pict. / Telekom Austria

"Heute habe ich gar nicht einmal so schlecht gespielt, aber mit dem Tripplebogey am Eröffnungsloch hat es mich eiskalt erwischt", resümmierte Markus Brier nach seiner zweiten Runde. Am 190 Meter langen Par 3 der 10. Spielbahn bohrt der Österreicher seinen Abschlag unglücklich im Grünbunker nahe der Kante ein. Spagat machen, hinknien, außerhalb stehen? Brier probiert verschiedene Varianten, findet aber keinen sicheren Stand. So trifft er den Ball dünn, toppt ihn über den Bunker in einen Busch - und muß den Ball für unspielbar erklären. 

Starkwind verbläst die letzte Chance

Von dem anschließenden Tripplebogey erfängt er sich zwar rasch, bei neuerlich böigem Starkwind ist es aber fast unmöglich aus einer Position von 9 über Par heraus aufzuholen. Zwei Birdies gelingen an der 18 und der 8, bei Gegenwind sind aber einige lange Par 4 wie die 3 und 15 fast unspielbar, das Grün mit zwei Schlägen nur von ganz wenigen Longhittern zu erreichen. Hier fängt sich Brier noch Bogeys ein, ebenso wie an der 1 mit einem Dreiputt und am schweren Par 3 der 6. Spielbahn. 

"Wind bereitet mir normalerweise keine Probleme. Aber wer hier Fehler macht, mit dem geht es rasend schnell bergab", meint Brier. Die 77er-Runde (5 über Par) bringt den Österreicher auf 11 über Par, mit Platz 102 "nur" um drei Schläge außerhalb der Cutlinie, die bei 8 über Par die höchste in der gesamten heurigen Saison ist.

Soren Kjeldsen fühlt sich wie zu Hause

Der Däne Soren Kjeldsen war einer von drei Spielern, die mit 68 Schlägen den Wind am besten einzuschätzen wussten. Bei insgesamt vier unter Par übernahm er die Führung einen Schlag vor Paul Broadhurst (Eng), der so wie Gary Orr (Platz 5) ebenfalls die 68 schaffte. Am anderen Ende des Klassements machten Paul McGinley (+12), Phillip Price (+13) oder Sven Strüver (+19) sprichwörtlich das Dutzend voll, die sich so wie Brier das Wochenende freinehmen dürfen.


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Stand nach der 2. Runde (Par 72):

Platz Name Land Par R1 R2
1 KJELDSEN, Søren DEN -4 72 68
2 BROADHURST, Paul ENG -3 73 68
T3 KENNEDY, Brad AUS -2 70 72
T3 MUNTZ, Rolf NLD -2 72 70
T5 ORR, Gary SCO -1 75 68
T5 DODD, Stephen WAL -1 72 71
T5 FORSYTH, Alastair SCO -1 70 73
T5 GINER, Ivo ESP -1 71 72
T9 MARTIN, Miguel Angel ESP Par 74 70
T9 CHEETHAM, Neil ENG Par 73 71
T9 LYLE, Sandy SCO Par 73 71
         
Weiters:        
T12 TORRANCE, Sam SCO 1 74 71
T12 MONTGOMERIE, Colin SCO 1 72 73
T21 CASEY, Paul ENG 3 76 71
T21 SCOTT, Adam AUS 3 72 75
T27 LAWRIE, Paul SCO 4 77 71
T27 WESTWOOD, Lee ENG 4 74 74
T45 McNULTY, Mark ZIM 6 75 75
T69 FULKE, Pierre SWE 8 78 74
         
Cut verpaßt (+8):        
T82 DIER, Tobias GER 9 75 78
T93 SIEM, Marcel GER 10 76 78
T102 BRIER, Markus AUT 11 78 77
T108 McGINLEY, Paul IRL 12 76 80
T116 PRICE, Phillip WAL 13 79 78
T128 POULTER, Ian ENG 15 83 76
T128 JOHNSTONE, Tony ZIM 15 81 78
T128 GARRIDO, Ignacio ESP 15 79 80
T143 STRÜVER, Sven GER 19 76 87



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